Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
"Bartls Most" auf der "Intakt"-Bühne
(ty) Den Auftritt einer "absoluten Kultband mit Wohlfühl-Faktor" kündigt die "Intakt"-Musikbühne in Pfaffenhofen für den kommenden Freitag, 16. Januar, an. Zu Gast ist die Gruppe "Bartls Most" (Foto oben) um Frontmann Moddy Motzke. Der Konzert-Abend an der Raiffeisenstraße 33 beginnt um 20 Uhr; Einlass ist ab 19 Uhr. Tickets gibts vorab online auf www.okticket.de zum Preis von 18 Euro sowie an der Abendkasse für 20 Euro.
Der Ankündigung zufolge brilliert das etablierte Quintett aus dem Landkreis Pfaffenhofen nicht nur mit stilistischer Vielfalt, sondern auch mit einem "riesigen Arsenal an Instrumenten" – vom Banjo über Akkordeon bis hin zu ungewöhnlichen, teils selbst gebauten Instrumenten, wie einem Waschbrett oder dem "Woiza Stecka". Die Geschichten, die "Bartls Most" erzähle, seien witzig aber niemals derb – und direkt aus dem bayerischen Leben gegriffen.
Neben Band-Leader Moddy Motzke (Gesang, Gitarren, Banjo, Bass) seien an diesem Abend auf der Bühne zu hören: Wolfgang Böhnel (Klarinette, Saxofon, Akkordeon), Benny Baumgartl (Bass, E-Gitarre), Hans Schlecht (Waschbrett) und Robert Wackerl (Percussion). Die musikalische Bandbreite reiche vom Zwiefachem bis hin zu Latin-Jazz, von der Klezmer- Polka bis zu spanischem Flamenco, von argentinischem Tango bis zum handfesten Blues.
Schafkopf-Turnier in Langenbruck
(ty) Die Stockschützen-Abteilung der SpVgg Langenbruck veranstaltet am kommenden Sonntag, 18. Januar, eine Neuauflage ihres traditionellen Schafkopf-Turniers. Beginn der Veranstaltung, die im Vereinsheim der SpVgg stattfindet, ist um 14 Uhr. Anmeldungen sind nach Angaben der Verantwortlichen vor Ort ab 13 Uhr möglich oder Vorab per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer sich vorab angemeldet habe, müsse spätestens um 13.30 Uhr anwesend sein. Die Startgebühr betrage zwölf Euro pro Person. Es gebe sowohl Geld- als auch Sachpreise zu gewinnen, erklärt Abteilungs-Leiter Helmut Winkelmeier.
Besonderer Film in Pfaffenhofen
(ty) Am morgigen Donnerstagabend, 15. Januar, bietet die Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS) im "Cineplex"-Kino an der Ledererstraße im Gewerbe-Gebiet am Kuglhof vor den Toren der Kreisstadt wieder eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Der besondere Film". Beginn sei um 19.30 Uhr; vorangehende Werbung entfalle. Gezeigt werde diesmal das Science-Fiction-Drama "U Are the Universe" von Pawlo Ostrikow aus dem Jahr 2024.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Ticket kann digital oder vor Ort an der Kino-Kasse erworben werden. "Bei guten Filmen lohnt es sich sehr, über sie zu reden", heißt es von der VHS. "Deshalb laden wir nach der Aufführung zu einer kleinen Gesprächsrunde im Kino ein." Moderiert werde diese von Peter Dorn. Weitere Informationen, auch zu dem gezeigten Film, gibt es auf der Internet-Seite der VHS unter diesem Link oder auf der Internet-Seite des Kinos unter diesem Link.
Neue Ausstellung in Pfaffenhofen
(ty) In der städtischen Galerie von Pfaffenhofen, im "Haus der Begegnung" am oberen Hauptplatz, läuft derzeit die erste Ausstellung im neuen Jahr. Gezeigt werden unter dem Titel "Augenblicke" verschiedene Werke von Mitgliedern des hiesigen Kunstkreises. Bei freien Eintritt ist die Schau noch bis Sonntag, 25. Januar, während der folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags bis donnerstags von 13.30 Uhr bis 17 Uhr, dienstags und freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 Uhr bis 17 Uhr. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler seien an den Wochenenden jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr vor Ort, wurde betont.

"Der Kunstkreis von Pfaffenhofen ist ein Zusammenschluss von Hobby-Kunstschaffenden aus der Region, die sich regelmäßig austauschen und gemeinsam Ausstellungen organisieren", heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Gruppe bestehe bereits seit den frühen 1980er-Jahren. Ihre Werke seien schon in zahlreichen Einzel- und Gemeinschafts-Ausstellungen im Landkreis Pfaffenhofen sowie überregional präsentiert worden. Weitere Informationen zu der Gruppe gibt es auf deren Internet-Seite (hier der direkte Link). Nähere Infos zur städtischen Galerie gibt es unter diesem Link. Die Vernissage zur Ausstellung fand am Freitag unter der Regie von Kultur-Referent Reinhard Haiplik (ÖDP) statt und lockte etliche Interessierte an. (Foto: Cornelia Paulsen-Knop)
Zahl der Organspender in Bayern gesunken
(ty) Die Zahl der postmortalen Organspender im Freistaat ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Darauf hat die bayerische Gesundheits-Ministerin Judith Gerlach gestern hingewiesen. Im vergangenen Jahr habe es in Bayern nach Angaben der "Deutschen Stiftung Organtransplantation" (DSO) von Januar bis einschließlich Dezember 143 postmortale Organspender gegeben, erklärte sie. Das seien 14 Spender weniger als im Jahr 2024.
"Aktuell warten in Bayern rund 1100 Menschen auf ein lebenswichtiges Spenderorgan – in Deutschland sind es insgesamt rund 8200", so die Ministerin. "Auch wenn pro Spender in der Regel mehrere Organe vermittelt werden können, ist diese Lücke sehr bedrückend. Ich setze mich daher weiter für eine Änderung des Transplantationsrechts und die Einführung der so genannten Widerspruchs-Lösung ein." Sie hoffe, dass der Bundestag den Gesetz-Entwurf hierzu bald behandele und positiv darüber abstimme.
"Denn diese Regelung bietet die Chance, dass mehr Menschen ein lebensrettendes Spenderorgan erhalten"sagt Gerlach. "Organspende wäre dann der Normalfall bei Vorliegen der gesetzlichen und medizinischen Voraussetzungen, wenn der potenzielle Spender nicht widersprochen hat." Der Bundesrat hatte im Herbst des vergangenen Jahres mit Zustimmung Bayerns einen entsprechenden Gesetz-Entwurf zur Einführung der Widerspruchs-Lösung mehrheitlich beschlossen.
"Obwohl laut einer 2024 durchgeführten Umfrage des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit 85 Prozent der Menschen in Deutschland dem Thema Organ- und Gewebespende positiv gegenüberstehen, hat nach eigenen Angaben nach wie vor nur etwa ein Drittel einen Organspende-Ausweis", erklärt Gerlach. "Mein Ziel ist deshalb, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und eine Entscheidung treffen. Das wäre auch eine Entlastung für die Angehörigen. Denn wer zu Lebzeiten selbst für Klarheit sorgt, nimmt seinen Angehörigen die Last einer Entscheidung in schweren Stunden."
Zudem werde das "Bündnis Organspende Bayern" mit seinen rund 70 Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seit fast zehn Jahren dafür, dass sich die Menschen mit dem Thema Organspende befassen. Darüber hinaus unterstütze das bayerische Gesundheits-Ministerium seit über 20 Jahren das sehr wichtige Projekt "Schulklassen in die Transplantations-Zentren" am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2012 biete auch das Klinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium und der "Deutschen Stiftung Organtransplantation" Schüler-Seminare zum Thema Organspende und Transplantations-Medizin an. "Es ist wichtig, insbesondere auch Schülerinnen und Schüler über dieses Thema zu informieren und sie bei der eigenen Meinungsbildung zu unterstützen", so Gerlach.





