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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Kritik an geplantem Windkraft-Ausbau

(ty) Unter dem Motto "Windkraft braucht Grenzen" haben Bürger-Initiativen gestern Abend in Scheyern über die aktuellen Windkraft-Planungen und die aus ihrer Sicht gravierende Folgen für Gesundheit, Natur und Landschaft in der Region und im Freistaat informiert. Eingeladen hatten die hiesige Initiative "Mensch und Natur Pfaffenhofen-Freising" sowie das bayernweite Bündnis "Haltet inne". Tenor im vollbesetzten Wittelsbacher-Saal des Klosters war die Forderung nach einem sofortigen Umdenken beim Windkraft-Ausbau. 

Haupt-Referent Helmut Simek betonte, die Energiewende dürfe nicht in Frage gestellt werden. Er kritisierte jedoch deren Umsetzung: Es werde kleinräumig geplant, ohne die Belastungen ganzer Regionen zu berücksichtigen. Am Beispiel Ilmmünster zeigte Simek auf, dass öffentlich dort stets von drei Windrädern die Rede sei, der Ort jedoch nach bisherigem Wissensstand künftig von elf Anlagen umzingelt werden könnte. Der Ausbau der Windkraft erfolge zudem schneller als der notwendige Netzausbau und koste den Steuerzahler ein Vermögen, so Simek weiter. 

Er sprach von mangelhafter Bürger-Beteiligung beim "Regionalplan Windenergie" und monierte, dass entgegen offizieller Darstellungen lediglich Investoren, Planer und Verpächter finanziell profitierten. Die Verantwortung für die fortschreitende Zerstörung von Landschaft und Natur trage die Politik. Es gehe um den Erhalt der Wälder und Erholungs-Gebiete mitsamt Artenspektrum. Untermauert wurde die Kritik von Anton Wagner aus dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen: "Die Zahlen sprechen gegen Windkraft und Photovoltaik." 

Wirtschaftlichkeit, Versorgungs-Sicherheit und Nutzen der Ausbauziele seien nicht gegeben, so Wagner. Christian Engmann, aus dem Kreis Eichstätt, verlieh Sorgen von Bürgern deutlich Ausdruck. Viele fühlten sich übergangen und nicht ernst genommen. Zum Abschluss richteten die Veranstalter einen Appell an Bundes- und Landespolitik: Schluss mit den laufenden Planungen, um die Energiefrage grundlegend neu zu denken – mit echten Grenzen für die Windkraft und mehr Schutz für Mensch und Natur.

VHS bietet "Canva"-Kurs für Einsteiger

(ty) Mit dem Kurs "Canva für Einsteiger – Kreative Designs leicht gemacht" verspricht die Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS) "eine praxisnahe Einführung in die einfache Gestaltung von Grafiken, Flyern, Präsentationen und Social-Media-Beiträgen". Er finde am Freitag, 6. Februar, von 18 bis 21 Uhr, sowie am Samstag, 7. Februar, von 9 bis 13 Uhr, in der Realschule in Pfaffenhofen statt. Die Teilnahme koste 68 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt die VHS telefonisch unter (0 84 41) 27 - 40 00 oder online unter diesem Link entgegen.

Der Kurs richtet sich den Angaben zufolge an alle, die ohne Vorkenntnisse eigene ansprechende Designs erstellen möchten – sei es für den privaten Gebrauch, für Vereine oder im beruflichen Umfeld. Die Teilnehmenden lernen laut VHS dabei Schritt für Schritt den Umgang mit dem Online-Design-Tool "Canva" kennen. Dabei gehe es unter anderem um das Kombinieren von Bildern, Texten und Farben sowie um die Nutzung der umfangreichen Vorlagen-Bibliothek. Lesen Sie auch: Volkshochschule im Kreis Pfaffenhofen: Winter-Kurse starten

Schäffler-Auftritte in Pfaffenhofen und Umgebung

(ty) Heuer ist es bekanntlich wieder soweit! Alle sieben Jahre treten die Schäffler des MTV Pfaffenhofen in der Faschings-Saison auf, meist ab dem Dreikönigstag und bis zum Faschings-Dienstag. Die Gruppe besteht aus Tänzern, Direktoren, Vortänzern, Reifenschwingern, Fassschlägern, einem Standartenträger, einem Kreuzträger und den so genannten Kasperln. Sie absolvieren in einer Saison nach eigenem Bekunden oft weit mehr als 100, manchmal sogar 200 Auftritte – in Stadt und Landkreis, überregional und mitunter sogar im Ausland. Nachfolgend die laut MTV-Mitteilung an diesem Wochenende anstehenden Auftritts-Termine im Überblick: Schäffler im Kreis Pfaffenhofen: Übersicht der Auftritte

"Pub-Quiz" in Manching

(ty) Die zweite Auflage des von den Manchinger Grünen veranstalteten "Pub-Quiz" in der Bar "Chicago" hat nach Bekunden der Verantwortlichen "alle Erwartungen übertroffen". 18 Teams mit insgesamt mehr als Teilnehmerinnen und Teilnehmern versuchten sich an spannenden, lustigen und zum Teil kniffligen Fragen. Moderiert wurde das Event erneut von Margaretha Bauernfeind, Bürgermeister-Kandidatin der Grünen in Manching.

Das erfolgreichste Teams war dieses Mal "Chris P. Bacon", gefolgt von den "Überspitzen". Auf einem gemeinsamen dritten Platz kamen die "Smarti Pints" und die "Farmerfriends". Diese vier Teams durften sich auch über kleine Preise als Belohnung freuen. Die Anwesenden seien sich nach der Neuauflage einig gewesen: Die Pub-Quiz-Reihe müsse fortgeführt werden. Eine dritte Ausgabe ist laut Mitteilung der örtlichen Grünen für April oder Mai geplant. 

Bürger-Info zur Landesgartenschau in Schrobenhausen

(ty) "Die Landschafts-Architekten arbeiten intensiv am Konzept, das Corporate-Design steht fest", heißt es von den Verantwortlichen. Das sind nach eigenem Bekunden für die Landesgartenschau-Schrobenhausen-2031-GmbH auch Gründe genug, um interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung über den Stand des Landesgartenschau-Projekts in Schrobenhausen zu informieren. 

Am kommenden Mittwoch, 4. Februar, werden den Angaben zufolge ab 18 Uhr im Bauer-Kongress-Zentrum die beiden Geschäftsführer der hiesigen LGS-GmbH, Thomas Zaum und Martin Richter-Liebald, einen Einblick in den Projekt-Verlauf geben. Das Büro Geskes.Hack-Landschafts-Architekten-GmbH aus Berlin, das den freiraum-planerischen Ideen- und Realisierungs-Wettbewerb für die Gestaltung der Dauer-Anlagen der Landesgartenschau 2031 gewonnen habe, werde den Planungsstand erläutern.

Rindviecher in Bayern

(ty) In Bayern hat es zum Stichtag am 3. November vergangenen Jahres insgesamt 2 713 070 Rinder in 37 434 Haltungen gegeben. Das ergab eine Auswertung der Daten des Verwaltungs-Verfahrens "Herkunfts-Sicherungs- und Informations-System Tier" (HIT) durch das Landesamt für Statistik. Im Vergleich zum Vorjahres-Zeitpunkt sank die Anzahl der Rinder-Haltungen um 658, das entspricht einem Rückgang um 1,7 Prozent. Der Rinder-Bestand verringerte sich indes um 0,7 Prozent oder 20 133 Tiere. Die durchschnittliche Rinderzahl pro Halter liegt unverändert bei rund 72. Der stetige Rückgang der Haltungen und der Bestände setzte sich somit fort. Gegenüber dem Jahr 2015 fiel die Zahl der Haltungen um 23,5 Prozent und die Zahl der Rinder um 15,4 Prozent.

Den größten Anteil am gesamten bayerischen Rinder-Bestand hatten zum Stichtag mit 38,0 Prozent weiterhin die Milchkühe mit insgesamt 1 030 887 Tieren. Dieser Bestand blieb im Vergleich zum Vorjahr mit einem Minus von 0,5 Prozent (5 199 Tiere weniger) nahezu unverändert. Dem allgemeinen Trend in der Landwirtschaft folgend, ging die Zahl der Milchkuh-Haltungen mit einem Minus von 3,5 Prozent (779 Haltungen weniger) stärker zurück als der Bestand an Tieren. Damit zählte der Freistaat zum Stichtag insgesamt 21 676 Milchkuh-Haltungen. Höhere Rückgänge waren bei den Beständen von Rindern im Alter von mindestens zwei Jahren zu verzeichnen; hier nahmen die Bestände um 3,0 Prozent auf 195 629 Tiere ab.

Gut drei Viertel (75,4 Prozent) aller in Bayern gehaltenen Rinder zählten zum Stichtag zur Doppelnutzungs-Rasse Fleckvieh (2 045 837 Rinder). Mit großem Abstand und einem Bestand von 164 345 Tieren folgte das Braunvieh, welches als weitere Doppel- beziehungsweise Zweinutzungs-Rasse zur Milch- wie auch zur Fleisch-Erzeugung gehalten wird. Mit insgesamt 2 307 575 Rindern waren Doppelnutzungs-Rassen in Bayern dominierend. Fleischnutzungs-Rassen waren mit 212 083 Tieren weitaus weniger stark vertreten. Ausschließlich zur Milch-Erzeugung wurden zum Stichtag 193 412 Rinder in Bayern gehalten, darunter machte die Milchnutzungs-Rasse "Holstein-Schwarzbunt" mit 157 661 Tieren den weitaus größten Anteil aus. 


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