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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Neue Jagdberater für den Landkreis

(ty) Der Pfaffenhofener Landrat Albert Gürtner (FW) hat zwei langjährige ehrenamtliche Jagdberater, die für die Unteren Jagdbehörde an der Kreis-Behörde tätig gewesen sind, verabschiedet sowie zugleich deren Nachfolger bestellt (Foto oben). Nach über neun Jahren in diesem Ehrenamt endete den Angaben zufolge auf dessen eigenen Wunsch hin die Tätigkeit von Altlandrat Rudi Engelhard (CSU) als Jagdberater. Ebenfalls verabschiedet worden sei Walter Häring, der die Behörde mehr als zwölf Jahre lang fachlich begleitet habe.

Gürtner würdigte das außergewöhnliche Engagement der beiden scheidenden Berater. Ob bei Fragen zu Grenzverläufen von Revieren, bei Anträgen zu Schonzeit-Verkürzungen oder bei der Abschuss-Planung für Rehwild – Rudi Engelhard und Walter Häring seien der Unteren Jagdbehörde stets mit großer jagdpraktischer Erfahrung und fachlicher Kompetenz zur Seite gestanden. Ihre Einschätzungen seien über viele Jahre hinweg ein wertvoller Bestandteil fundierter behördlicher Entscheidungen gewesen. Als Nachfolger bestellte der Landrat offiziell Martin Braun aus Geisenfeld und Thomas Wenger aus Jetzendorf.

Braun bringe seine Erfahrungen als Eigenjagd-Besitzer mit großen Wasserflächen, als Landwirt und als Mitglied des Netzwerks "Große Beutegreifer" ein, heißt es aus dem Landratsamt. Er sei zudem mit der Problematik hoher Gänse-Bestände und der Gänsejagd bestens vertraut. Wenger verfüge als Betriebs-Leiter verschiedener Forstbetriebe über umfassende Kenntnisse im Zusammenspiel von Jagd und Wildschadens-Vermeidung. Seine waldbauliche und jagdliche Expertise sei bereits mit dem bayerischen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung ausgezeichnet worden. Zudem sei er in der Ausbildung zur Spuren-Erkennung und Riss-Untersuchung bei Wölfen tätig.

Für den frei werdenden Sitz von Martin Braun als Vertreter der Jägerschaft im Jagdbeirat sei Nikolaus Hagl aus Geisenfeld bestellt worden. Er bringe langjährige jagdliche Erfahrung aus Pacht- und Eigen-Revieren mit – auch in Gebieten mit "Afrikanischer Schweinepest" und Wolfs-Bestand – und sei sowohl in der Niederwild-Pflege als auch in der Bejagung sämtlicher Schalenwild versiert. Gürtner dankte den scheidenden und neu bestellten Ehrenamtlichen für ihr Engagement zum Wohle der Natur, der Jagd sowie der Land- und Forstwirtschaft.

Minister Herrmann spricht in Wolnzach

(ty) Zum großen Wahlkampf-Abschluss des CSU-Kreisverbands von Pfaffenhofen vor der anstehenden Kommunalwahl kommt nochmals ein hochrangiger und prominenter Gast: Joachim Herrmann, der bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, wird laut Ankündigung der Christsozialen als Hauptredner erwartet. Die Veranstaltung finde statt am Montag, 2. März, um 19 Uhr im "Grantlerwirt" in Wolnzach (Ziegelstraße 4); Einlass sei ab 18 Uhr. Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger seien eingeladen. 

In seinem Vortrag werde Herrmann zur allgemeinen politischen Lage Stellung nehmen und insbesondere auf die Themen Innere Sicherheit, Migration und Integration sowie Rettungsdienst und Katastrophenschutz eingehen. "Als langjähriger Innenminister und profilierter Sicherheitspolitiker steht er für klare Positionen und eine konsequente Politik für Bayern", so der CSU-Kreisverband. Ebenfalls anwesend seien der örtliche Bürgermeister Jens Machold (CSU), und der aktuelle Landrats-Kandidat der CSU, Andreas Aichele, sowie der Landtags-Abgeordnete Karl Straub, der auch Integrations-Beauftragter der bayerischen Regierung und Chef der Christsozialen im Kreis Pfaffenhofen ist. 

Eisvogel-Exkursion in Baar-Ebenhausen

(ty) Die "Bund Naturschutz"-Ortsgruppe von Reichertshofen, Baar-Ebenhausen und Pörnbach lädt für den morgigen Samstag, 28. Februar, zu einer Exkursion mit dem Titel "Auf den Spuren des Eisvogels" entlang der Paar ein. Treffpunkt ist laut BN-Ankündigung um 14 Uhr der Eingang Ebenhausener Weiher bei der Olympiabrücke in Baar-Ebenhausen. Von dort aus entdecke die Gruppe gemeinsam mit der BN-Ortsgruppen-Vorsitzenden Bettina Markl die Fauna entlang des Flusses und des Ebenhausener Weihers, wo der Eisvogel das ganze Jahr über die beobachten sei – aber auch viele weitere Tiere.

Spannende Details zur Flora steuere Kräuter-Üädagogin Martina Freund bei. "Kinder in Begleitung Erwachsener sind herzlich willkommen", wird betont. Die Führung dauere rund eine Stunde und es werde eine Wegstrecke von maximal zwei Kilometern zurückgelegt. Empfohlen werden angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. "Bei Unwetter fällt der Termin aus", so der BN. Die Teilnahme ist kostenlos und auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Umleitung der Stadtbus-Linie 3 dauert an

(ty) Die Umleitung der Stadtbus-Linie 3 in der Ingolstädter Straße in Pfaffenhofen dauert weiter an. "Grund sind Bauverzögerungen bei einem Neubau eines Büro- und Produktions-Gebäudes, für den die Straße bereits seit April 2024 halbseitig gesperrt ist", erklärt die hiesige Stadtbus-GmbH. Bis voraussichtlich 31. Dezember dieses Jahres bleibt die Umleitung laut aktuellen Angaben bestehen. Ursprünglich sei die Baumaßnahme bis März dieses Jahres geplant gewesen.

Die Stadtbus-Linie 3 in Richtung Heißmanning könne somit auch weiterhin die Haltestellen Hirschberger-Wiese/Friedhof, Dieselstraße und Luitpoldstraße stadtauswärts nicht anfahren. Die Ersatz-Haltestelle Wertstoffhof an der Joseph-Fraunhofer-Straße 41 (auf Höhe des Elektro-Fachmarkts "Expert") bleibe bis Ende des Jahres erhalten. Fahrgäste könnten sich an den Fahrzeiten der Haltestelle Hirschberger-Wiese/Friedhof orientieren. "In der Gegenrichtung werden die Haltestellen wie gewohnt bedient", so die Stadtbus-Gesellschaft.

"Der Wald als Kulturspeicher"

(ty) "Der Wald ist nicht nur Naturraum, sondern war stets auch ein Archiv unserer Kultur", heißt es aus dem Landratsamt von Freising. "Er erscheint in Mythen, Literatur und Symbolen und trägt in sich selbst kulturelle Spuren, etwa von historischen Nutzungsformen." Wie aber grenzen sich "Kultur" und besagte "Natur" hier voneinander ab? Im Rahmen einer Vortrags-Reihe der Landkreis-Archäologie von Freising und des Archäologischen Vereins von Freising gibt Joachim Hamberger am Donnerstag, 12. März, an verschiedenen Beispielen einen Einblick in die Verflechtung von menschlicher Geschichte und Waldlandschaft.

Der Vortrag mit dem Titel "Der Wald als Kulturspeicher" beginnt um 19 Uhr und findet in der Kloster-Bibliothek des Landratsamts in Freising statt. Hamberger leitet das bayerische Amt für Waldgenetik, das sich unter anderem mit Baumarten und Biodiversität im Klimawandel beschäftigt. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Technischen Universität von München, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Universität der Bundeswehr. Seit vielen Jahren leitet er den "Arbeitskreis Forstgeschichte" in Bayern.

Jahres-Bilanz zum bayerischen Außenhandel

(ty) Wie das Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandels-Statistik mitgeteilt hat, exportierte die bayerische Wirtschaft im vergangenen Jahr insgesamt Waren im Wert von 227,0 Milliarden Euro – das waren 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Einfuhren stiegen zeitgleich um 0,9 Prozent auf 229,3 Milliarden Euro. Rückhalt der bayerischen Außenwirtschaft war den Angaben zufolge der Handel mit den weiteren EU-Ländern mit einem Anteil von jeweils über die Hälfte der bayerischen Ausfuhren (53,6 Prozent) und Einfuhren (54,4 Prozent). Die Ausfuhren in die EU-Länder stiegen 2025 um 4,9 Prozent auf 121,7 Milliarden Euro und die Einfuhren aus den EU-Ländern um 2,6 Prozent auf 124,8 Milliarden Euro.

Nach weiteren Angaben der Behörde erzielte die bayerische Wirtschaft im vergangenen Jahr nach vorläufigen Ergebnissen Exportwerte von über zehn Milliarden Euro im Außenhandel mit den Vereinigten Staaten (USA), Österreich, Frankreich, Italien, der Volksrepublik China (China), Polen und dem Vereinigten Königreich. Die Ausfuhren in die USA sanken gegenüber dem Jahr 2024 um 9,8 Prozent, die Ausfuhren nach China um 10,8 Prozent und die Ausfuhren nach Österreich um 1,5 Prozent. Die Ausfuhren nach Frankreich (plus 4,0 Prozent), Italien (plus 6,3 Prozent), Polen (plus 12,0 Prozent) und in das Vereinigte Königreich (plus 3,0 Prozent) nahmen unterdessen zu.

Der Freistaat importierte im vergangenen Jahr Waren im Wert von über zehn Milliarden Euro aus China, Österreich, Tschechien, Italien, Polen, Ungarn und den USA. Die Einfuhren aus China (plus 1,6 Prozent), Österreich (plus 8,1 Prozent), Italien (plus 2,4 Prozent), Polen (plus 3,6 Prozent) und Ungarn (plus 1,2 Prozent) stiegen jeweils, die Einfuhren aus Tschechien (minus 1,5 Prozent) und den USA (minus 12,6 Prozent) gingen zurück.

Die Exportwerte von drei der vier wichtigsten Exportgüter der bayerischen Wirtschaft nahmen im Jahr 2025 ab: Die Ausfuhren von "Personenkraftwagen und Wohnmobilen" sanken um 5,1 Prozent auf 39,5 Milliarden Euro und die Ausfuhren von "Maschinen" um 3,8 Prozent auf 37,6 Milliarden Euro. Die Ausfuhren von "Geräten zur Elektrizitäts-Erzeugung und -Verteilung" stiegen um 0,7 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro, während die Ausfuhren von "Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen" wiederum um 3,3 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro sanken.

Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielten im vergangenen Jahr "Maschinen" mit 24,0 Milliarden Euro (plus 3,5 Prozent) und "Geräte zur Elektrizitäts-Erzeugung und -Verteilung" mit 21,5 Milliarden Euro (plus 1,5 Prozent). Es folgten "Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen" mit einem Importwert von 16,8 Milliarden Euro (minus 2,5 Prozent), "elektronische Bauelemente" mit einem Importwert von 14,2 Milliarden Euro (plus 6,2 Prozent) und "Personenkraftwagen und Wohnmobile" und mit einem Importwert von 12,8 Milliarden Euro (minus 0,5 Prozent).


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