Unfall am gestrigen Vormittag zwischen Langenbruck und Autobahn-Dreieck Holledau sorgte für zusätzliche Verkehrs-Behinderungen.
(ty) Drei Verletzte hat ein Verkehrsunfall gefordert, der sich am gestrigen Vormittag im Gemeinde-Gebiet von Rohrbach auf der A9 in Richtung München ereignet hat. Gescheppert hat es gegen 10.45 Uhr zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahn-Dreieck Holledau. Vier Fahrzeuge waren in das Unglücks-Geschehen verwickelt. Die Aufräum-Arbeiten dauerten nach Angaben der Polizei rund 1,5 Stunden; die linke und die mittlere Spur waren dafür gesperrt. Der entstandene Rückstau sei bis zu vier Kilometer lang gewesen.
Die vier beteiligten Wagen waren nach Erkenntnissen der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt hintereinander auf der linken Spur unterwegs; im Bereich vor dem Autobahn-Dreieck hatte sich wegen des hohen Verkehrs-Aufkommens ein Stau gebildet. Der vorderste der vier Pkw-Lenker, ein 63-Jähriger aus Polen, habe abgebremst und sein Auto am Stau-Ende zum Stillstand gebracht. Dahinter habe ein 57-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis seinen Wagen ebenfalls gestoppt. Der wiederum nachfolgende 55-Jährige aus Ingolstadt sei mit seinem Pkw auf die mittlere Spur ausgewichen.
Der dahinter kommende 24-Jährige aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Sein Auto sei zunächst ins Heck des von dem Ingolstädter gesteuerten Pkw geprallt und anschließend frontal ins Heck des von dem 57-Jährigen gelenkten Pkw gekracht. Der Wagen des 57-Jährigen sei dadurch gegen das polnische Auto geschoben worden. Der Unfall-Verursacher sowie seine 17 und 20 Jahre alten Beifahrerrinnen wurden nach Angaben der Polizei jeweils leicht verletzt; alle drei wurden vom Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Alle anderen beteiligten Personen seien unversehrt davongekommen, heißt es weiter. Dem Crash-Verursacher droht jetzt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der an den vier Autos zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten nach ersten Einschätzungen in einer Größenordnung von insgesamt 75 000 Euro angesiedelt. "Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden", meldet die Polizei. Im Einsatz war auch die Feuerwehre aus Langenbruck.





