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Diese Materialien konnten auch bisher schon abgegeben werden, landeten aber zumeist im Sperrmüll. Nun werden sie gesondert gesammelt.

(ty) Seit diesem Monat können die Bürgerinnen und Bürger an nahezu allen Wertstoffhöfen im Kreis Pfaffenhofen – lediglich mit Ausnahme der Einrichtung in Pörnbach – auch Nichtverpackungs-Kunststoffe gesondert abgeben und müssen sie nicht mehr zum Sperrmüll geben. Darauf weisen das Landratsamt und der Abfall-Wirtschafts-Betrieb des Landkreises (AWP) hin. Mit der getrennten Annahme dieser so genannten Hartkunststoffe werde die Sammlung solcher Wertstoffe deutlich ausgeweitet. Konkret geht es zum Beispiel um Wäschekörbe, Gartenmöbel, Bobby-Cars oder Blumenkästen. Nachfolgend die Details sowie weitere Informationen.

Der Abfall-Wirtschafts-Betrieb des Landkreises hat den Angaben zufolge die Übernahme und Verwertung von Nichtverpackungs-Kunststoffen kürzlich neu vergeben. "Durch den Wegfall der Container für die Erfassung der gelben Säcke stehen an vielen Wertstoffhöfen zusätzliche Flächen zur Verfügung, die nun für die Sammlung von Hartkunststoffen genutzt werden können", erklärt der stellvertretende AWP-Chef Gerhard Beck zum Hintergrund. Bislang wurden laut AWP solche Hartkunststoffe zwar bereits an den Wertstoffhöffen angenommen, allerdings nicht getrennt: Sie landeten also zumeist im Sperrmüll.

Das hat sich jetzt geändert. Zu den gesondert erfassten Materialien "zählen hochwertige Kunststoffe aus HDPE oder PP, etwa Wäschekörbe und Wäschewannen, Gartenmöbel oder Kinderspielzeug", erläutert das Landratsamt und unterstreicht in diesem Zusammenhang: "Ihre getrennte Erfassung schont Ressourcen und unterstützt eine nachhaltige Abfallwirtschaft, da diese Stoffe für die Wiederverwendung aufbereitet oder sortenrein recycelt werden können." Einen Überblick bezüglich der Trennung bietet auch die am Ende dieses Artikels gezeigte Grafik, die vom AWP herausgegeben wurde.

AWP-Abfall-Berater Fabian Haberer weist darauf hin, dass Verkaufs-Verpackungen – wie beispielsweise restentleerte Farbeimer für Dispersionsfarben – weiterhin wie bisher über die gelbe Tonne zu entsorgen sind.
Bei weiteren Fragen rund um die richtige Entsorgung von verschiedenen Materialien ist die Abfall-Beratung des Kommunal-Unternehmens telefonisch unter der Service-Nummer (0 84 41) 78 79 50 erreichbar. Weitere Informationen gibt es auch auf www.awp-paf.de.


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