Der Amtsinhaber von den Freien Wählern holte heute 34,0 Prozent – knapp dahinter landete der CSU-Kandidat mit 32,4 Prozent.
(ty) Wenig überraschend ist am heutigen Sonntag noch keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, wer in den nächsten sechs Jahren an der Spitze des Kreises Pfaffenhofen steht. Keiner der sieben Kandidaten erreichte bei der ersten Runde der Landrats-Wahl die absolute Mehrheit. Auf Rang eins landete laut dem offiziellen vorläufigen Ergebnis mit 34,0 Prozent der Amtsinhaber Albert Gürtner (FW). Mit nur geringem Abstand folgt als Zweitplatzierter Andreas Aichele (CSU), der auf 32,4 Prozent kommt und damit die Hoffnung seiner Partei auf einen Wechsel im Landratsamt aufrecht erhält. Das bedeutet, dass in zwei Wochen eine Stichwahl zwischen diesen beiden Männern ansteht.
Mit deutlichem Abstand jeweils nicht gereicht für den Einzug in die Stichwahl um den Landrats-Posten hat es für die weiteren fünf Bewerber. Thomas Schwarz aus Vohburg erhielt als Kandidat der "Alternative für Deutschland" (AfD) immerhin 12,0 Prozent der Stimmen und schnitt als Drittbester ab. Er war bekanntlich heute zugleich als Bürgermeister-Bewerber in der Stadt Vohburg angetreten, hatte aber auch diesbezüglich keine Chance (Vohburg: Andreas Amann holt sich im ersten Wahlgang den Bürgermeister-Posten).

Im Rennen um den Chef-Posten im Landratsamt von Pfaffenhofen kam Bettina Markl (Grüne) aus Baar-Ebenhausen heute auf 7,8 Prozent, der SPD-Frontmann Markus Käser aus Pfaffenhofen konnte 10,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Sowohl Markl als auch Käser sind bekanntlich auch Kreis-Vorsitzende ihrer Partei. Robert Scharbach, den die FDP als Landrats-Kandidaten aufgeboten hatte, musste sich mit niederschmetternden 1,4 Prozent begnügen, für Diana Fuchs-Schlamp (Linke) aus Scheyern votierten 2,4 Prozent der Stimmberechtigten. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,9 Prozent.






