Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Unterstützung für Tierschutz-Verein
(ty) Der hiesige Rotary-Club hat den Tierschutz-Verein für Pfaffenhofen und Umgebung mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro unterstützt. Den symbolischen Scheck überreichte Rotary-Präsident Christian Leitner an die Vereins-Vorsitzende Petra Faltermeier (Foto oben). "Im Gespräch wurde deutlich, wie groß der Unterstützungs-Bedarf im Bereich des Tierschutzes ist", erklären die Rotarier. Der Verein leiste mit seiner Tierherberge tagtäglich wertvolle Arbeit und versorge eine Vielzahl von Tieren, die auf Hilfe angewiesen seien. Besonders hervorzuheben sei das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder und Helfer, ohne das der Betrieb nicht möglich sei.
In den vergangenen zwei Jahren seien die Tierarzt-Kosten deutlich gestiegen. Umso dankbarer sei man beim Verein, einen Tierarzt an der Seite zu haben, der die notwendige medizinische Versorgung zu einem speziellen, vergünstigten Tarif ermögliche. Die Vermittlung der Tiere erfolge nicht nur innerhalb der Region, sondern auch über die Grenzen des Bundeslandes hinaus. Für Tiere, die schwer zu vermitteln seien, gebe es zudem eine Art "Tier-Tausch-Börse" zwischen Tierheimen, um die Chancen auf ein passendes Zuhause zu erhöhen. Weitere Infos zum hiesigen Tierschutz-Verein und zur Tierherberge in Pfaffenhofen gibt es unter www.tierherberge-paf.de.
Antrag auf Mehrfamilienhaus abgelehnt
(ty) Der Stadtrat von Pfaffenhofen hatte bekanntlich im Februar die Anwendung des so genannten Bauturbos beschlossen. "Ziel ist es, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und die städtebauliche Entwicklung aktiv zu gestalten", heißt es aus dem Rathaus. "Dennoch wird es auch bei der Nutzung des Bauturbos Fälle geben, in denen Bauanträge abgelehnt werden." Das gelte insbesondere dann, wenn eine verträgliche Nachverdichtung nicht gewährleistet sei. Ein aktuelles Beispiel hierfür gebe es an der Ziegelstraße: Dort habe ein Bauträger die Errichtung eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses anvisiert.
Trotz einer grundsätzlich positiven Haltung zur Nachverdichtung habe der Bauausschuss diesen Antrag in seiner gestrigen Sitzung abgelehnt. "Der Antragsteller plante die Errichtung eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage auf zwei Grundstücken mit einer Gesamtfläche von rund 1530 Quadratmetern", erklärt die Stadtverwaltung. Vorgesehen gewesen sei ein Gebäude-Komplex aus zwei Baukörpern mit Zwischenbau und einer Grundfläche von insgesamt rund 591 Quadratmetern.
"Insbesondere die geplante viergeschossige Höhenentwicklung entspricht nicht der umgebenden Bebauung und wird für die Lage in einer Nebenstraße als nicht angemessen bewertet", wurde heute aus dem Rathaus erklärt. "Zudem ist die Ziegelstraße in dem betroffenen Abschnitt vergleichsweise schmal, bereits heute stark durch parkende Fahrzeuge belastet und weist eine hohe Verkehrs-Beanspruchung auf. Eine weitere Verdichtung in der vorgesehenen Form würde die bestehende Situation zusätzlich verschärfen."
Die Stadtverwaltung betont zugleich, dass sie Maßnahmen zur Schaffung von Wohnraum, auch im Sinne beschleunigter Verfahren ("Bauturbo"), "grundsätzlich unterstützt". Voraussetzung bleibe jedoch, dass sich neue Bauvorhaben städtebaulich verträglich in das bestehende Umfeld einfügten und die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigten. Für zukünftige Bauvorhaben bittet die Stadtverwaltung die Bauherren darum, sich frühzeitig vor Bauantrag-Einreichung mit dem Bauamt abzustimmen. Zum Hintergrund: Pfaffenhofener Stadtrat beschließt "Bauturbo"
307 000 Euro für Bildung und Teilhabe
(ty) Die so genannten Leistungen für Bildung und Teilhabe sind im vergangenen Jahr im Kreis Pfaffenhofen weiter gestiegen. Wie Daniela Herrler, Leiterin des Sachgebiets "Soziales, Integration" am Landratsamt mitteilt, beliefen sich die Ausgaben, die durch Landes- und Bundesmittel wieder ersetzt werden, auf rund 307 000 Euro. Im Jahr davor seien es rund 267 000 Euro gewesen; das bedeute einen Zuwachs von rund 15 Prozent. "Aus unserer Sicht sind Förderungen für Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen immer gut investiertes Geld", sagt Herrler.
Mit der Einführung des Bildungs- und Teilhabe-Pakets zum 1. April 2011 waren die Chancen aller Kinder und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs zumindest finanziell gestärkt worden. "Jedes Kind hat das Recht mitzumachen – egal ob im Sport-Verein, beim Musik-Unterricht oder sonstigen geleiteten Freizeit-Aktivitäten", erklärt Herrler. "Bezuschusst wird ein Betrag von bis zu 15 Euro monatlich." Auch die Kosten für Schul-Ausflüge, Klassen-Fahrten oder notwendige Lern-Förderungen würden übernommen beziehungsweise bezuschusst.
Gemeinschaftliche Mittagessen in Kitas oder Schulen würden ebenso gefördert wie Schulweg-Kosten, welche nicht durch die Schüler-Beförderung abgedeckt seien. Darüber hinaus könne eine pauschale Unterstützung für den Schul-Bedarf beantragt werden. Die Auszahlung erfolge zum Schuljahres-Anfang mit 130 Euro je berechtigtes Kind und zu Beginn des zweiten Halbjahres mit 65 Euro. Die Mehrheit der bewilligten Hilfen liegt laut Landratsamt zahlenmäßig in den Bereichen des Mittag-Essens – hierfür wurden fast 60 Prozent der Hilfen ausbezahlt – sowie in den Hilfen für den Schul-Bedarf mit einem Anteil von rund 28 Prozent.
Auskünfte und Antrags-Formulare könnten unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 25 8 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden. Gefördert werden laut Landratsamt alle Kinder, deren Eltern Wohngeld, Kinderzuschlag oder Sozialhilfe-Leistungen nach dem SGB XII oder Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungs-Gesetz beziehen. "Auch Kinder, deren Eltern Jobcenter-Leistungen erhalten, haben einen Anspruch auf Bildung und Teilhabe-Leistungen", wird betont. "Diese Anträge sind jedoch direkt beim zuständigen Sachbearbeiter des Jobcenters zu stellen."
Landtag lobt Bürgerpreis aus
(ty) Das am Pfaffenhofener Landratsamt angesiedelte Koordinierungs-Zentrum für bürgerschaftliches Engagement (Kobe) weist darauf hin, dass die Ausschreibung für den diesjährigen Bürgerpreis des bayerischen Landtags läuft. Mit der renommierten Auszeichnung würdige der Landtag seit 26 Jahren herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema laute heuer "Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit".
Bis 30. April könnten sich Bürger sowie gesellschaftliche Gruppen wie Vereine bewerben, die mit ihren ehrenamtlich getragenen Projekten einsamen Menschen neue Wege in die Gemeinschaft eröffneten und ihnen Teilhabe ermöglichten. Alle Informationen zur Ausschreibung sowie das Bewerbungs-Formular fänden sich unter www.buergerpreis-bayern.de. Bei Interesse helfe auch Kobe-Leiterin Uschi Schlosser weiter; sie sei am Landratsamt telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 3 95 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.
"Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich werden, die sich alleine und nicht gesehen fühlen", heißt es aus dem Landratsamt. "Besonders angesprochen sind Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereins-Strukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen."
Die Preisträger werden von einem Beirat unter Vorsitz der Landtags-Präsidentin Ilse Aigner (CSU) ausgewählt. Der Bürgerpreis sei heuer mit insgesamt 50 000 Euro dotiert. Eine Teil-Ausschüttung bleibe vorbehalten; das Preisgeld könne zudem auf mehrere Projekte verteilt werden. Es sei zweckgebunden für die Förderung oder Weiterentwicklung der prämierten Initiativen einzusetzen. Über die Vergabe werde voraussichtlich Ende Juni entschieden. Die feierliche Preisverleihung finde am 29. Oktober im Landtag statt.
Infos der VGI zur Zeit-Umstellung
(ty) Zur Erinnerung: In der Nacht vom kommenden Samstag, 28. März, auf Sonntag, 29. März, beginnt die diesjährige Sommerzeit. "Die Uhren werden nachts von 2 Uhr auf 3 Uhr und somit von Winter- auf Sommerzeit vorgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde kürzer", fasst der "Verkehrs-Verbund Großraum Ingolstadt" (VGI) in einer Presse-Mitteilung zusammen und erklärt zugleich, welche konkreten Auswirkungen das auf den Linien-Betrieb im VGI-System hat.
"Der Betriebstag Samstag wird nach der 'alten' Winterzeit gefahren, sodass auch die Fahrten zwischen 2 Uhr und 3 Uhr gefahren werden", erläutert der VGI. Zur Verdeutlichung der Handhabung wird das folgende Beispiel angeführt: Linie N12 mit Abfahrt am "Zentralen Omnibus-Bahnhof" (ZOB) in Ingolstadt laut Fahrplan um 3.45 Uhr nach alter Winterzeit – nach der Sommerzeit ist es aber bereits 4.45 Uhr. Somit sei gewährleistet, dass Passagiere, die die Zeitumstellung vergessen, trotzdem eine Fahrgelegenheit erhalten.
Sperrung bei Waidhofen
(ty) Verkehrs-Behinderungen im Gemeinde-Gebiet von Waidhofen (Kreis Neuburg-Schrobenhausen): Laut Landratsamt muss die Strobenrieder Straße (Kreisstraße ND9) im Bereich von Diepoltshofen nächste Woche kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt den Angaben zufolge am Montag, 13. April, um 8 Uhr und dauert voraussichtlich bis Dienstag, 14. April, 17 Uhr. Grund für diese Maßnahme sei die Anlieferung eines Autokrans. Der Verkehr werde über Strobenried, Euernbach und Waidhofen umgeleitet; die Route sei ausgeschildert. "Anlieger können bis zur Baustelle zufahren", so die Kreis-Behörde.





