Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude. Niemand verletzt. Brand-Ursache ist Gegenstand der Ermittlungen.
(ty) Ein Feuer im Gemeinde-Bereich von Vierkirchen (Kreis Dachau) hat in der Nacht zum Samstag zahlreiche Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Dachau berichtet, war gegen 2.20 Uhr im Ortsteil Esterhofen eine Doppelgarage in Vollbrand geraten. Den alarmierten Feuerwehrleuten sei es gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser zu vermindern Die Unglücks-Ursache sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, wurde am heutigen Montag gemeldet. Der Sachschaden liege im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Verletzt worden sei niemand.
Wie die Kreisbrandinspektion berichtet, war bei der Integrierten Leitstelle (ILS) die Meldung über einen Garagen-Brand mit offenem Feuer und starker Rauch-Entwicklung eingegangen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort habe sich die Lage bestätigt: "Eine Garage stand in Vollbrand, durch die enorme Hitze bestand die Gefahr, dass die Flammen auf umliegende Gebäude übergreifen." Umgehend sei eine Riegelstellung aufgebaut worden, um benachbarte Gebäude zu schützen. "Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen parallel die Brandbekämpfung auf. Insgesamt kamen vier Strahlrohre zum Einsatz."
Durch den gezielten Lösch-Angriff habe die Ausbreitung des Feuers eingedämmt und der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden können. Gegen 3.20 Uhr habe "Feuer aus" gemeldet werden können. Im Anschluss seien umfangreiche Nachlösch-Arbeiten durch geführt worden, um verbliebene Glutnester abzulöschen und ein Wieder-Aufflammen des Brandes zu verhindern. Gegen 5.45 Uhr sei der Einsatz für die Floriansjünger schließlich beendet gewesen. Neben Rettungsdienst und Polizei waren die Feuerwehren aus Vierkirchen, Giebing, Pasenbach, Petershausen und Röhrmoos sowie die Kreisbrandinspektion im Einsatz.





