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Der 41-Jährige aus Litauen ist jetzt seinen Führerschein los. Er touchierte gestern Abend beim Umparken an der A9 ein anderes Lkw-Gespann.

(ty) Ein stockbesoffener Lkw-Lenker hat am gestrigen Abend gegen 20.15 Uhr auf einem Parkplatz an der A9 im Landkreis Freising einen Crash gebaut und ist jetzt seinen Führerschein los. Wie die Polizei heute berichtet, parkte der 41-Jährige aus Litauen sein Sattelzug-Gespann auf dem Gelände der Tank- und Rast-Anlage Fürholzen-Ost um und touchierte dabei das daneben abgestellte Lastwagen-Gespann eines 50-Jährigen aus der Ukraine. Als der Ukrainer den Unfall-Verursacher auf den Schaden aufmerksam gemacht habe, habe er festgestellt, dass dieser deutlich angetrunken gewesen sei.

Von hinzugezogenen Streifenbeamten der Verkehrspolizei-Inspektion aus Freising sei der 41-Jährige auf dem Fahrersitz schlafend vorgefunden worden – während der Motor seines Lkw noch gelaufen sei. Be dem Brummi-Lenker sei "deutlicher Alkohol-Geruch" festgestellt worden. Einen Atem-Test habe der Litauer zunächst abgelehnt. Deshalb sei eine Blutentnahme angeordnet und in einem nahe gelegenen Krankenhaus durchgeführt worden. Anschließend habe sich der Mann doch zu einem Alko-Test bereit erklärt. Dieser habe einen Wert von umgerechnet 2,72 Promille ergeben.

Auf den 41-Jährigen kommt nach Angaben der Polizei – wegen des Unfalls unter erheblichem Alkohol-Einfluss – nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Der Führerschein des Litauers sei noch vor Ort von den Einsatzkräften sichergestellt worden. An dem Sattelzug des Ukrainers sei durch den Zusammenstoß lediglich ein geringer Sachschaden entstanden, der auf 500 Euro geschätzt werde. An dem Lkw-Gespann des Kollisions-Verursachers sei augenscheinlich kein Schaden entstanden.


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