Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Ferdinand Barth ist oberbayerischer Meister
(ty) Bei der oberbayerischen Meisterschaft im Taekwondo-Vollkontakt sind kürzlich in Kirchseeon insgesamt mehr als 150 Protagonisten aus 22 Vereinen angetreten. Für den SV Geroldshausen war Nachwuchs-Akteur Ferdinand Barth am Start. Nach einem intensiven Aufwärm-Programm unter der Leitung seiner Trainer zeigte er sich in Bestform. In zwei spannenden Kampfrunden dominierte er das Geschehen auf der Matte und setzte sich in seiner Junioren-Klasse überlegen gegen seinen Final-Gegner durch. Der Lohn für die harte Vorbereitung: Die Goldmedaille und der offizielle Titel des oberbayerischen Meisters.

Der gesamte Verein gratulierte Ferdinand zu diesem herausragenden Erfolg und freute sich über das sportliche Aushängeschild der Abteilung. Wer Lust bekommen hat, selbst einmal auf der Matte zu stehen und von der Erfahrung des frischgebackenen oberbayerischen Meisters sowie dem Trainer-Team zu profitieren, ist laut Klub-Mitteilung jederzeit willkommen. Die Taekwondo-Abteilung des SV Geroldshausen lade Interessierte jeden Alters zu einem unverbindlichen Probetraining ein. Trainiert werde montags ab 18 Uhr in der Preysinghalle in Wolnzach und donnerstags ab 18 Uhr in der Kapuzinerhalle in Wolnzach.
"Crêpes-Party" für Kinder
(ty) Der Pfaffenhofener Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) bietet am Dienstag, 19. Mai, erstmals eine "Crêpes-Party" für Buben und Mädchen im Alter zwischen neun und 13 Jahren an. Sie findet von 15 Uhr bis 17.30 Uhr im AWO-Vereinsheim an der Schrobenhausener Straße 10 in der Kreisstadt statt. Der Ankündigung zufolge werden gemeinsam Crêpes gebacken und dabei verschiedene Füllungen ausprobiert. "Die Kinder bereiten alle Gerichte selbst zu", wird betont. Anschließend werde zusammen gegessen. Die Zahl der Kinder sei begrenzt, deshalb sei eine Anmeldung erforderlich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 79 74 66 6. Die Teilnahme koste fünf Euro pro Kind; das Geld sei passend bereit zu halten. Das Mitbringen einer Küchenschürze werde empfohlen.
"Nachhaltig leben – aber mit Freude!"
(ty) "Wie wir unseren inneren Schweinehund überlisten und die Welt retten" – darum geht es bei einer Veranstaltung, die der hiesige ÖDP-Kreisverband am kommenden Dienstag, 19. Mai, im Hofberg-Saal in Pfaffenhofen anbietet. Unter dem Motto "Nachhaltig leben – aber mit Freude!" zeigt Barbara E. Meyer der Ankündigung zufolge auf, wie kleine Veränderungen Wirkung entfalten. Die Pädagogin und Autorin forsche an der LMU zu den Themen Nachhaltigkeit sowie Persönlichkeits-Entwicklung und übersetzt psychologische Erkenntnisse unterhaltsam in die Praxis. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei.
Bundeswehr-Übung im Dürnbucher Forst
(ty) Zur Erinnerung: Wie das Landratsamt von Pfaffenhofen bereits bekannt gegeben hatte, führt die Bundeswehr ab dem kommenden Montag, 18. Mai, und bis Mittwoch, 20. Mai eine weitere Truppen-Übung in der Region durch – diesmal im so genannten Dürnbucher Forst. Im Gebiet des Kreises Pfaffenhofen sind laut Mitteilung der Behörde damit vor allem die Gemeinde-Bereiche von Vohburg und Münchsmünster betroffen. Nach weiteren Angaben sind bis zu 55 Soldaten an dieser Truppen-Übung beteiligt. "Durch die Verwendung von Manöver-Munition kann es zu Knallgeräuschen und Lichtblitzen kommen", heißt es in einer Presse-Information. Die Bevölkerung wird ausdrücklich darum gebeten, "sich von den übenden Truppen fernzuhalten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten".
Radweg-Neubau startet
(ty) Nachdem im vergangenen Jahr die Geh- und Radweg-Brücke über die Weilach errichtet worden war, beginnen am kommenden Montag, 18. Mai, die Arbeiten zum neuen Geh- und Radweg, der dann die gut drei Kilometer lange Lücke in der Radweg-Verbindung zwischen Schrobenhausen und Pfaffenhofen schließt. Darauf weist das staatliche Bauamt von Ingolstadt hin. Der Lückenschluss erstrecke sich von der Einmündung zum Wohngebiet "Kellerbergbreite" bei Schrobenhausen bis zur Einmündung der Gemeinde-Verbindungsstraße "Saukreppe" nach Aresing und knüpfe dort jeweils an bestehende Geh- und Radwege an.
Mit dieser Maßnahme zwischen Aresing-Oberlauterbach und Schrobenhausen-Altenfurt "wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um künftig den Rad- und Fußverkehr zwischen Schrobenhausen und Pfaffenhofen sicher und getrennt vom Straßenverkehr zu führen", heißt es aus dem staatlichen Bauamt von Ingolstadt. Außerdem finde sich dieser wichtige Abschnitt im Ausbauplan für Radwege-Verbindungen, der wiederum Bestandteil des bayerischen Rad-Gesetzes sei.
Ferner werde zur Verbesserung der Verkehrs-Verhältnisse auf der Staatstraße 2045 eine Linksabbiege-Spur zur Gemeinde-Verbindungsstraße in Richtung Aresing angebaut. Im Vorfeld seien bereits archäologische sowie kampfmitteltechnische Untersuchungen und entsprechende Holzungs-Arbeiten durchgeführt worden. Die Kosten der genannten Maßnahmen betragen nach Behörden-Angaben rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Freistaat als zuständigem Baulast-Träger finanziert.
Während der Bauphase werden laut staatlichem Bauamt regelmäßig halbseitige Sperrungen der Staatsstraße unumgänglich sein. Der Verkehr werde in dieser Zeit in der Regel durch eine Ampel-Schaltung geregelt, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Ab Ende Juli beziehungsweise Anfang August und bis Mitte August erfolgen laut Behörde die Asphaltierungs-Maßnahmen im Bereich der Linksabbiege-Spur unter Vollsperrung. Die entsprechende Umleitung werde entsprechend beschildert.
Rekord bei E-Auto-Neuzulassungen
(ty) Nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts haben im ersten Quartal dieses Jahres im Freistaat insgesamt 187 151 Kraftfahrzeuge (Kfz) ihre erstmalige Zulassung für den Straßenverkehr erhalten – das bedeutet ein Plus von 14,3 Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum. Die Zahl der Besitz-Umschreibungen sank insgesamt geringfügig um 0,3 Prozent auf 303 516.
Wie das Landesamt für Statistik dazu weiter mitteilt, stieg die Anzahl der Pkw-Neuzulassungen in Bayern insgesamt im ersten Quartal heuer um 14,0 Prozent auf 157 612 Fahrzeuge. Indes sank die Zahl der neu zugelassenen Pkw mit Benzin-Antrieb um 6,9 Prozent auf 38 390 und die der neu zugelassenen Diesel-Pkw um 2,4 Prozent auf 19 155. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden somit nur noch 36,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw klassisch mit Benzin oder Diesel angetrieben.

Bei den alternativen Antriebsarten hingegen kletterten die Neuzulassungs-Zahlen weiter. Hier verzeichnete die Hybrid-Technik eine Zunahme um 22,0 Prozent auf 66 555, wobei darunter die Neuanmeldungen von Pkw mit Plug-In-Technologie gleichermaßen um 22,0 Prozent auf 14 877 Fahrzeuge stiegen. Ein besonders starkes Wachstum von 47,8 Prozent war bei Elektro-Pkw (BEV, kurz für Battery-Electric-Vehicle) zu verzeichnen. Hier wurden 33 236 neu zugelassen, so viele wie noch nie.
Im Langzeit-Vergleich zeigt sich das noch prägnanter: Im ersten Quartal 2016 waren in Bayern noch 71 237 benzinbetriebene Pkw und 86 082 Diesel-Pkw neu zugelassen worden – das bedeutet einen Rückgang um 46,1 Prozent der Benziner beziehungsweise 77,7 Prozent der Diesel-Pkw bis heute. Gleichzeitig gab es eine entgegensetzte Entwicklung bei den alternativen Antrieben: Von Januar bis März 2016 waren noch 539 E-Autos und 2244 Hybrid-Pkw neu zugelassen worden. Das entspricht einem Zuwachs um 32 697 (plus 6066,2 Prozent) bei den Pkw mit Elektro-Antrieb und um 64 311 (plus 2865,9 Prozent) bei neuen Pkw mit Hybrid-Technik.

Auch auf dem Markt für gebrauchte Pkw ist diese Entwicklung zu beobachten. Im ersten Quartal fanden heuer im Freistaat insgesamt 303 516 gebrauchte Kraftfahrzeuge (minus 0,3 Prozent) einen neuen Besitzer. Personenkraftwagen machten dabei einen Anteil von 84,1 Prozent der umgeschriebenen Kfz aus. Die Besitz-Umschreibungen von Pkw mit Elektro-Technologie (14 300) verzeichneten dabei mit einem Plus von 53,2 Prozent den stärksten relativen Zuwachs gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum. Umschreibungen von Pkw mit klassischen Verbrennungs-Motoren sanken dagegen: 137 435 Gebrauchtwagen mit Benzin-Antrieb (minus 4,4 Prozent) und 67 871 gebrauchte Diesel-Pkw (minus 6,6 Prozent) fanden von Januar bis März heuer einen neuen Besitzer.
Außerdem war heuer im ersten Quartal in Bayern ein starker Anstieg der Neuzulassungen für Krafträder um 43,4 Prozent auf 11 867 registriert worden, während die Anzahl der Besitz-Umschreibungen mit 19 863 geringfügig wuchs (plus 0,6 Prozent). Im gleichen Zeitraum stiegen die Neuzulassungen für Kraftomnibusse um 11,6 Prozent auf 355, die Besitz-Umschreibungen gebrauchter Omnibusse um 24,1 Prozent auf 232. Während sowohl die Zahl der neu zugelassenen Lastkraftwagen (minus 0,9 Prozent; 12 463) als auch der gebrauchten Lkw (minus 0,7 Prozent; 17 918) leicht sank, wurden mehr Zugmaschinen neu zugelassen (plus 9,6 Prozent; 4006), aber weniger Besitz-Umschreibungen von Zugmaschinen (minus 5,2 Prozent; 9520) registriert.





