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Die Pflanze sei in Deutschland nicht heimisch, verdränge hiesige Arten und gefährde die Vielfalt. Zudem könne sie Schäden an Gebäuden, Straßen und Kanalisation verursachen.

(ty) Die örtliche Stadtverwaltung hat laut heutiger Mitteilung in Pfaffenhofen an der Ilm "vermehrt Bestände des Japanischen Stauden-Knöterichs" festgestellt und bittet die Bürgerinnen und Bürger um "Mithilfe bei der Eindämmung der invasiven Pflanzenart". Ziel sei es, bestehende Vorkommen zurückzudrängen sowie die Ausbreitung dieser Pflanze zu verhindern. Seit dem vergangenen Jahr stehe der Japanische Stauden-Knöterich auf der EU-Liste der gebietsfremden Arten; er dürfe nicht verbreitet und nicht angebaut werden.

"Der Japanische Staudenknöterich ist in Deutschland nicht heimisch", heißt es aus dem Rathaus. Durch sein schnelles Wachstum verdränge er heimische Pflanzen und gefährde die Artenvielfalt. Seine kräftigen unterirdischen Ausläufer könnten zudem Schäden an Gebäuden, Straßen und der Kanalisation verursachen. Da die Pflanze häufig an Gewässern und Böschungen wachse, stellt sie außerdem eine Herausforderung für den Hochwasserschutz dar. Abgerissene Pflanzenteile könnten über Gewässer verbreitet werden und auf diese Weise neue Bestände bilden.

Woran erkennt man diese Pflanze? Sie wird den Angaben der Stadtverwaltung zufolge bis zu vier Meter hoch und ist anhand ihrer kräftigen, oft rötlichen Hohlstängel sowie den ovalen, spitz zulaufenden Blättern zu identifizieren. Was kann man tun? Grundstückseigentümer werden darum gebeten, Bestände frühzeitig zu entfernen. Kleinere Pflanzen könnten einfach ausgegraben werden, bei größeren Vorkommen seien umfangreichere Maßnahmen erforderlich. "Pflanzenteile des Stauden-Knöterichs sollten nicht über den eigenen Kompost oder den Biomüll entsorgt werden, sondern im Restmüll oder in speziellen Grüngut-Sammelstellen", wird betont.

Generell gelte: "Eigenen Grün-Abfall nicht in der Umwelt entsorgen." Da sich etablierte Bestände des Japanischen Stauden-Knöterichs laut Mitteilung aus dem Rathaus nur durch wiederholte Maßnahmen über mehrere Jahre beseitigen lassen, empfiehlt die Stadtverwaltung ein konsequentes Vorgehen. Weitere Fragen zum Japanischen Stauden-Knöterich und zu Möglichkeiten der Eindämmung beantwortet Stadtbaumeister Florian Zimmermann telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 78 - 20 60 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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