Auto eines 61-Jähriges kam laut Polizei mit hohem Tempo von Fahrbahn ab, überschlug sich und landete im Wald. Autobahn Richtung Norden eine Stunde gesperrt.
(ty) Einen Schwerverletzten, eine Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von rund 40 000 Euro hat ein Verkehrsunfall gefordert, der sich am späten heutigen Nachmittag auf der A9 im Gemeinde-Bereich von Manching ereignet hat. Wie die örtlich zuständige Verkehrspolizei-Inspektion Ingolstadt berichtet, sei ein 61-Jähriger mit seinem Pkw mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und nach einem Überschlag in einem angrenzenden Waldstück zum Stehen gekommen. Die Feuerwehr haben den schwerverletzten Mann und seine leicht verletzte 57-jährige Beifahrerin aus dem stark deformierten Auto herausschneiden müssen. Zur Klärung der Unfallursache habe die Staatsanwaltschaft ein Gutachten sowie eine Blutentnahme beim Fahrer angeordnet, so die Ordnungshüter. Nach dem Crash habe man die A9 in Richtung Nürnberg für rund eine Stunde total sperren müssen.
Laut Polizei ging bei ihr gegen 17.30 Uhr per Notruf die Mitteilung ein, dass ein Pkw auf der A9 in Richtung Nürnberg unter hoher Geschwindigkeit kurz vor Manching von der Autobahn abgekommen sei. Die alarmierten Einsatzkräfte von BRK, Feuerwehr und Polizei fanden den Angaben zufolge jedoch zunächst keinen verunglückten Pkw. Ein Rettungs-Hubschrauber habe dann in einem kleinen angrenzenden Waldstück eine frische Schneise entdeckt, die auf einen Pkw hinwiesen habe. Daraufhin seien die Einsatzkräfte in eben diesem Waldstück fündig geworden.
Der Pkw sei nach einem Überschlag so massiv ramponiert gewesen, dass die Feuerwehr die beiden Insassen, den 61-Jährigen Fahrer und seine 57 Jahre alte Beifahrerin, mit Schneide-Werkzeugen habe befreien müssen. Die Frau sei mit leichten Verletzungen vom Roten Kreuz ins Klinikum Ingolstadt transportiert worden. Der schwer verletzte Fahrer sei per Rettungs-Hubschrauber ebenfalls ins Klinikum geflogen worden. Laut Polizei war der Pkw den bisherigen Ermittlungen zufolge bereits vor dem Unfall in Schlangenlinien unterwegs und fuhr dann zirka 300 Meter im Grünstreifen neben der Autobahn, bevor er noch weiter nach rechts in das Waldstück abgekommen sei und sich dort etwa 90 Meter von der Autobahn entfernt überschlagen habe.
Am Auto des 61-Jährigen entstand nach Angaben der Ordnungshüter Totalschaden. Der Gesamtschaden werde zum jetzigen Zeitpunkt auf ungefähr 40 000 Euro geschätzt. Nach der etwa einstündigen Total-Sperrung der A9 in Richtung Nürnberg habe man den linken und den mittleren Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigeben können. Vor Ort waren laut Polizei mehrere Fahrzeuge vom BRK sowie ein Rettungs-Hubschrauber sowie die Feuerwehren aus Langenbruck und Reichertshofen.





