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Er wurde heute Nacht in eine Klinik geflogen. Als Tatverdächtiger gilt derzeit ein 53-Jähriger, der jedoch noch keine Angaben zur Sache machte. 

(ty) Die Polizei ist nach eigenem Bekunden in der Nacht zum heutigen Sonntag über die Integrierte Leitstelle (ILS) darüber informiert worden, dass in Buxheim (Kreis Eichstätt) ein 65 Jahre alter Deutscher von jemandem in ein Lagerfeuer geschubst worden sein soll. Als Streifenbeamte angerückt seien, habe sich der "erheblich alkoholisierte" Mann bereits in einem Rettungswagen befunden. Er habe dann erklärt, von einer ihm bekannten Person in das Feuer gestoßen worden zu sein. Laut Polizei erlitt er Verbrennungen zweiten Grades an beiden Oberschenkeln.

Per Rettungs-Hubschrauber sei der Schwerverletzte dann in ein Klinik gebracht worden, berichtet die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Eichstätt. Weitergehende Angaben zu dem Sachverhalt habe der 65-Jährige selbst zunächst nicht machen können. Im Rahmen der ersten Ermittlungen habe sich aber eine Zeugin gemeldet, bei welcher der 65-Jährige zuvor – gegen 1.15 Uhr – geklingelt habe. Gegenüber dieser Frau habe der Mann ebenfalls geäußert, dass er von einer Person in ein Feuer gestoßen worden sei. Die Zeugin habe daraufhin einen Notruf abgesetzt.

Der Tatverdächtige, ein 53 Jahre alter Türke, sei an seiner Wohnanschrift – die zugleich als mutmaßlicher Tatort gelte – angetroffen worden. Im Garten des Anwesens wurde laut Polizei eine bereits erloschene Feuerstelle festgestellt. "Der nicht alkoholisierte Tatverdächtige wurde mit dem Vorwurf konfrontiert, machte jedoch zunächst keine Angaben zur Sache", heißt es weiter. Von den Gesetzeshütern seien vor Ort Spuren gesichert worden. Die Ermittlungen, insbesondere zur genauen Klärung des Tatablaufs, dauern an, wurde am Vormittag erklärt. Hinweise nimmt die Polizei-Dienststelle in Eichstätt unter der Rufnummer (0 84 21) 97 70 0 entgegen.


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