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Laut Feuerwehr waren das Personal und die Patienten im Vorfeld bewusst nicht über die rund 2,5-stündige Aktion informiert worden.

(ty) Die Kreisstadt-Feuerwehr hat nach eigenem Bekunden kürzlich "eine realistische Einsatz-Übung" in der Danuvius-Klinik in Pfaffenhofen an der Ilm durchgeführt, die rund 2,5 Stunden dauerte. Das dabei angenommene Szenario waren den Angaben zufolge ein Brand in der Einrichtung sowie mehrere vermisste Personen. Sowohl das Klinik-Personal als auch die Patientinnen und Patienten seien "im Vorfeld bewusst nicht über Übung informiert" worden.

Beim Eintreffen der Floriansjünger hatte den Angaben zufolge die automatische Brandmelde-Anlage bereits Alarm ausgelöst, woraufhin der Gebäude-Komplex vom Klinik-Personal geräumt worden war. "Unmittelbar nach der Erkundung an der Brandmelde-Zentrale machte sich ein Angriffs-Trupp zur Lage-Feststellung auf den Weg", heißt es weiter. "Bereits im zweiten Obergeschoss trafen die Einsatzkräfte auf eine starke Rauch-Entwicklung. Zeitgleich wurde die Drehleiter zur Menschenrettung in Stellung gebracht, während weitere Kräfte die Gebäude-Rückseite erkundeten."

Der erste Angriffs-Trupp sei unter Atemschutz mit einem Strahlrohr ins Innere vorgedrungen. "Aufgrund der vollständigen Verrauchung herrschte im Gebäude praktisch Nullsicht", wird betont. Bereits nach kurzer Zeit seien aber zwei vermisste Personen gefunden und aus dem Gefahren-Bereich gerettet worden. Im Zuge der weiteren Erkundung sei schließlich der angenommene Brandherd lokalisiert und erfolgreich bekämpft worden.

Parallel dazu seien mit Hilfe der Drehleiter weitere Menschen aus dem Gebäude gerettet worden. Ein zweiter Angriffs-Trupp habe den ersten Trupp unterstützt; dieser sei durch ein weiteres Treppenhaus zur Menschen-Rettung und Brand-Bekämpfung vorgerückt. "Auf der Gebäude-Rückseite entdeckten die Einsatzkräfte vier weitere Personen, die sich auf zwei Balkone in Sicherheit gebracht hatten." Unter Einsatz einer Steckleiter und einer Schiebleiter seien auch diese Leute zügig und sicher gerettet worden.

Zur Versorgung der geretteten Personen sei auf dem Parkplatz der Klinik ein Verletzten-Sammelstelle eingerichtet worden; dort seien die Patienten betreut und versorgt worden. Nachdem das gesamte Gebäude vollständig abgesucht und alle laut dem Szenario vermissten Personen – dargestellt von Mitgliedern der Jugend-Gruppe – gerettet worden seien, sei die Entrauchung des Gebäudes mit Hilfe von Überdruck-Lüftern erfolgt.

"In der anschließenden Nachbesprechung wurde der gesamte Übungs-Ablauf analysiert und als voller Erfolg bewertet", heißt es in einer Mitteilung der Pfaffenhofener Feuerwehr. Die Floriansjünger bedankten sich ausdrücklich bei der Danuvius-Klinik für die Möglichkeit, eine derart realitätsnahe Trainings-Einheit durchführen zu dürfen. "Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Fortbildung und tragen maßgeblich dazu bei, die Zusammenarbeit sowie die Einsatz-Abläufe im Ernstfall weiter zu optimieren", wird betont.

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