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Das Auto wurde heute auf der Staatsstraße 2054 bei Zolling nach einer Vorrang-Missachtung fast ungebremst von einem Lkw erfasst.

(ty) Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am heutigen Vormittag bei Zolling im Landkreis Freising ereignet. Ums Leben gekommen ist eine 73 Jahre alte Pkw-Lenkerin aus dem Gemeinde-Bereich von Nandlstadt (Kreis Freising). Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, missachtete die Frau den Vorrang eines Lastwagens, der von einem 52-Jährigen gesteuert wurde – woraufhin es zu einem folgenschweren Zusammenstoß kam. Die 73-Jährige starb noch vor Ort, ihr gleichaltriger Beifahrer wurde schwer verletzt.

Das Unglück geschah gegen 9.30 Uhr. Laut Polizei war die 73-Jährige mit einem Toyota – von Flitzing her kommend – in Richtung Zolling unterwegs und hatte dabei ihren ebenfalls 73 Jahre alten Lebensgefährten mit an Bord. Sie habe die Staatsstraße 2054 geradeaus überqueren und der Flitzinger Straße weiter in Richtung Zolling folgen wollen. Den Angaben zufolge hatte die Frau ein Stopp-Zeichen zu beachten. Auf der Staatsstraße sei – von Haag an der Amper her – ein 15-Tonner-Lastwagen genaht, an dessen Steuer ein 52-Jähriger aus Finsing (Kreis Erding) gesessen habe. 

Aus bislang ungeklärten Gründen habe die Frau den von links kommenden und bevorrechtigen Lkw übersehen. Der Lastwagen sei frontal und nahezu ungebremst mit der Fahrerseite des Toyota kollidiert. Der Pkw sei dadurch mehrere Meter verschoben worden. Die 73-Jährige habe von Feuerwehrleuten aus dem Wrack befreit werden müssen. Vor Ort sei die Frau reanimiert worden. Ihren schweren Verletzungen sei sie allerdings noch an der Unglücksstelle erlegen. Ihr Beifahrer habe schwere Verletzungen erlitten und sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der 52 Jahre alte Lastwagen-Lenker blieb nach Angaben der Polizeiinspektion aus Freising körperlich unversehrt, trug jedoch einen Schock davon. An den beiden Fahrzeugen sei jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden. Geschätzt wurde der zu Buche stehende Sachschaden auf insgesamt 60 000 bis 80 000 Euro. Neben Streifenbeamten und den Rettungskräften waren zwei Rettungs-Hubschrauber sowie die Feuerwehren aus Zolling, Anglberg, Haindlfing, Freising und Haag an der Amper im Einsatz.


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