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23-Jähriger wurde am gestrigen Nachmittag auf der B13 gestoppt: Ihm fehlten die nötige Fahrerlaubnis sowie die Versicherung.

(ty) Von einem nicht alltäglichen Fall in der Kreisstadt berichtet heute die Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen an der Ilm. Demnach hat sich ein 23 Jahre alter Skateboard-Fahrer, der am gestrigen Nachmittag gestoppt worden ist, jetzt strafrechtlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Verstoßes gegen das Pflicht-Versicherungs-Gesetz zu verantworten. Seinen Heimweg habe der in der Nachbar-Gemeinde Hettenshausen wohnende Mann schließlich zu Fuß antreten müssen, erklärt ein Polizei-Sprecher. 

Gegen 15.40 Uhr sei der 23-Jährige auf der Münchener Straße (B13) ins Visier von Streifenbeamten geraten. Das Skateboard, auf dem er unterwegs gewesen sei, sei offensichtlich von einem Elektro-Motor angetrieben worden. Das Gefährt habe der junge Mann mit Hilfe einer Fernbedienung steuern können, die er in der Hand gehalten habe. "Da Skateboards generell auf deutschen Straßen nicht zugelassen sind und es sich durch den Motor-Antrieb zudem um ein Kraftfahrzeug handelte, hielten die Polizeibeamten den Fahrer sofort an", heißt es weiter.

Die Recherchen im Zuge der Verkehrs-Kontrolle ergaben laut Polizei, dass das Gefährt eine Geschwindigkeit von 32 Kilometer pro Stunde erreichen kann – was zumindest eine Fahrerlaubnis der Klasse AM erforderlich macht. Der junge Mann sei deshalb von den Gesetzeshütern dazu aufgefordert worden, diese vorzuzeigen. Es habe sich jedoch herausgestellt, dass der Hettenshausener nicht im Besitz der nötigen Fahrerlaubnis sei. Ferner sei das Gefährt nicht versichert – "was aufgrund fehlender Bauart-Zulassung ohnehin nicht möglich gewesen wäre".


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