Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Moped-Freunde unterstützen "MoMoTo"
(ty) Vier begeisterte Moped-Fahrer aus dem Kreis Pfaffenhofen haben sich für den guten Zweck in den Dienst der "MoMoTo" gestellt. Drei Mitglieder der "Zwoa-Takt-Schnecken" aus Hettenshausen sowie ein Zweirad-Lenker der "Bembegger Henasprenger" aus Pörnbach begleiteten die rund 120 Kilometer lange Etappe von Weichering nach Anhofen (Fotos). Die MoMoTo sei eine bundesweite Benefiz-Fahrt, bei der Mofa- und Moped-Lenker gemeinsam Spenden sammeln und den symbolischen "goldenen Tank" von Etappe zu Etappe weitertragen, erklärt Michael Nitschke, der Präsident der "Zwoa-Takt-Schnecken".
Die diesjährige Tour startete seinen Worten zufolge am 28. Juli in Uckersdorf (Oberpfalz) und endet nach 33 Etappen am 28. August in Geltorf im Kreis Flensburg (Schleswig-Holstein). Im Mittelpunkt stehen laut Nitschke dabei nicht Geschwindigkeit oder Wettbewerb, sondern Gemeinschaft, Hilfsbereitschaft und die Leidenschaft für historische Zweiräder. Die rund 120 Kilometer lange Etappe, die die vier hiesigen Moped-Fahrer mit absolvierten, habe durch abwechslungsreiche Landschaften geführt.
"Unterwegs bot sich immer wieder die Gelegenheit, mit interessierten Zuschauern ins Gespräch zu kommen und auf die Benefiz-Aktion aufmerksam zu machen", so Nitschke. "Es macht uns stolz, Teil dieser großartigen Aktion zu sein. Die MoMoTo verbindet Menschen mit derselben Leidenschaft und zeigt, dass man mit einem gemeinsamen Hobby auch Gutes bewirken kann. Genau dieser Zusammenhalt zeichnet die Zweitakt-Szene aus." Organisiert worden sei die besagte Etappe von den "Ultimoos", die "für einen reibungslosen Ablauf sorgten und die Teilnehmer bestens betreuten".
Sperrung in Pfaffenhofen
(ty) Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich des Unternehmens Daiichi-Sankyo kommt es in der Luitpoldstraße im Stadtgebiet von Pfaffenhofen ab dem morgigen Dienstag, 4. August, und bis Freitag, 21. August, zu Verkehrs-Einschränkungen. Das wurde aus der Stadtverwaltung mitgeteilt. "In diesem Zeitraum wird die Luitpoldstraße im Abschnitt zwischen der Senefelderstraße und dem Kreisverkehr voll gesperrt", heißt es weiter. Hintergrund sei die Errichtung eines neuen Parkhauses. In dieser Zeit sei die Straße nur noch bis zur Senefelderstraße befahrbar. Von der Ingolstädter Straße aus ende die Luitpoldstraße am Kreisverkehr; eine Durchfahrt in Richtung der Senefelderstraße sei dort nicht möglich.
Verkehrs-Behinderungen in Geisenfeld
(ty) Auch im Geisenfelder Stadtteil Zell kommt es zu Verkehrs-Behinderungen. Wie das Landratsamt von Pfaffenhofen mitgeteilt hat, muss die Staatsstraße 2232, die in diesem Abschnitt auch Münchener Straße heißt, im Bereich der Haus-Nummer 72a halbseitig gesperrt werden – und zwar voraussichtlich am kommenden Mittwoch, 5. August, sowie eventuell auch am Donnerstag, 6. August. Als Grund für diese Einschränkung werden "Arbeiten am Gehweg" von der Kreis-Behörde genannt. Der Verkehr werde während der halbseitigen Sperrung mit Hilfe einer Ampel-Anlage geregelt.
"Babybrei trifft Fingerfood"
(ty) An Eltern mit einem Kind im Alter ab dem vierten Monat sowie an interessierte Großeltern und in der Tagespflege engagierte Personen richtet sich ein kostenloses Online-Seminar das vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Abensberg-Landshut am Donnerstag, 20. August von 20 Uhr bis 21.30 Uhr über "Webex" angeboten wird. Der Titel lautet: "Babybrei trifft Fingerfood." Anmeldeschluss ist am Sonntag, 16. August. Anmeldungen sind unter diesem diesem Link oder unter www.familienportal-kelheim.de möglich.
Wie man den Übergang von der Milch zur Beikost Schritt für Schritt gestalten könne, sei Inhalt dieser Veranstaltung, heißt es aus dem AELF. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei der Ankündigung zufolge nicht nur Informationen zur klassischen Brei-Beikost, sondern auch Hinweise zu aktuellen Trends sowie hilfreiche Anregungen für die Praxis. Dieses Seminar könne auch terminunabhängig von Eltern-Kind-Gruppen als Präsenz-Veranstaltung gebucht werden. Nähere Infos dazu gebe es telefonisch unter der Rufnummer (0 94 43) 7 04 - 11 33.
Bayerische Wein-Erzeugung
(ty) Im vergangenen Jahr haben die Winzer im Freistaat laut den per EU-Verordnung vorgeschriebenen Meldungen zur Weinbau-Kartei insgesamt 380 771 Hektoliter Wein und Traubenmost erzeugt. Nach den Auswertungen des bayerischen Landesamts für Statistik waren das 70 313 Hektoliter oder 22,6 Prozent mehr als im Jahr davor, das allerdings mit 310 458 Hektolitern ein vergleichsweise niedriges Ergebnis einbracht hatte.
Die positive Bilanz für das vergangenen Jahr zeigte sich trotz der herausfordernden Witterung mit wenig Niederschlag und viel Sonne, einem frühen Knospen-Aufbruch Mitte April und vereinzeltem Frost im Mai. Der regenreiche September ließ den Winzern wenig Zeit für die Weinlese. Dass die Herausforderungen – zum Beispiel mittels Bewässerung – gemeistert werden konnten, zeigte sich am guten Ergebnis der bayerischen Weinmost-Ernte 2025, die mit insgesamt 9246 Hektolitern um 24,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres lag.
81,7 Prozent der bayerischen Wein-Erzeugung entfielen im vergangenen Jahr mit 311 264 Hektolitern auf Weißwein und 18,3 Prozent auf Rotwein einschließlich Roséwein und Rotling (69 506 Hektoliter). Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich damit die Erzeugung von Weißwein um 18,4 Prozent (2024: 262 898 Hektoliter) und von Rotwein um starke 46,1 Prozent (2024: 47 560 Hektoliter).
Vor allem hinsichtlich der Wein-Qualität wartete der Wein-Jahrgang 2025 in Bayern mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis auf. 56,3 Prozent (214 505 Hektoliter) der Gesamt-Erzeugung sind Qualitätswein mit Prädikat (zum Beispiel Kabinett, Spätlese, Auslese). Der Anteil der im Freistaat erzeugten Prädikatsweine lag damit auch im Jahr 2025 wieder deutlich über dem Bundes-Durchschnitt von 29,4 Prozent.

Merkliche Unterschiede hinsichtlich der Qualität zeigten sich zwischen Weiß- und Rotwein. Während beim Weißwein gut 61,4 Prozent (191 224 Hektoliter) den Zusatz "mit Prädikat" tragen dürfen, sind es bei den bayerischen Rotweinen mit 33,5 Prozent (23 281 Hektoliter) deutlich weniger. Neben dem Prädikatswein zählt auch der Qualitätswein zum Wein "mit geschützter Ursprungs-Bezeichnung" ("mit g.U."). Der Qualitätswein machte beim 2025er Jahrgang 41,4 Prozent oder 157 768 Hektoliter der bayerischen Wein-Erzeugung aus, sodass schlussendlich im vergangenen Jahr nur 2,2 Prozent (8497 Hektoliter) der bayerischen Wein-Erzeugung unterhalb der Qualitätsstufe "mit g.U." verblieben.
Gut 96,1 Prozent (366 013 Hektoliter) der bayerischen Wein-Erzeugung im vergangenen Jahr stammten aus dem Anbau-Gebiet Franken, lediglich 3,9 Prozent (14 758 Hektoliter) aus den übrigen Gebieten (bayerischer Teil des Anbau-Gebiets Württemberg, Landwein-Gebiet Regensburg sowie Anbau außerhalb der Anbau- und Landwein-Gebiete).
Zwischen dem Jahr 2015 mit 403 516 Hektolitern und dem Jahr 2025 variierte die bayerische Wein-Erzeugung mitunter stark. Den Höhepunkt erreichte sie im Jahr 2018 mit 487 078 Hektolitern, während die geringste Menge im Jahr 2020 mit 263 064 Hektolitern erzeugt wurde. Gegenüber der durchschnittlichen Erzeugung der Jahre 2020 bis 2024 (368 220 Hektoliter) konnte im vergangenen Jahr ein Plus von 3,4 Prozent verzeichnet werden. Die Ergebnisse der Jahre 2015 bis 2025 zeigen, dass die bayerische Wein-Erzeugung zumeist über 400 000 Hektoliter per anno liegt. Niedrigere Ergebnisse zeigten sich neben dem Jahr 2025 auch 2019, 2020 und 2024.
Zur deutschen Wein-Erzeugung des vergangenen Jahres trugen die bayerischen Winzer 5,1 Prozent bei. Damit belegten sie hinter Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, deren Winzer zusammen mehr als 90 Prozent des deutschen Weins erzeugten, den dritten Platz. Fast doppelt so hoch war mit 9,7 Prozent der Anteil des Freistaats bei den Prädikats-Weinen.





