Landratsamt gab heute die Ergebnisse der jüngsten Wasser-Untersuchungen im Kreis Dachau bekannt. Hier die Details zu den einzelnen Gewässern.
(ty) Die Bade-Seen im Kreis Dachau werden während der Bade-Saison regelmäßig vom Gesundheitsamt überprüft. Wie das Landratsamt mitgeteilt hat, erfolgen die Untersuchungen von Mai bis September. "So wird eine gleichbleibend gute Wasser-Qualität sichergestellt und mögliche Gesundheits-Risiken werden frühzeitig erkannt." Laut den jüngsten Ergebnissen ist die Wasser-Qualität in etlichen beprobten Gewässern nach wie vor "aus bakteriologischer Sicht einwandfrei". Für den Ebertshausener See gilt wegen Blaualgen dagegen nach Behörden-Angaben weiterhin ein Bade-Verbot – auch für Hunde. Geringere Blaualgen-Konzentrationen wurden jeweils festgestellt im Stadtweiher Dachau-Süd, im Neuhimmelreicher See und im Heiglweiher.
"Die anhaltende Hitze hat Auswirkungen auf die Badeseen im Landkreis Dachau", fasste die Kreis-Behörde angesichts der neuesten Untersuchungs-Ergebnisse am heutigen Mittwoch zusammen. Am 3. August wurden den Angaben zufolge folgende Gewässer beprobt: Stadtweiher Dachau-Süd, Waldschwaigsee, Eisolzrieder See, Obergrashofer See, Mückensee, Neuhimmelreicher See, Birkensee, Heiglweiher und Bergkirchner See.
Die mikrobiologischen Untersuchungen des Neuhimmelreicher Sees in der Gemeinde Bergkirchen, des Heiglweihers in Amperpettenbach (Haimhausen) sowie des Stadtweihers in Dachau-Süd wiesen laut Landratsamt jeweils Blaualgen (Cyanobakterien) nach. Vor Ort seien an diesen Gewässern entsprechende Hinweis-Schilder angebracht; ein Bade-Verbot gelte nicht.
Der Karlsfelder See sei am vergangenen Montag, 10. August, beprobt worden – die Wasser-Temperatur habe zu diesem Zeitpunkt 25,5 Grad betragen. Die Untersuchung sei "bakteriologisch einwandfrei" ausgefallen.
Im Ebertshausener See (Wiedenzhausener Weiher) im Gemeinde-Gebiet von Odelzhausen seien nach wie vor Cyanobakterien in "reichlicher" Konzentration festgestellt worden. "Zum Schutz der Gesundheit bleibt daher ein Bade-Verbot für Menschen und Hunde bestehen", meldet das Landratsamt und stellt klar: "Hunde dürfen zudem nicht aus dem See trinken, da von den Blaualgen-Toxinen eine Gesundheits-Gefahr ausgeht." Entsprechende Hinweis-Schilder seien vor Ort angebracht. Weitere Infos zu Cyanobakterien und Cyanobakterien-Toxinen gibt es auf der Internet-Seite des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unter diesem Link.





