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In das Unfall-Geschehen waren am gestrigen Abend gegen 19 Uhr in Fahrtrichtung Norden zwei Pkw und ein Sattelzug verwickelt.

(ty) Zwei Verletzte hat ein Unfall gefordert, der am gestrigen Abend gegen 19 Uhr im Gemeinde-Bereich von Wolnzach auf der A9 in Richtung Norden passiert ist. Zwei Pkw und ein Sattelzug waren in das Unglücks-Geschehen verwickelt. "Aufgrund der heftigen Kollision liefen Betriebsstoffe aus und verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn", erklärt die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt. Die Autobahn habe deshalb für eine Stunde komplett gesperrt werden müssen. Danach habe zunächst die linke Spur wieder freigegeben werden können. Freie Fahrt habe erst nach insgesamt 3,5 Stunden wieder geherrscht. Es sei zu einem "erheblichen Rückstau" gekommen.

Gescheppert hat es zirka zwei Kilometer nach dem Autobahn-Dreieck Holledau. Laut Erkenntnissen der Polizei war ein 22 Jahre alter Pkw-Lenker aus Osnabrück mit seinem Opel zunächst auf der rechten Spur unterwegs, während ein 46-Jähriger aus Tschechien mit seinem Sattelzug die mittlere Spur befahren habe. Der junge Mann habe dieses Lkw-Gespann dann überholen wollen und sei dazu von der rechten über die mittlere auf die linke Spur gewechselt. Zeitgleich habe sich von hinten auf der linken Spur ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen mit seinem Pkw der Marke VW genähert.

Während der Opel-Fahrer überholt habe, sei es zum Zusammenstoß zwischen seinem Wagen und dem VW gekommen. Der VW sei daraufhin ins Schleudern geraten und mit dem besagten Sattelzug kollidiert. Anschließend sei der VW nach rechts von der Strecke abgekommen und im Grünstreifen gelandet. Der Opel sei nach dem Crash nach links von der Strecke geraten und mit der dortigen Leitplanke kollidiert. Von dieser sei er abgeprallt und schließlich auf der mittleren Spur zum Stehen gekommen. Der 46-Jährige habe seinen Sattelzug an der nächsten Nothalte-Bucht zum Stillstand bringen können.

"Aufgrund der vorliegenden Erstmeldung wurde unter anderem ein Rettungs-Hubschrauber zur Unfallstelle alarmiert", berichtet die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt. Die beiden Pkw-Fahrer seien per Rettungs-Hubschrauber beziehungsweise Rettungswagen zur medizinischen Abklärung und Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Im weiteren Verlauf habe sich glücklicherweise herausgestellt, dass sowohl der 22-Jährige als auch der 20-Jährige jeweils lediglich leicht verletzt gewesen seien. Der Sattelzug-Lenker sei unversehrt geblieben, heißt es weiter. 

Gegen den 22-Jährigen sei ein strafrechtliches Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet worden. "Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschlepp-Unternehmen geborgen werden", meldet die Polizei. Das Lkw-Gespann sei noch fahrbereit gewesen. Der entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten in einer Größenordnung von insgesamt 25 000 Euro angesiedelt. Neben der Polizei und den Rettungskräften waren auch die Feuerwehren aus Wolnzach und Eschelbach im Einsatz.


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