58-Jährige verlor am gestrigen Nachmittag auf nasser Strecke die Kontrolle über ihr Auto. Die nötigen Spur-Sperrungen führten zum Rückstau.
(ty) Ein heftiger Unfall, der zwei Verletzte gefordert hat, ist am gestrigen Nachmittag gegen 16.50 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Denkendorf auf der A9 in Richtung Norden passiert. Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute berichtet, mussten wegen der Maßnahmen zur Aufnahme des Sachverhalts und wegen der Bergungs-Arbeiten die rechte und die mittlere Spur gesperrt werden. Zeitweise sei es deshalb zu Verkehrs-Behinderungen und Stauungen gekommen. Gegen 18 Uhr habe die Autobahn wieder komplett freigegeben werden können.
Laut Polizei war eine 58 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Kitzingen mit ihrem Pkw auf der linken Spur der Autobahn in Richtung Nürnberg unterwegs, als es zu dem Crash kam: Wegen nicht an die nassen Strecken-Verhältnisse angepasster Geschwindigkeit sei der Wagen ins Schleudern geraten und habe ein auf der rechten Spur befindliches Wohnwagen-Gespann touchiert, das von einem 43 Jahre alten Familienvater gesteuert worden sei. In dem Kleinbus des in Höxter (Nordrhein-Westfalen) wohnenden Mannes saßen den Angaben zufolge noch die Gattin sowie vier Kinder.
"Der Pkw traf das Gespann auf der linken Seite", erklärt die Polizei. Die Unfall-Verursacherin habe leichte Verletzungen davongetragen und sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren worden. Die Ehefrau des 43-Jährigen habe im Nachhinein über Rücken-Schmerzen geklagt. Alle weiteren Beteiligten seien unversehrt geblieben. Der Pkw der Frau und das Wohnwagen-Gespann mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf insgesamt 35 000 Euro geschätzt. Im Einsatz war auch die Feuerwehr.





