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Zuerst krachte ein 26-Jähriger mit seinem Pkw in ein Stau-Ende, dann prallte ein 76-Jähriger mit seinem Wagen in die Unfallstelle.

(ty) Zwei Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Euro – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am gestrigen Vormittag gegen 11.15 Uhr im Gemeinde-Bereich von Wolnzach auf der A9 in Richtung Nürnberg ereignet hat. Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute meldet, waren insgesamt vier Fahrzeuge in das Unglücks-Geschehen verwickelt. Neben Streifenbeamten, dem Rettungsdienst und einem Rettungs-Hubschrauber waren die Feuerwehren aus Geisenhausen, Wolnzach und Eschelbach im Einsatz.

Laut Polizei war ein Pkw-Lenker aus dem Landkreis Pfaffenhofen auf der linken Spur der A9 in Richtung Norden unterwegs, als der Verkehr kurz nach dem Autobahn-Dreieck Holledau stockte. Der 26-Jährige habe die am Stau-Ende stark abbremsenden Fahrzeuge zu spät erkannt und deshalb eine Auffahr-Kollision verursacht. Der gerammte Wagen wurde auf das davor befindliche Auto geschoben. Wenig später sei ein 76-Jähriger mit seinem Pkw von hinten in die drei Unfall-Fahrzeuge gekracht. Der Rentner aus Niedersachsen hatte laut Polizei den Rückstau ebenfalls nicht rechtzeitig bemerkt. 

Der 76-Jährige habe leichte Verletzungen davongetragen; er sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren worden. Sein Beifahrer habe ebenfalls nur geringe Verletzungen erlitten. Da dieser Mann jedoch kürzlich eine Herz-Operation hatte, wurde laut Polizei vorsorglich ein Rettungs-Hubschrauber hinzugezogen. "Nach aktuellem Stand bestehen jedoch wegen des Unfalls keine gesundheitlichen Folgen in Bezug auf die Herz-Erkrankung", teilte die Polizei heute mit. Wegen der Helikopter-Landung sei die A9 kurzzeitig komplett gesperrt gewesen. Drei der vier Unfall-Pkw seien abgeschleppt worden.

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