Der Schüler wurde gestern von der Polizei gestoppt, ihm droht nun strafrechtlicher Ärger. Das mutmaßlich manipulierte Zweirad wurde sichergestellt.
(ty) Auf strafrechtlichen Ärger einstellen muss sich ein Teenager, der am gestrigen Nachmittag mit einem offenbar getunten E-Bike durch die Gegend gebraust ist. Wie heute gemeldet wird, geriet der 15-Jährige gegen 13.30 Uhr ins Visier von zivilen Streifenbeamten der örtlichen Verkehrspolizei-Inspektion, als er mit dem Zweirad auf der Bundesstraße B16a zwischen den Anschlussstellen Ingolstadt-Nord und Ingolstadt-Ost fuhr. Da das Polizeiauto mit einer Technik zur Geschwindigkeits-Überwachung ausgestattet sei, habe festgestellt werden können, dass der Jugendliche mit einem Tempo von bis zu 85 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen sei.
Der Schüler sei einer Verkehrs-Kontrolle unterzogen worden. Dabei sei bezüglich des Elektro-Bikes lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h festgestellt worden. Nach Angaben der Polizei besteht jetzt der Verdacht, dass das Zweirad "mittels USB-Schnittstelle und Handy-App manipuliert werden kann, um die begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h aufzuheben". Das Gefährt sei von den Einsatzkräften sichergestellt worden. Gegen den Jugendlichen sei ein Ermittlungs-Verfahren eingeleitet worden. Im Raum stehen unter anderem das Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie ein Zulassungs-Verstoß.





