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Erst landete der Senior nach mutmaßlichem Fahrrad-Sturz in der Klinik, wo er sich aber selbst wieder entließ. Dann kam er unterkühlt wieder ins Krankenhaus.

(ty) Ein sturzbetrunkener 64-Jähriger aus dem Gemeinde-Bereich von Dollnstein (Landkreis Eichstätt) hat zwischen Dienstagabend und den frühen Morgenstunden des Mittwochs Rettungskräfte und Ordnungshüter in Eichstätt auf Trab gehalten. Wie aus dem heutigen Presse-Bericht der örtlichen Polizeiinspektion landete der Senior wegen verschiedener Vorfälle im genannten Zeitraum gleich zweimal im Eichstätter Krankenhaus. Hier die ganze Geschichte.

Laut den Ordnungshütern ging zunächst gegen 18.55 Uhr über die Integrierte Leitstelle (ILS) die Mitteilung über einen Mann ein, welcher beim Schieben seines Fahrrades gestürzt sein soll und nun mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach Eintreffen der Streifen-Besatzung in Eichstätter Krankenhaus sei bei dem 64-Jährigen im Rahmen eines freiwilligen Atem-Tests ein Promille-Wert von 2,08 gemessen worden. Aufgrund von Zeugen-Aussagen sowie des Verletzungsbildes konnte nach Angaben der Gesetzeshüter aber kein Fahrt-Nachweis geführt werden können. Der Verletzte habe zur weiteren Behandlung im Krankenhaus bleiben müssen.

In der Nacht sei die Polizei gegen 3.25 Uhr durch einen aufmerksamen Bürger verständigt worden, welcher einen auf dem Fahrradweg zwischen Eichstätt und Obereichstätt im Gras liegenden Mann gefunden habe. Beim Eintreffen der Beamten habe sich herausgestellt, dass es sich um den zuvor gestürzten 64-Jährigen handelt. Dieser habe sich selbstständig aus dem Krankenhaus entlassen und habe zu Fuß die Heimreise antreten wollen. Beim Auffinden sei der 64-Jährige jedoch unterkühlt gewesen, deswegen habe man ihn mit dem Rettungswagen erneut ins Eichstätter Krankenhaus transportieren müssen.


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