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Laut Innenministerium geht es darum, "das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Bedeutung guter Sicht und Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu stärken".

(ty) Mit "kürzer" werdenden Tagen und schlechteren Sichtverhältnissen durch Nebel, Regen und Dämmerung steigt auch das Unfall-Risiko im Straßenverkehr. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigt deshalb zum Herbst-Anfang eine landesweite Kontroll-Aktion an. Die Polizei des Freistaats werde dabei ein besonderes Augenmerk auf die vorschriftsmäßige Beleuchtung von Fahrzeugen legen. "Eine funktionierende Fahrzeug-Beleuchtung verbessert die Sicht des Fahrers und macht das Fahrzeug für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar. Das trägt wesentlich zur Unfall-Vermeidung bei und kann Leben retten", so der Minister.

Das Ziel der Aktion ist es laut bayerischem Innenministerium, "das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Bedeutung guter Sicht und Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu stärken und damit die Sicherheit aller zu erhöhen". In der "dunklen Jahreszeit" von Oktober bis Dezember ereignen sich in Bayern in den Morgen- und Abendstunden zwischen 5 Uhr und 7 Uhr sowie zwischen 17 Uhr und 21 Uhr besonders viele Unfälle. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres seien in diesen Zeiträumen im Freistaat insgesamt 24 493 Unfälle registriert worden. Dabei seien 3637 Menschen verletzt und 35 getötet worden.

"Die veränderten Licht- und Witterungs-Verhältnisse in der dunklen Jahreszeit erhöhen das Unfall-Risiko deutlich", betont Herrmann. "Eine vorschriftsmäßige Fahrzeug-Beleuchtung ist daher unerlässlich." Der Minister verweist außerdem auf den jährlich stattfindenden Licht-Test der deutschen Verkehrswacht und des Zentral-Verbands des deutschen Kraftfahrzeug-Gewerbes, der ab 1. Oktober wieder angeboten wird. Dabei könnten Kfz-Meister-Betriebe kleinere Lichtmängel in der Regel sofort und kostenlos beheben. Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden Werkstätten gibt es unter www.licht-test.de.


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