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Pkw-Lenker (54) war gestern Abend in Schlangenlinien unterwegs. An einer Ampel hinderten ihn andere Verkehrsteilnehmer am Weiterfahren.

(ty) Ein stockbesoffener Pkw-Lenker ist am frühen gestrigen Abend nach gefährlichen Situationen im Stadtgebiet von Pfaffenhofen von anderen Verkehrsteilnehmern am Weiterfahren gehindert worden. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, war der 54 Jahre alte Ukrainer gegen 18 Uhr mit einem geliehenen Auto auf der Schrobenhausener Straße  – vom Bahnhof der kommend – in Richtung Radlhöfe unterwegs und fuhr dabei so starke Schlangenlinien, dass der Gegenverkehr teilweise ausweichen musste.

Ein Pkw-Lenker, der ebenfalls habe ausweichen müssen, habe umgekehrt und den Schlangenlinien-Fahrer bis zur so genannten Lidl-Kreuzung verfolgt. Da die Ampel hier zunächst ohnehin Rotlicht gezeigt habe, habe der "Verfolger" mit Unterstützung eines weiteren Autofahrers – einem pensionierten Polizisten – den 54-Jährigen am Weiterfahren hindern können. Von hinzugerufenen Streifenbeamten sei dann per Atem-Test bei dem gestoppten Ukrainer ein Alkohol-Pegel in Höhe von umgerechnet etwa 2,68 Promille festgestellt worden.

Der "sichtlich betrunkene" 54-Jährige sei von den Einsatzkräften ins hiesige Krankenhaus gebracht worden; dort habe er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Außerdem sei der ukrainische Führerschein des Mannes sichergestellt worden. Der 54-Jährige blickt jetzt einer Strafanzeige entgegen; in diesem Zusammenhang wird er mit dem Entzug seiner Fahrerlaubnis für Deutschland rechnen müssen. Bekanntlich liegt ab 1,1 Promille am Pkw-Steuer eine Straftat vor, selbst wenn kein Unfall geschieht und selbst wenn niemand gefährdet wird.


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