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Vier junge Leute im Alter von 20 bis 22 Jahren tobten sich mit "äußerst verkehrsunsicheren" BMW bei Pfaffenhofen an der Glonn aus. Zeugen alarmierten die Polizei. 

(ty) Durch eine rücksichtslose Tour mit einem nicht zugelassenen und nicht versicherten Pkw im Gemeinde-Bereich von Pfaffenhofen an der Glonn (Kreis Dachau) haben sich vier Leute im Alter von 20 bis 22 Jahren am gestrigen Nachmittag juristischen Ärger, auch strafrechtlicher Art, eingehandelt. Wie die Polizeiinspektion aus Dachau heute mitteilt, hat sich der von einem 21-Jährigen gesteuerte Pkw, ein 5er-BMW, in einem äußerst schlechten und verkehrsunsicheren Zustand befunden. Unter anderem sei das Lenkrad abgesägt gewesen, eine Tür-Verkleidung habe gefehlt und die Dach-Reling sei durchgesägt gewesen. Zudem sollen sich im Bereich des Daches offenliegende Schrauben befunden haben.

Laut Presse-Bericht wurde die Polizeiinspektion Dachau gegen 16.50 Uhr darüber in Kenntnis gesetzt, dass vier Personen mit einem Pkw ohne Kennzeichen in Pfaffenhofen an der Glonn und auf angrenzenden Felder unterwegs seien. Die vier jungen Erwachsenen im Alter zwischen 20 bis 22 Jahren aus den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck seien daraufhin von ausgerückten Polizei-Beamten vor Ort angetroffen worden. Bei dem von ihnen benutzten BWM habe es sich um ein bereits seit Juni 2026 außer Betrieb gesetztes Fahrzeug gehandelt. Für dieses habe somit kein Versicherungsschutz und auch keine Zulassung für den öffentlichen Verkehrsraum bestanden.

Mehrere Zeugen gaben nach Angaben der Ordnungshüter gegenüber den Beamten an, dass der Pkw innerhalb geschlossener Ortschaften teilweise mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 bis 100 Stundenkilometern unterwegs gewesen sei. Zudem sei eine uneinsehbare Kurve mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durchfahren worden. Ein weiterer Zeuge habe sich in seinem Pkw befunden, als der 21-jährige Fahrer aus dem Landkreis Dachau mit seinem BMW auf diesen zugefahren und erst im letzten Moment ausgewichen sei, so die Gesetzeshüter. Der Zeuge habe angegeben, hierbei Angst vor einem möglichen Zusammenstoß gehabt zu haben.

Anschließend befuhr das Quartett laut Polizei mit dem Pkw einen Feldweg. Aufgrund der dort gefahrenen Geschwindigkeit sei die Front-Stoßstange des Autos abgerissen worden. Auf dem angrenzenden Feld führten die Personen den Angaben zufolge mit dem BMW 360-Grad-Kehren, so genannte Donuts, durch. "Auch innerhalb der Ortschaft wurde mit dem Pkw umhergedriftet", heißt es im Polizei-Bericht weiter. Der 21-jährige Fahrer habe sich aufgrund seiner Fahrweise einer Blutentnahme unterziehen müssen. Der Führerschein Pkw-Lenkers sei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden.

Außerdem habe man den Autoschlüssel sowie die abgerissene Front-Stoßstange sichergestellt. "Gegen alle vier Personen wurden Ermittlungen wegen der begangenen Verkehrs- und sonstiger Straftaten eingeleitet", ist im Polizei-Bericht zu lesen. Ob durch ihre Tour Sachschäden verursacht wurden, bedürfe einer Klärung im Nachgang. 


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