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Der Neubau schafft Räume für Einsatzkräfte, Geräte, Ausbildung und Nachwuchs. Die zum Baustart veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 2,65 Millionen Euro.

(ty) Mit dem traditionellen Hebauf hat der Markt Manching nach eigenem Bekunden "einen wichtigen Meilenstein beim Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses in Oberstimm" gefeiert. Der Neubau schaffe moderne Räumlichkeiten für die Einsatzkräfte, die Ausbildung und die Feuerwehr-Jugend. Die Fertigstellung ist laut heutiger Mitteilung weiterhin für Anfang August kommenden Jahres und damit rechtzeitig vor dem Barthelmarkt vorgesehen. "Die zum Baustart veranschlagten Baukosten belaufen sich auf rund 2,65 Millionen Euro."

Nachdem die veralteten Sozialräume des bisherigen Anbaus abgebrochen worden seien, entstehe nun ein zweigeschossiger Neubau mit einer Netto-Raumfläche von knapp 400 Quadratmetern. Im Erdgeschoss werden der Planung zufolge moderne Sanitär-Anlagen sowie ein Bereitschaftsraum, das so genannte Floriansstüberl, untergebracht. Im Obergeschoss entstünden ein rund 70 Quadratmeter großer Schulungsraum sowie ein etwa 24 Quadratmeter großer Jugendraum. Zusätzlich entlaste eine neue, rund 40 Quadratmeter große Lagerfläche für Einsatzgeräte die bestehende Fahrzeughalle. Auch die Einsatzwarte werde besser in die Bestandshalle integriert. Der Neubau werde in zweigeschossiger Massivbauweise mit offenem Dachstuhl errichtet."

Aufgrund des hohen Grundwasserstands und der Nähe zur Brautlach sei auf eine Unterkellerung verzichtet worden. Eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage sorge künftig für eine energie-effiziente Wärme-Versorgung. Ein Kleinaufzug ermögliche zudem den barrierefreien Zugang zum Obergeschoss. "Unerwartet schwierige Bodenverhältnisse" machten laut Gemeinde-Verwaltung während der Erdarbeiten zusätzliche Untersuchungen erforderlich und führten zunächst zu Verzögerungen. Durch die gute Zusammenarbeit der beteiligten Ingenieur-Büros und Firmen habe jedoch bereits ein Teil der verlorenen Zeit aufgeholt werden können.

Auch das Außen-Gelände wird den Planungen zufolge neu gestaltet. Als Ersatz für den bisherigen Spielbereich entstehe weiter nördlich ein neuer, eingezäunter Spielplatz mit Klettergerüst und Spielhaus, so die Gemeinde-Verwaltung. Der vorhandene Baum- und Strauch-Bestand werde aufgewertet und durch zwölf neue, ortstypische und klimaresistente Bäume ergänzt. "Wasserdurchlässige Pflaster- und Stellplatzflächen ermöglichen zudem die direkte Versickerung von Regenwasser und entlasten das bestehende Abwasser-System."


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