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In seinem Alter hätte er das Elektro-Gefährt noch gar nicht steuern dürfen. Zudem missachtete er eine rote Ampel und kollidierte mit einem Pkw.

(ty) Die verbotene E-Scooter-Tour eines zwölf Jahre alten Buben hat am gestrigen Nachmittag in Dachau mit einem Verkehrsunfall geendet, bei dem das Kind verletzt worden ist. Wie eine Sprecherin der örtlichen Polizeiinspektion erklärt, steuerte der Junge, der in seinem Alter noch gar keinen E-Scooter hätte fahren dürfen, trotz einer für ihn Rotlicht zeigenden Ampel über eine Straße und stieß dabei mit einem Auto zusammen, das von einer 41-Jährigen gelenkt wurde.

Laut Polizei wollte die 41-Jährige mit ihrem BMW – von der Wallbergstraße kommend – nach rechts stadteinwärts in die Münchner Straße einbiegen. Sie ließ den Angaben zufolge noch die Fußgänger passieren, die gerade die Straße überquerten. Anschließend habe die Frau ihren Abbiege-Vorgang fortsetzen wollen. Gleichzeitig sei der Zwölfjährige mit dem Elektro-Gefährt – vom Wettersteinring kommend – an der Fußgänger-Ampel in Richtung der Wallbergstraße gefahren. Für den Jungen habe die Ampel bereits Rotlicht gezeigt, als er begonnen habe, die Fahrbahn zu überqueren.

Als die BMW-Lenkerin wieder angefahren sei, sei der zwölf Jahre alte Schüler mit dem Auto der Frau kollidiert. Das Kind habe bei dem Verkehrsunfall zum Glück lediglich leichte Verletzungen erlitten. An dem BMW sei ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 2000 Euro entstanden. Nach den polizeilichen Maßnahmen sei der Bub seinen Eltern übergeben worden. Gegen diese wird laut Polizei jetzt wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt, da sie dem Kind den E-Scooter nicht hätten überlassen dürfen. Den Eltern droht nun wohl ein Bußgeld-Bescheid.

 


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