Wegen eines geplatzten Hinterreifens krachte ein 18-Jähriger mit seinem BMW in die Leitplanken. Autobahn musste aufwändig gereinigt werden.
(ty) Ein geplatzter Reifen am Pkw eines 18-Jährigen hat am gestrigen Abend zu seinem schweren Verkehrsunfall auf der A9 im Gemeinde-Bereich von Reichertshofen geführt. Wie die örtlich zuständige Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute meldet, wurde der BMW des jungen Müncheners bei dem Crash mit der Schutzplanke total demoliert. Auf einer Länge von 300 Metern habe der Unfall-Wagen auf allen drei Spuren zudem Betriebs-Stoffe verloren. Deshalb habe man die Autobahn wegen der nötigen Reinigungs-Maßnahmen für etwa drei Stunden komplett sperren müssen.
Gekracht hat es laut Polizei gegen 21.40 Uhr, als der 18-Jährige auf der A9 mit seinem BMW in Richtung Nürnberg unterwegs war. Weil plötzlich der rechte Hinterreifen seines Pkw geplatzt sei, habe der junge Mann die Kontrolle über den Wagen verloren. Sein Auto sei zuerst nach rechts von der Strecke abgekommen und dann mit der Schutzplanke kollidiert, so die Ordnungshüter. Anschließend sei der BMW nach links über alle drei Spuren geschleudert, gegen die Mittelschutz-Planke geprallt und dann wieder über alle drei Spuren nach rechts geschleudert, bis der Pkw letztendlich in einem Entwässerungs-Graben zum Stehen gekommen sei.
Außer dem Pkw des 18-Jährigen wurden nach Angaben der Polizei bei dem Unfall-Geschehen insgesamt 20 Leitplanken-Elemente demoliert. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wurde von Streifenbeamten auf etwa 20 000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr aus Langenbruck sei zur Unterstützung der Beamten, zur Verkehrs-Sperrung und zur technischen Hilfeleistung im Einsatz gewesen.





