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Das Unglück geschah beim Befüllen eines Ethanol-Ofens im Gastraum. Die Mitarbeiterin erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades. Kripo ermittelt.

(ty) Nach dem Unglück, das sich – wie berichtet – am Freitagnachmittag in einem Lokal in der City von Ingolstadt ereignet hat, liegen jetzt weitere Informationen vor. Laut heutiger Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord ereignete sich der Betriebsunfall gegen 15.45 Uhr. Im Gastraum sei es zu einer Verpuffung gekommen, durch die eine 51 Jahre alte Frau schwere Verletzungen erlitten habe. Die Ermittlungen seien von Beamten der örtlichen Kriminalpolizei-Inspektion übernommen worden.

Laut Polizei trafen die alarmierten Einsatzkräfte in dem Lokal an der Dollstraße auf eine schwer verletzte Mitarbeiterin,  "die dringend medizinisch versorgt werden musste". Die Rede ist von Brand-Verletzungen zweiten und dritten Grades. Nach notärztlicher Erstversorgung sei die Verunglückte in eine Spezial-Klinik nach Nürnberg gebracht worden. Der Brand, der Teile der Einrichtung – Stühle und Deko-Artikel – in Mitleidenschaft gezogen habe, sei noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrleute von einem Gast und dem Geschäftsführer des Restaurants gelöscht worden.

Die Ermittlungen zu dem Betriebsunfall seien vor Ort von Beamten der Kripo übernommen worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord unter Berufung auf die Angaben von vier anwesenden Gästen berichtet, hatte die 51 Jahre alte Mitarbeiterin Bio-Ethanlo in einen in dem Gastraum befindlichen Ethanol-Ofen nachgefüllt. Dabei sei es zu einer Verpuffung in dem Ofen gekommen, wodurch die Kellnerin die schweren Brand-Verletzungen erlitten habe. "Die Ermittlungen hierzu dauern an", hieß es am heutigen Nachmittag.

Erstmeldung zum Thema:

Frau erleidet schwere Verbrennungen bei Verpuffung in Lokal in Ingolstadt


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