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Gegen 12.40 Uhr wurden heute zahlreiche Einsatzkräfte auf die Autobahn in Richtung Nürnberg gerufen.

(ty) Ein im Bereich des Kindinger Bergs auf der A9 in Richtung Nürnberg in Flammen geratener Sattelzug-Auflieger hat am heutigen Dienstag nicht nur ein Großaufgebot von Einsatzkräften auf den Plan gerufen, sondern auch für erhebliche Behinderungen gesorgt. Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt gegen 15.50 Uhr mitgeteilt hat, musste die Autobahn in Richtung Norden wegen der starken Rauch-Entwicklung zeitweise komplett gesperrt werden. Dadurch habe sich ein Rückstau mit einer Länge von ungefähr zwei Kilometern gebildet. Mittlerweile habe die linke Spur wieder freigegeben werden können.

Bei der Verkehrspolizei-Inspektion in Ingolstadt war nach deren Angaben gegen 12.40 Uhr die Mitteilung über den zwischen dem Autobahn-Parkplatz Gelbelsee und der Autobahn-Anschlussstelle Altmühltal auf der A9 in Richtung Norden brennenden Lkw eingegangen. Vor Ort sei daraufhin von angerückten Streifenbeamten festgestellt worden, das der Auflieger des Sattelzugs während der Fahrt Feuer gefangen habe. Nach derzeitigem Erkenntnisstand werde von einem technischen Defekt als Ursache ausgegangen. Der Lkw-Lenker habe sein Gespann noch auf die Standspur steuern und die Zugmaschine vom Auflieger trennen können, ehe letzterer in Vollbrand geraten sei.

Von der Autobahn-Meisterei sei eine Fachfirma mit der Bergung des Aufliegers sowie der Reinigung der Fahrbahn beauftragt worden. "Weiterführende Ermittlungen zur Brand-Ursache stehen aufgrund der laufenden Bergungs-Arbeiten derzeit noch aus", wurde gegen 15.50 Uhr gemeldet. Die Höhe des insgesamt entstandenen Sachschadens könne momentan noch nicht beziffert werden, "da Beschädigungen der Fahrbahn-Decke nicht ausgeschlossen werden können". An dem Auflieger stehe ein Totalschaden zu Buche; angesiedelt wurde dieser in einer Größenordnung von von 30 000 Euro.

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