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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Trainer-Wechsel in Scheyern

(ty) Wlad Beiz, Co-Trainer in Jetzendorf, übernimmt zur kommenden Saison 2026/27 den Trainer-Posten bei der Ersten Fußball-Mannschaft des ST Scheyern. Das teilte der Verein heute mit. Beiz trete dann die Nachfolge von Daniel Huber an. Nachdem dieser frühzeitig signalisiert habe, das Amt aus persönlichen Gründen in der nächsten Spielzeit nicht weiter ausüben zu können, habe man sich zum Handeln veranlasst gesehen. Mit Beiz habe man bereits vor einigen Jahren im Austausch gestanden, sodass von den Verantwortlichen nun erneut und frühzeitig der Kontakt zu ihm aufgenommen worden sei.

Tobias Gänger, Leiter der Fußball-Abteilung beim STS, zeigt sich über die Verpflichtung hoch erfreut: "Die ersten Gespräche verliefen äußerst positiv. Schnell wurde deutlich, dass Wlad nicht nur über große fußballerische Kompetenz verfügt, sondern den Fußball und die Werte des STS auch authentisch verkörpert", sagt er. "Wir freuen uns sehr, dass er sich für den ST Scheyern entschieden hat, und sind überzeugt, gemeinsam mit ihm die nächsten Entwicklungsschritte mit der Mannschaft gehen zu können." Beiz selbst blickt seiner ersten Station als Chef-Trainer mit Überzeugung entgegen.

"Ausschlaggebend für meine Entscheidung zugunsten des STS waren vor allem die sportlichen Ambitionen in Verbindung mit dem starken Fundament, das in den vergangenen zehn bis 15 Jahren gelegt wurde", sagt er. In Gesprächen sei deutlich worden, dass der Verein mit seiner Größe und Mitgliederzahl über enormes Know-How verfügte. "Das Auftreten der Mannschaft, insbesondere bei den jüngsten Turnieren, hat mich sehr positiv gestimmt", so Beiz. "Scheyern hat sich intensiv um mich bemüht – insgesamt waren fünf Personen in den Austausch involviert. Dabei habe ich eine große Identifikation mit dem Verein gespürt und gemerkt, dass viele Trainer sehr gerne in einem solchen Umfeld arbeiten würden."

Gänger richtet ausdrücklichen Dank an den scheidenden Trainer, der mit seinem Team aktuell aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg in die Kreisliga liege: "Mit Daniel verlieren wir einen Trainer, der die Erste Mannschaft zwei Jahre lang mit großem Engagement und beeindruckender Hingabe geführt hat. Er hat stets im Sinne des Vereins und seiner Mannschaft gehandelt und dabei weit mehr geleistet, als selbstverständlich ist." Dieses außergewöhnliche Engagement verdiene höchsten Respekt und große Dankbarkeit. "Wir hoffen sehr, dass Daniel dem Verein erhalten bleibt, und sind überzeugt, ihn auch künftig wertvoll in unsere Abteilung einbinden zu können." Ein großer Dank gelte zudem dem bisherigen Co-Trainer Uli Unterburger, der sportlich wie menschlich eine sehr wichtige Rolle für die Mannschaft eingenommen habe.

Huber sieht den Trainer-Wechsel zum Saisonende mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Für mich war es immer eine Ehre, die Erste Mannschaft meines Heimat-Vereins trainieren zu dürfen. Das Verhältnis zur Mannschaft war und ist sehr gut, und in den vergangenen 1,5 Jahren haben wir überwiegend gute Ergebnisse erzielt." Weiter sagt er: "Einerseits hätte ich diesen Weg gerne fortgeführt, andererseits steht bei mir privat das Projekt Hausbau an, das zu zeitlichen Einschränkungen führt. Vor diesem Hintergrund und auch vor dem Wunsch der Verantwortlichen, zur neuen Saison mit einem Spielertrainer zu arbeiten, ist die Verpflichtung von Wlad als höherklassigem Spielertrainer seines Formats für den STS sicherlich eine sehr gute Lösung." Nun wolle man aber zunächst die Rückrunde möglichst erfolgreich bestreiten.

"ChatGPT"-Kurs für Senioren

(ty) "Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen – auch für ältere Menschen bietet sie viele praktische Möglichkeiten", heißt es aus der Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS). In einem Einsteiger-Kurs der VHS lernen Interessierte im Alter ab 65 Jahren, was hinter dem Begriff "ChatGPT" stecke und wie der digitale Assistent im Alltag sinnvoll genutzt werden können. Er vermittle Schritt für Schritt, wie "ChatGPT" funktioniere, wie Fragen gestellt werden könnten und wofür sich der Chatbot konkret einsetzen lasse – zum Beispiel beim Kochen, fürs Briefe-Schreiben und beim Reisen.

"Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und den sicheren, selbstständigen Umgang mit der neuen Technik zu fördern", erklärt die VHS. Der Kurs findet am Freitag, 23. Januar, von 18 Uhr bis 20 Uhr in der Realschule in Pfaffenhofen statt. Die Teilnahme koste 16 Euro pro Person. Die Teilnehmenden werden darum gebeten, ein eigenes Tablet, Smartphone oder Notebook mit installiertem "ChatGPT" mitzubringen. Anmeldungen zu dem Kurs nimmt die VHS telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 40 00 oder online unter https://vhs.landkreis-pfaffenhofen.de entgegen; hier der direkte Link.

Mitsing-Konzert in Pfaffenhofen

(ty) Die über die Region hinaus beliebten und preisgekrönten Mitsing-Konzerte mit Michael Herrmann und Julian Oswald sind zurück, heißt es von der "Intakt"-Musikbühne in Pfaffenhofen. Die beiden Musiker, die bis vor rund 1,5 Jahren mit dem Format "Volxgesang" auf bayerischen Bühnen unterwegs waren, treten der Ankündigung zufolge ab sofort unter dem neuen Namen "Laut & Gemeinsam" auf – aber mit dem gleichen einfachen und erfolgreichen Konzept: ein Musiker am Klavier, eine Leinwand mit Songtexten und ein Publikum, das gemeinsam singt.

Ihren Neustart feiere die Konzert-Reihe an diesem Freitag, 23. Januar, auf der "Intakt"-Bühne an der Raiffeisenstraße in Pfaffenhofen. Beginn sei um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt koste im Vorverkauf 14 Euro, an der Abendkasse 16 Euro. Tickets gebe es unter www.okticket.de oder auf www.laut-und-gemeinsam.de. "Singen macht glücklich, gemeinsam singen noch viel glücklicher" – das sei die Philosophie hinter dem Ganzen. "Bei uns gibt es keine Zuschauer, nur Mitwirkende", so Herrmann. Star des Abends sei das Publikum: "Ob Duschsänger oder Chormitglied, ob jung oder alt, bei uns ist jeder willkommen, ob er singen kann oder nicht." 

Messe-Auftritt in Stuttgart

(ty) Das Kommunal-Unternehmen für Struktur-Entwicklung im Kreis Pfaffenhofen (KUS) stellt gemeinsam mit regionalen Partnern seit dem vergangenen Samstag und noch bis kommenden Sonntag, 25. Januar, den Landkreis auf der "CMT" in Stuttgart vor. Dabei handele es sich um die weltweit größte Publikums-Messe für Tourismus und Freizeit, unterstreicht das KUS. Mehr als 1400 Aussteller aus aller Welt präsentieren laut KUS dort die neuesten Reiseziele, Trends und Urlaubs-Ideen – vom Fernreiseziel bis zum Kurzurlaub vor der eigenen Haustür.

Unterstützung erhält das KUS während der Messe nach eigenem Bekunden von regionalen Partnern: am vergangenen Samstag vom Kelten-Römer-Museum aus Manching, am morgigen Mittwoch vom deutschen Hopfen-Museum aus Wolnzach, am Donnerstag vom Museum aus Vohburg, am Freitag vom "Hopfenland Hallertau e.V." sowie am Samstag vom "Waldkletterpark Oberbayern" aus Jetzendorf. Gemeinsam wolle man die Vielfalt und Attraktivität der Region erlebbar machen. Das KUS und dessen Partner sind in Halle 6 am Stand 6D11 zu finden.

"Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern zeigen, wie vielseitig Oberbayern ist und welche attraktiven Freizeit-Möglichkeiten der Landkreis Pfaffenhofen bietet", sagt Annegret Lange vom KUS. "Von Rad- und Wandertouren über historische Ausflugsziele bis hin zu kulinarischen Highlights – bei uns lässt sich die schönste Zeit des Jahres abwechslungsreich gestalten." Klassiker wie die Ilmtal-Tour oder die Hallertauer Hopfen-Tour würden ebenso präsentiert wie neue Rundwege sowie Geheimtipps.

Die CMT biete täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Shows, Erlebnis-Stationen und Informationen zu Urlaub, Freizeit und Caravaning. Die Besucher könnten sich inspirieren lassen, neue Reiseziele entdecken oder direkt die passende Ausstattung für ihr Reisemobil finden. Weitere Informationen zur Messe, Tickets und Ausstellern gibt es unter www.messe-stuttgart.de. Der Landkreis Pfaffenhofen ist, wie berichtet, aktuell auch auf der "Grünen Woche" in Berlin präsent. Lesen Sie dazu: Kreis Pfaffenhofen präsentiert sich auf der "Grünen Woche" (Foto: Katharina Krautmann)

Mehr Geld für 40 Dachdecker im Landkreis

(ty) Höherer Lohn für die "höchsten Jobs" auch im Kreis Pfaffenhofen: "Für Dachdecker gibt es einen speziellen Mindestlohn. Und der geht jetzt im Januar nach oben", erklärt die Industrie-Gewerkschaft "Bauen, Agrar, Umwelt" (IG-Bau). Wer seinen Gesellenbrief als Dachdecker in der Tasche habe, verdiente ab sofort mindestens 16,60 Euro pro Stunde. Insgesamt arbeiten im Landkreis Pfaffenhofen nach Angaben der Gewerkschaft rund 40 Beschäftigte im Dachdecker-Handwerk. Die IG-Bau beruft sich dabei auf Angaben der Arbeitsagentur.

"Dachdecker haben damit bei einem Vollzeit-Job am Monatsende gut 100 Euro mehr in der Tasche", sagt Harald Wulf, der oberbayerische Bezirks-Vorsitzende der Gewerkschaft, zu der Erhöhung. Auch der Mindest-Lohn für ungelernte Kräfte in den zehn Dachdecker-Betrieben im Landkreis Pfaffenhofen steige: "Er liegt jetzt bei 14,96 Euro pro Stunde", so der Funktionär. Die Gewerkschaft ruft die Dachdecker, die statt des Tarif-Lohns lediglich den Mindest-Lohn verdienen, dazu auf, ihre Lohnabrechnung für den Januar zu kontrollieren. Die Gewerkschaft unterstützt sie dabei; telefonisch unter (0 89) 54 41 05 – 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die IG-Bau habe bereits für die kommenden beiden Jahre eine weitere Steigerung des Dachdecker-Mindest-Lohns am Verhandlungstisch durchgesetzt. 

Gegen Missbrauch bei Krankschreibungen

(ty) Die bayerische Gesundheits-Ministerin Judith Gerlach fordert klare Kante gegen Online-Krankschreibungen. "Klick und krank" ohne seriöse ärztliche Diagnose dürfe nicht der Standard sein, sagte sie heute. "Deswegen brauchen wir verlässliche Regulierung. Abschaffen sollten wir reine Online-Krankschreibungen von Anbietern mit Sitz im Ausland ohne Vertrags-Ärzte. Denn das persönliche Vertrauens-Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten erscheint mir wichtig, um möglichem Missbrauch vorzubeugen."

Die Ministerin warnte zugleich: "Von einer möglichen Abschaffung der telefonischen Krankschreibung allein, wie sie derzeit diskutiert wird, sollte man keine deutlichen Veränderungen erwarten." Denn nach Daten des Zentral-Instituts der kassenärztlichen Vereinigung (ZI) vom Oktober vergangenen Jahres mache die telefonische Krankschreibung nur einen sehr geringen Teil von rund einem Prozent der gesamten Krankschreibungen aus.

"Wir wollen und müssen unser Gesundheits-System entlasten und Bürokratie abbauen", so Gerlach. "Dafür ist die telefonische Krankschreibung ein guter Baustein. Unser Ziel ist es aber, Missbrauch bei der Krankschreibung zu verhindern." Sie betonte zugleich: "Menschen, die tatsächlich krank sind, sollten sich natürlich nicht in die Arbeit schleppen. Vielmehr ist es auch aus Gründen des Infektions-Schutzes wichtig, zu Hause zu bleiben und sich auszukurieren. Das sollte bei der aktuellen Diskussion nicht vergessen werden." 


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