Bei der 40. Auflage des Max-Klauser-Cups konnte die hiesige Referee-Gruppe zwar nicht an die jüngsten Erfolge anknüpfen, schnitt aber überraschend gut ab.
(ty) Die 40. Auflage des renommierten "Max-Klauser-Cups" hat am Wochenende in der Badusa-Sporthalle in Holzkirchen stattgefunden. Bei diesem Traditions-Turnier treten die 14 oberbayerischen Fußball-Schiedsrichter-Gruppen alljährlich im Indoor-Kicken gegeneinander an und ermitteln ihren Meister. Die Referee-Gruppe von Pfaffenhofen hatte im Jahr 2023 zum insgesamt achten Mal den Sieg errungen und ist seither Rekord-Titelhalter; in den vergangenen beiden Jahren hatte es mit zwei Mal Rang drei jeweils Achtungserfolge für die Hallertauer gegeben. Diesmal traten sie ersatzgeschwächt an. Mit einer Mischung aus Kampfgeist, Zusammenhalt und spielerischem Können reichte es am Ende zu Platz vier. Gewonnen wurde das Turnier von der Schiri-Gruppe Inn, die sich im Finale mit 3:0 gegen die Unparteiischen aus Erding durchsetzte.
Bereits im Auftakt-Match – des diesmal von der Schiri-Gruppe Bad-Tölz ausgerichteten Turniers – zeigten die Pfaffenhofener ihre Moral gegen die Referees aus München-Ost/Ebersberg: Nach frühem Rückstand sorgte David Raabe in letzter Sekunde mit einem Fernschuss für den verdienten 1:1-Endstand. Auch gegen die späteren Finalisten aus Erding bewiesen die Pfaffenhofener ihre Nervenstärke; ein abgefälschter Schuss von Manuel Kestler brachte den Ausgleich zu einem weiteren 1:1.
Gegen München-Nord/Dachau gelang den Pfaffenhofener Schiris ein verdienter 1:0-Erfolg, den Stefan Meßias mit seinem Treffer sicherstellte. Im letzten Vorrunden-Spiel folgte schließlich ein klarer 4:1-Sieg gegen die Gastgeber; Torschützen waren für die Pfaffenhofener dabei Manuel Kestler (2), Stefan Meßias und Niklas Großmann. So überstanden die Hallertauer die "Liga-Phase" ungeschlagen und beendeten diese hinter dem späteren Turniersieger auf Platz zwei.
Das Turnier wurde im so genannten Champions-League-Modus ausgetragen. Nach einer längeren Pause trafen die Pfaffenhofener im Viertelfinale auf die Schiri-Gruppe aus Ingolstadt. Zunächst brachte Max Rottenwaller die Hallertauer in Front, doch ein abgefälschter Schuss führte zum Ausgleich. Im Sechs-Meter-Schießen hatte Ingolstadt schließlich das glücklichere Ende für sich, gewann unterm Strich 4:3.
Überrascht war das Pfaffenhofener Team nach eigenem Bekunden schließlich bei der Sieger-Ehrung im Landgasthof Schmuck in Sauerlach: Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale sei den Hallertauern nämlich eine Urkunde für den vierten Platz überreicht worden. Angesichts der insgesamt starken Leistung und des fairen Auftretens sei die Freude beim Team um Coach Mustafa Köroglu groß gewesen – und die Wertung sei nicht weiter hinterfragt worden.





