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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

VHS verabschiedet Irene John

(ty) Nach 42 Jahren im Dienste der Volkshochschule des Landkreis Pfaffenhofen (VHS) ist Irene John in  in den Ruhestand verabschiedet worden. "Mit ihrem langjährigen Engagement hat sie die VHS maßgeblich mit aufgebaut und geprägt", heißt es aus der Bildungs-Einrichtung. Nach ihrer Ausbildung am Landratsamt wechselte John im Herbst 1984 zur VHS. Damals bestand diese lediglich aus der Leitung und ihr als Verwaltungskraft in einem Büro der Kreis-Behörde. Die meisten Kurse fanden noch an der Berufsschule und im "Haus der Begegnung" statt, das jährliche Angebot umfasste rund 150 Veranstaltungen.

Heute ist die VHS mit mehreren Standorten in Pfaffenhofen und 16 Zweigstellen in Gemeinden fest im Landkreis verankert und bietet fast 1700 Kurse und Veranstaltungen pro Jahr an. Über die Jahrzehnte habe John vieles gesehen, alles gemacht, organisiert und erlebt was man sich nur vorstellen können: Sie habe Kunden und Kurs-Leiter betreut, Räume gesucht und verwaltet, Ausstellungen und Aktionen mitorganisiert, diverse Vorgesetzte gehabt und die Entwicklung der VHS nicht nur begleitet, sondern auch aktiv mitgestaltet. 

Von links: Peter Sauer (früherer VHS-Leiter), Alice Köstler-Hösl (aktuelle VHS-Chefin), Irene John sowie Vize-Landrat und ehemaliger VHS-Leiter Karl Huber.

1984 wurden die Kurs-Anmeldungen noch per Hand in Listen geschrieben. An den Einschreibe-Samstagen standen die Leute an – in langen Schlangen. John habe alle Entwicklungen seither miterlebt: Die Einführung der Computer im VHS-Büro; das erste gebundene Heft löste 1989 den Flyer ab; die erste VHS-Homepage mit Online-Anmeldung in den späten 1990ern; das Wachsen des Programms und des Teams zum stärksten Träger der Erwachsenen-Bildung im Landkreis. Über all die Jahre sei eines konstant geblieben – "ihre Freundlichkeit, Verlässlichkeit und die Nähe zu Teilnehmenden und Kurs-Leitungen". Zuletzt war John im Bereich der Integrationskurs-Verwaltung tätig.

Irene John verlässt die VHS in einem Jubiläumsjahr. Die Volkshochschule in Pfaffenhofen wurde 1946 gegründet, die ersten Kurse fanden im Frühjahr 1947 statt. Im Rahmen einer feierlichen Abschieds-Runde mit Kurs-Leitern und Landratsamts-Mitarbeitern wurde Irene John für ihr außergewöhnliches Engagement gewürdigt. "Sie hat die VHS mit ihrem Wissen, ihrem Engagement und ihrer Freundlichkeit maßgeblich geprägt. Dafür möchten wir ihr unseren größten Dank aussprechen", so VHS-Chefin Alice Köstler-Hösl.

Podiums-Diskussion der Landrats-Kandidaten

(ty) Kann Albert Gürtner (Freie Wähler) den vor sechs Jahren errungenen Chef-Posten im Pfaffenhofener Landratsamt verteidigen? Das ist die spannende Frage vor der Kommunal-Wahl am 8. März. Die Konkurrenz ist groß. Vier Männer und zwei Frauen fordern den 65-Jährigen heraus, um selbst Landrat oder Landrätin zu werden. Laut offizieller Bekanntmachung der Kreis-Verwaltung sind neben dem Amtsinhaber offiziell als Kandidaten zugelassen: Andreas Aichele (CSU), Thomas Schwarz (AfD), Bettina Markl (Grüne), Markus Käser (SPD), Robert Scharbach (FDP) und Diana Fuchs-Schlamp (Die Linke).

Am morgigen Donnerstag 12. Februar, stehen sich die Bewerber unter dem Titel "Wahlkampf-Arena" gegenüber, um miteinander zu diskutieren sowie für ihre Standpunkte und Themen zu werben. Zu sehen ist die Veranstaltung, die um 19 Uhr beginnt und in einem Studio in Pfaffenhofen stattfindet, live im Internet auf www.pafnet.tv. Verfolgt werden könne das Ganze über die "pafnet.tv"-App für Fernseher und Streaming-Sticks sowie über Mobiltelefone, Tablet-Geräte und Computer, erklären die Verantwortlichen. Ab dem Folgetag sei die Video-Aufzeichnung dann außerdem in der Mediathek abrufbar. 

Geänderte Öffnungszeiten

(ty) Am bevorstehenden Rosenmontag, 16. Februar, und auch am Faschings-Dienstag, 17. Februar, haben das Landratsamt in Pfaffenhofen und seine Außenstellen sowie der Abfall-Wirtschafts-Betrieb des Landkreises vormittags von 8 Uhr bis 12 Uhr für den Parteiverkehr geöffnet. "Nachmittags ist geschlossen", wird  betont. Die Kfz-Zulassungs-Behörde in Pfaffenhofen habe an den beiden Tagen jeweils bis 12.30 Uhr geöffnet, Annahmeschluss sei aber um 12 Uhr. Die Landratsamt-Außenstelle in Vohburg schließe an beiden Tagen bereits um 12 Uhr; Annahmeschluss bei der Zulassungsstelle sei hier jeweils um 11.30 Uhr.

Sperrungen wegen Faschings-Events

(ty) Närrisches Treiben herrscht am bevorstehenden Faschings-Wochenende auch in Waidhofen und in Rennertshofen im Kreis Neuburg-Schrobenhausen. In beiden Gemeinden sind nach Angaben des Landratsamts aufgrund der Faschingsumzüge mehrere Straßen für den Verkehr gesperrt. Im Rennertshofener Ortsteil Bertoldsheim seien am Samstag, 14. Februar, ab 11 Uhr und bis etwa 24 Uhr die Marxheimer Straße sowie die Lichtengasse für den Verkehr nicht passierbar.

Im Markt Rennertshofen sei am Sonntag, 15. Februar, die Ortsmitte von 11 Uhr bis 24 Uhr gesperrt.
In Waidhofen schlängele sich der Gaudiwurm am Sonntag entlang der Hofmarkstraße, der St.-Wendelin-Straße, der Ringstraße und vorbei am Kriegerdenkmal. Eine Sperrung erfolge hier ab etwa 12 Uhr und bis 17 Uhr. "Die Umleitungen sind ausgeschildert", versichert die Landkreis-Behörde.

"Verfemt – Verfolgt – Vernichtet"

(ty) "Seit Ende des 19. Jahrhunderts waren Menschen jüdischen Glaubens im Kreis Freising beheimatet und bauten sich hier eine Existenz auf", heißt es aus dem Landratsamt. "Sie waren geachtete Mitglieder der Gesellschaft, aber auch schon früh mit antisemitischen Ressentiments konfrontiert." Mit der Machtübernahme der NSDAP im Jahre 1933 habe ihre Verfolgung begonnen, die mit der Vertreibung aus Freising und Ermordung in den Vernichtungslagern geendet habe. "Nur wenige überlebten, ein Einziger, Alois Weiner aus Moosburg, kehrte in den Landkreis zurück."

Guido Hoyer habe sich intensiv mit den NS-Verbrechen im Landkreis Freising auseinandergesetzt. Das Ergebnis sei sein Buch "Verfemt – Verfolgt – Vernichtet". Er referiere am morgigen Donnerstag, 12. Februar, ab 19 Uhr in der Kloster-Bibliothek am Landratsamt in Freising zu diesem Thema. Der Vortrag mit dem Titel "Verfemt – Verfolgt – Vernichtet. Jüdische Familien im Landkreis Freising, ihre Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit" sei Teil des Vortrags-Programmes des archäologischen Vereins aus Freising und der Kreis-Archäologie. Der Eintritt sei frei. (Foto: G. Hoyer / Stadtarchiv Freising)

Erweiterte Flugverbot-Zone für Drohnen

(ty) Ab diesem Freitag, 13. Februar, und bis Sonntag findet in München die 62. "Munich Security Conference" (MSC) statt. "An der Veranstaltung werden wieder zahlreiche Staats- und Regierungs-Chefs sowie weitere hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Militär sowie von internationalen Organisationen teilnehmen", heißt es aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord. Aufgrund der An- und Abreisen der Gäste seien auch der Bereich des Flughafens München sowie die Zubringer nach München, die im Zuständigkeits-Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord liegen, betroffen.

"Zwar liegen keine konkreten Gefährdungs-Erkenntnisse zur MSC vor, angesichts der weltpolitischen Lage wird jedoch nach wie vor eine erhöhte abstrakte Gefährdung angenommen", so die Polizei-Behörde. "Aus diesem Grund wurde für die Dauer der MSC eine temporäre erweiterte Flugbeschränkung für den Drohnen-Betrieb im Umfeld des Flughafens München ausgewiesen." Diese gelte ab dem morgigen Donnerstag, 6 Uhr, und bis Sonntag, 15. Februar, 22 Uhr. Der eingeschränkte Bereich sei unter dem Link einzusehen.

Zudem werde die "Polizeiinspektion Flughafen München" von Donnerstag bis Sonntag im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit durch Polizeikräfte aus Tschechien unterstützt. "Die tschechischen Bereitschaftspolizisten von der Polizeidirektion Pilsen sind hierbei überwiegend in den Nachtstunden mit ihren Einsatz-Fahrzeugen rund um den Flughafen München unterwegs", wurde heute bekannt gegeben. 


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