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Dem SPD-Politiker, der auch für die Grünen kandidierte, wurde in der heutigen Stichwahl mit 58,9 Prozent eine vierte Amtszeit genehmigt. Sein CSU-Kontrahent bekam 41,1 Prozent.

(ty) Thomas Herker (SPD) ist am heutigen Sonntag erneut zum Ersten Bürgermeister von Pfaffenhofen an der Ilm gewählt worden. Mit 58,9 Prozent der abgegebenen Stimmen schloss der Sozialdemokrat, der auch von den Grünen nominiert worden war, in der Stichwahl klar vor seinem CSU-Herausforderer Markus Hartmann, der auf 41,1 Prozent kam. Der IT-Unternehmer, der auch Chef der Christsozialen in der Kreisstadt ist, erzielte damit immerhin einen Achtungs-Erfolg für seine Partei. Danach hatte es vor zwei Wochen, als Herker trotz fünf Gegenkandidaten auf 49 Prozent kam und nur knapp an der absoluten Mehrheit vorbeischrammte, nicht unbedingt ausgesehen.

"Das deutliche Votum der Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener ist für mich ein sehr erfreuliches Signal der Bestätigung", erklärte Thomas Herker am Abend in einer von der Stadtverwaltung überraschend schnell veröffentlichten Presse-Mitteilung. "Ich bedanke mich herzlich für diese Unterstützung, die es mir erlaubt, die Geschicke unserer Stadt für weitere sechs Jahre zu lenken." Weiter erklärte Herker: "Mit der angestrebten Fortführung des bunten Bündnisses und einer stabilen Mehrheit im Rücken haben wir ein klares Mandat, den eingeschlagenen, zukunftsorientierten Weg konsequent weiterzugehen und die Stadtentwicklung aktiv voranzutreiben."

Herker wurde laut dem heutigen Votum von den Bürgerinnen und Bürgern eine vierte Amtszeit als Rathaus-Chef von Pfaffenhofen genehmigt. Die Wahlbeteiligung lag diesen Sonntag bei mageren 58,3 Prozent. Hartmann, der angetreten war, um einen Politik-Wechsel in der Kreisstadt zu erreichen, war vor zwei Wochen im ersten Wahlgang als Zweitplatzierter bei 26,2 Prozent der Stimmen gelandet. In der heutigen Stichwahl entfielen laut dem vorläufigen Endergebnis exakt 7156 Stimmen auf Herker, für Hartmann wurden 5003 Stimmen gezählt. Abgegeben worden waren heute 12 221 Stimmen, davon waren 62 ungültig. Wahlberechtigt waren laut Stadtverwaltung 20 958 Personen.

Fünf Kommunalpolitiker waren vor zwei Wochen, am 8. März, angetreten, um dem schon seit dem Jahr 2008 amtierenden Rathaus-Chef den Posten streitig zu machen. Hinter Herker und Hartmann kam Peter Heinzlmair (FW), aktuell Dritter Bürgermeister, mit 13,6 Prozent der Stimmen auf Rang drei. Der Gymnasial-Lehrer Richard Fischer holte als ÖDP-Mann immerhin 7,1 Prozent und schnitt damit deutlich besser ab als Johannes Gold, der als FDP-Kandidat nur 2,1 Prozent bekam. Manfred "Mensch" Mayer von der Wähler-Gruppe "Gemeinsam für Gemeinwohl" (GfG) erhielt 1,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug im ersten Wahlgang noch 66,3 Prozent.

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