Die Frau hatte eine speziell präparierte Schürze unter ihrem Kleid, in der sie Beute verschwinden ließ. Strafanzeige und Hausverbot.
(ty) "Besonders dreist" ist laut Polizei eine 42-Jährige aus Moldau diese Woche bei einem Laden-Diebstahl in Neufahrn bei Freising vorgegangen. Sie schob den Angaben zufolge am Mittwoch ihren Kinderwagen durch einen Supermarkt an der Philipp-Reis-Straße – in dem Kinderwagen befand sich allerdings kein Kind. "Er diente lediglich zum Ablegen von Ware", erklären die Gesetzeshüter. "Anschließend steckte sie die Ware in eine scheinbar speziell für Diebstahls-Delikte präparierte Schürze unter ihrem Kleid."
Diese Schürze war, so heißt es weiter, "aus einem zweilagigen Stoff genäht und mit einem Loch versehen, um dort das Diebesgut zu verstecken". Ein aufmerksamer Kunde habe allerdings beobachtet, wie die Frau die Beute unter ihrem Kleid habe verschwinden lassen. Der Zeuge habe daraufhin Mitarbeiter des Geschäfts informiert. Nachdem die 42-Jährige dann Waren im Wert von unter zehn Euro ordnungsgemäß bezahlt hatte, sei sie nach dem Passieren des Kassen-Bereichs vom Supermarkt-Personal gestoppt worden.
Außerdem seien Streifenbeamten verständigt worden. Zum Vorschein gekommen sind laut Mitteilung der Polizei schließlich unbezahlte Artikel im Wert von ingesamt zirka 60 Euro. Die im Landkreis München wohnende Frau sei nach Aufnahme einer Strafanzeige und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden. Die nicht bezahlten Waren habe sie zurückgeben müssen. Außerdem habe die 42-Jährige ein Hausverbot für den Supermarkt erhalten.





