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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

"Allee der Nachhaltigkeit"

(ty) Das "Stadtgrün"-Team der Pfaffenhofener Stadtwerke hat mit Kindern von der Klasse 7a der hiesigen Georg-Hipp-Realschule einen weiteren Baum im Gerolsbach-Park gepflanzt (Fotos). Dazu durften die jungen Leute ihren Biologie-Unterricht ins Freie verlegen. Diese Zitterpappel ist der fünfte Baum in der "Allee der Nachhaltigkeit". Er solle künftig den Fußweg im Park beschatten und zugleich Lebensraum für Tiere bieten, heißt es aus dem Rathaus. "Es ist immer wieder schön, wenn die Jugendlichen Schaufel und Spaten in die Hand nehmen und loslegen", sagt Stadtgrün-Chef Mario Dietrich. "Durch die Kombination aus Theorie und Praxis entwickeln die Jugendlichen ein Gespür für die Natur."

Zunächst konnten die Schüler ihr Wissen rund um die Leistungen testen, die Bäume für die Menschen erbringen. Welche Bedeutung haben sie für eine Stadt wie Pfaffenhofen? Wie tragen sie dazu bei, die City abzukühlen? Wie speichern sie Baum CO2? "Vieles wissen die Schülerinnen und Schüler bereits aus dem Unterricht. Aber in der Praxis ist es doch noch einmal etwas anderes", so Dietrich. Danach hoben die Schüler ein Pflanz-Loch für die Zitterpappel – heuer übrigens "Baum des Jahres" – aus. In diesem Zusammenhang lernten sie nicht nur, die Tiefe korrekt zu messen, sondern auch, wie wichtig es ist, den Stamm senkrecht auszurichten.

Realschul-Chef Frank Rehli zeigt sich begeistert: "Unsere Baumpflanz-Aktion bringt die Jugendlichen direkt in die Natur. Sie lernen vor Ort und erleben Klimaschutz mit allen Sinnen. Wenn sie mit ihren eigenen Händen ihren eigenen Baum pflanzen dürfen, können sie ein gesteigertes Verantwortungs-Bewusstsein für Ihren Lebensraum entwickeln." Die Lernstunde an der frischen Luft soll laut Stadtverwaltung auch im kommenden Jahr wieder im Rahmen der "Allee der Nachhaltigkeit" stattfinden. Das Projekt ist Bestandteil des Gerolsbach-Parks, der zwischen Adolf-Rebl-Straße und Schrobenhausener Straße entlang des Gerolsbachs entstanden ist.

Kletter-Ausfahrt ins Frankenjura

(ty) Die Sektion Pfaffenhofen-Asch des deutschen Alpenvereins (DAV) bietet am Samstag, 13. Juni, eine Kletter-Ausfahrt ins nördliche Frankenjura an. Ziel der Tagestour, für die noch Plätze frei sind, sind der Ankündigung zufolge die Lichtenegger-Wand und die Siebenschläfer-Wand – zwei bekannte Kletter-Gebiete mit abwechslungsreichen Routen. Die Anreise erfolge gemeinsam mit einem Großbus. Anmeldungen sind bis 12. Juni unter diesem Link möglich; dort finden sich auch weitere Informationen. Parallel zu der Tour bietet die DAV-Sektion drei optionale Kletter-Kurse an: Fels-Schnupperkurs (ab 14 Jahren); Betreutes Klettern für Wieder-Einstieg; Kletter-Genuss im Frankenjura.

Angehörigen-Schulung zu Demenz

(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) bietet erneut die Angehörigen-Schulung "EduKation Demenz" an. Diese besteht der Ankündigung zufolge aus insgesamt zehn zweistündigen Sitzungen. Das wissenschaftlich überprüfte Konzept richte sich an Zu- und Angehörige von Menschen mit Demenz. Dabei werde Wissen über die Demenz-Erkrankung sowie deren Auswirkungen auf das Alltags-Leben vermittelt.

Der Kurs helfe dabei, ein größeres Verständnis für die Person mit Demenz zu entwickeln sowie die Beziehung zu ihr zu verbessern. Darüber hinaus würden Angehörige dabei unterstützt, ihre eigene Rolle als Betreuungs-Person zu erkennen und anzunehmen. Zertifizierte Schulungs-Leiter zeigen der Ankündigung zufolge Wege auf, wie alltägliche Situationen besser bewältigt werden können.

Beginn dieser Schulung ist am Freitag, 19. Juni, im "Haus der Vereine" an der Schlossgasse 5 in Reichertshofen. Die Termine finden den Angaben zufolge wöchentlich statt und dauern von 10 Uhr bis 12 Uhr. Die Teilnahme-Kosten in Höhe von 100 Euro werden nach Angaben der Alzheimer-Gesellschaft üblicherweise von der Krankenkasse erstattet. Anmeldungen werden bis 12. Juni per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie telefonisch unter Rufnummer (0 84 41) 45 28 96 6 entgegengenommen. 

Gewerkschaft rät zum Lohn-Check

(ty) Dickere Lohntüte für Bauarbeiter: Wer im Kreis Pfaffenhofen auf dem Bau arbeitet, sollte einen genauen Blick auf seine aktuelle Lohnabrechnung werfen. Das rät die Industrie-Gewerkschaft "Bauen, Agrar, Umwelt" (IG-Bau). "Der Lohn-Check lohnt sich. Denn der Tarif-Lohn für Fachkräfte ist im April um knapp einen Euro pro Stunde gestiegen. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent", sagt Gewerkschafter Dieter Pangerl.

Damit müssten seinen Worten zufolge vom Beton- und Straßenbauer über den Maurer und Kranführer bis zur Bürokraft ab jetzt bei jedem, der einen Vollzeitjob hat, knapp 168 Euro pro Monat mehr auf dem Lohnkonto sein. Der aktuelle Stundenlohn für eine Fachkraft liege nun bei 26,05 Euro. Insgesamt arbeiten im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm nach Angaben der IG-Bau rund 1660 Beschäftigte in 143 Baubetrieben. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur.

Verkehrs-Einschränkung in Karlsfeld

(ty) Aufgrund von Bauarbeiten kommt es ab nächstem Dienstag, 26. Mai, und bis voraussichtlich Freitag, 29. Mai, zu Einschränkungen im Straßenverkehr auf der Münchner Straße in Karlsfeld. Das wurde aus dem Landratsamt von Dachau bekannt gegeben. In Fahrtrichtung München sei das Rechts-Abbiegen von der Münchner Straße in die Allacher Straße nicht möglich. Die Zufahrt werde gesperrt. Grund sei die Sanierung eines Schacht-Deckels im Gehweg-Bereich. Die Maßnahme sei ursprünglich bereits für die Oster-Ferien geplant gewesen, habe aber nicht durchgeführt werden können.

Nun werde die Sperrung bewusst in die Pfingst-Ferien gelegt, um insbesondere den Schüler-Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Für den motorisierten Verkehr werde eine großräumige Umleitung eingerichtet. Diese erfolge über die B304, die Otto-Warburg-Straße sowie die Straße "Zum Schwabenbächl". Fußgänger sowie Radler würden während der Bauzeit über einen provisorischen Notweg im Straßen-Bereich geführt. In Fahrtrichtung Dachau bleibe das Links-Abbiegen von der Münchner Straße in die Allacher Straße weiterhin möglich, so das Landratsamt

Adoptionen in Bayern

(ty) Nach aktuellen Angaben des bayerischen Landesamts für Statistik sind im vergangenen Jahr im Freistaat insgesamt 593 Minderjährige adoptiert worden. Das Geschlechter-Verhältnis sei dabei nahezu ausgeglichen gewesen. Mädchen wurden mit 51,0 Prozent nur geringfügig häufiger adoptiert als Jungen. Die meisten der Adoptionen erfolgten, wie bereits im Vorjahr, durch Stiefeltern. Mit 82,9 Prozent machten diese den größten Anteil der Adoptierenden aus. Darauf folgten sonstige nicht verwandte Personen mit 15,1 Prozent. 2,0 Prozent der Kinder und Jugendlichen wurden von Verwandten adoptiert.

Mehr als die Hälfte der Adoptierten, nämlich 54,9 Prozent, waren zum Zeitpunkt ihrer Adoption jünger als drei Jahre. Im Durchschnitt waren die Minderjährigen 5,4 Jahre alt. Von den adoptierten Kindern und Jugendlichen verfügten 91,3 Prozent über die deutsche Staatsangehörigkeit. Die meisten nicht-deutschen Adoptierten stammten aus dem europäischen Ausland. Im Zeitverlauf war die Zahl der Adoptionen im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2021 wieder ansteigend. Nach einem Spitzenwert von 628 Adoptionen im Jahr 2019 war bis einschließlich 2024 ein leicht negativer Trend zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um 7,6 Prozent. 


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