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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Spende für Rettungshunde-Staffel

(ty) Die Rettungshunde-Staffel des Pfaffenhofener BRK-Kreisverbands hatte sich kürzlich bei der fünften Auflage der Gewerbe-Schau in Scheyern präsentiert, um über ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu informieren – aber auch, um Spenden für ein erforderliches neues Einsatz-Fahrzeug zu sammeln. Der Gewerbe-Verein von Scheyern, der das Event veranstaltet hatte, überreichte nun seinerseits eine Finanzspritze in Höhe von 1000 Euro an die Rettungshunde-Staffel (Foto oben).

Zur symbolischen Übergabe des Spenden-Schecks waren von Seiten des Gewerbe-Vereins dessen Vorsitzender Wolfgang Inderwies und Vize Josef Seizmeir gekommen. Stellvertretend für den BRK-Kreisverband und die Rettungshunde-Staffel erschienen Alexander Schelle, Evi Moll, Frank Moll und Christian Hammerschmid. Mit dabei waren auch die Rettungshunde Siena, Rudi und Ida. Zum Hintergrund: Rettungshunde-Teams aus dem Kreis PAF haben schon viel Leid verhindert

Ökumenischer Gottesdienst

(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für Samstag, 13. Juni, wieder zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreisstadt ein. Dieser findet in der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche statt und beginnt um 10 Uhr. "Pfarrer Jürgen Arlt und Pfarrer Albert Miorin geben Menschen mit Demenz, deren Zu- und Angehörigen sowie allen Interessierten die Möglichkeit, mit vertrauten Liedern und Gebeten zur Ruhe zu kommen und Segnung zu erfahren", heißt es in der Ankündigung. Im Anschluss lade man zum geselligen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen ins evangelische Gemeindehaus ein. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Klettersteig-Kurs im Zillertal

(ty) Die Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) hat kürzlich ihren diesjährigen Klettersteig-Aufbaukurs im Zillertal durchgeführt. Der erste, verregnete Tag wurde den Angaben zufolge für ein Training in der Kletterhalle "Kraftreich" in Aschau genutzt. Dort standen Kletter- und Sicherungs-Techniken auf dem Programm, um die Teilnehmenden optimal auf die kommenden Touren vorzubereiten. Am Freitag standen laut DAV dann bei Mayrhofen mehrere anspruchsvolle Klettersteige bis zum Schwierigkeitsgrad D/E auf der Agenda. In einem trockenen Zeitfenster habe die Gruppe ihr Können unter Beweis stellen und wichtige Erfahrungen sammeln können.

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Der Samstag habe witterungsbedingt mit einem Schwerpunkt auf "Erste Hilfe am Klettersteig" begonnen, ehe am Nachmittag ein weiterer Steig bis zum Schwierigkeitsgrad C/D begangen worden sei – ergänzt durch vertiefende Übungen zur Seil-Technik. Zum Abschluss habe sich das Zillertal von seiner besten Seite gezeigt: "Bei sonnigem Wetter bot die Geierwand am Sonntag eine ideale Abschlusstour und rundete das Ausbildungs-Wochenende gelungen ab." Kurs-Leiter Thomas Klotz zog ein positives Fazit: "Wir haben das Beste aus den Bedingungen gemacht – und die Teilnehmenden haben sich seit dem Grundkurs enorm weiterentwickelt." (Fotos: Klotz)

Johanniter suchen Förder-Mitglieder

(ty) In den nächsten Wochen sind die Johanniter nach eigenem Bekunden im Landkreis Pfaffenhofen unterwegs, um neue Förder-Mitglieder zu finden. "Mit einer Mitgliedschaft bei der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützen Sie nachhaltig unsere sozialen Aktivitäten in der Region – etwa Lacrima, Projekt für trauernde Kinder, oder die Sanitäts-Dienste der Johanniter", wirbt Sibylle Merx, Fundraising-Leiterin beim oberbayerischen Johanniter-Regional-Verband. "Die Spende ist steuerlich absetzbar und sichert dem Förder-Mitglied zusätzlich im Notfall die Rückholung aus dem Ausland bei Unfall oder Krankheit."

In den vergangenen Jahren haben die Johanniter laut eigenen Angaben ihre Dienste für die Menschen in der Region um Pfaffenhofen stark erweitert, zum Beispiel im Bereich Bevölkerungsschutz oder Schul- und Individual-Begleitung. "All diese Aktivitäten und Dienste wären ohne die Unterstützung von fördernden Mitgliedern nicht möglich", sagt Merx. Die Aufnahme und Bestätigung einer Mitgliedschaft seien durch eine Audio- oder E-Mail-Verifizierung möglich. Wie aber lässt sich erkennen, dass wirklich Vertreter einer seriösen Hilfs-Organisation an der Haustür klingeln?

Die Mitarbeiter der Johanniter führen – so erklärt der Regional-Verband – einen Dienstausweis mit sich, tragen Dienstkleidung und dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen. Dass die Johanniter-Unfall-Hilfe vertrauenswürdig mit Spenden umgehe, bestätige das "Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen" (dzi) in Berlin. Als Träger des dzi-Spenden-Siegels unterliege die Spenden- und Mittel-Verwendung bei den Johannitern einer regelmäßigen Prüfung.

Die "Johanniter-Unfall-Hilfe e.V." ist ein Werk des evangelischen Johanniter-Ordens, dessen wichtigstes Anliegen seit über 900 Jahren die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Zur Sicherung der unterschiedlichsten sozialen und karitativen Aufgaben ist der Verein nach eigenem Bekunden auf Spenden von Förderern angewiesen. Zu den Angeboten der Johanniter gehören – neben dem Fahrdienst, Bevölkerungsschutz und Notruf-Diensten – auch Kitas sowie die Ausbildung in Erster-Hilfe.

Leben mit Schrittmacher und Defibrillator

(ty) Elektrische Impulse steuern den Herzrhythmus und sorgen dafür, dass unser Herz zuverlässig schlägt. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Takt, kann das schwerwiegende Folgen haben – von Herzrhythmus-Störungen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen. Moderne Medizin-Technik bietet hier jedoch wirkungsvolle Lösungen: Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren können die natürliche "Elektrik" des Herzens unterstützen oder bei Bedarf korrigierend eingreifen. Doch wie funktionieren diese Systeme genau? Für wen sind sie geeignet? Und was bedeutet das Leben mit einem solchen Implantat im Alltag?

Diesen Fragen widmet sich Privat-Dozent Blerim Luani, Direktor der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin am Klinikum von Ingolstadt, in einem Vortrag am Mittwoch, 17. Juni, im Rahmen der Reihe "Gesundheit im Fokus". Die etwa 45-minütige Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr, ist kostenlos und findet im Raum "Oberbayern" im Klinikum in Ingolstadt statt. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich.

Luani erläutert  der Ankündigung anschaulich, wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren eingesetzt werden, welche Unterschiede es zwischen den Systemen gibt und wie sie individuell auf Patientinnen und Patienten abgestimmt werden. Darüber hinaus gebe er praxisnahe Einblicke in das Leben mit einem Implantat und zeige, worauf Betroffene im Alltag achten sollten – von körperlicher Aktivität bis hin zu technischen Einflüssen.

Verkehrs-Behinderungen in Ingolstadt

(ty) Ab dem heutigen Montag, 1. Juni, ist in Ingolstadt die Zufahrt zur Münzbergstraße von der Jahnstraße kommend für voraussichtlich drei Wochen nur bis zur Preysingstraße möglich. Das wurde aus dem Rathaus bekannt gegeben. Darüber hinaus komme es im Bereich von "Am Bachl" abschnittsweise zu Einschränkungen und Sperrungen einzelner Straßen-Bereiche. Die Ingolstädter Kommunal-Betriebe erneuern den Angaben zufolge die Trinkwasser-Leitungen in den Straßen "Am Bachl" und Egelseestraße.

Aufgrund der beengten Straßen-Verhältnisse erfolge die Baumaßnahme in sieben aufeinanderfolgenden Abschnitten. "Die Bauarbeiten wandern abschnittsweise weiter, sodass die betroffenen Bereiche möglichst klein gehalten werden und die Erreichbarkeit der Anlieger weitgehend erhalten bleibt", heißt es weiter. "In diesem Bereich der Altstadt kam es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Wasserrohr-Brüchen. Um die Versorgungs-Sicherheit langfristig zu gewährleisten, ersetzen die Kommunalbetriebe die alten Gussleitungen durch größere, langlebige Trinkwasser-Leitungen aus Kunststoff." Mit der Durchführung der Maßnahme seien die hiesigen Stadtwerke beauftragt worden. 


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