Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Rotarier unterstützt "Tafel" in Manching
(ty) Der Rotary-Club von Pfaffenhofen unterstützt die Arbeit der "Tafel"-Einrichtung in Manching mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro. "Die finanzielle Hilfe soll dazu beitragen, die Versorgung bedürftiger Menschen in der Region auch weiterhin sicherzustellen", heißt es in einer Mitteilung der Rotarier. Die Manchinger "Tafel" stehe derzeit vor großen Herausforderungen. "Aufgrund der anhaltenden Inflation und einer immer präziseren Warenplanung im Einzelhandel gehen die Lebensmittel-Spenden vieler Supermärkte spürbar zurück. Diese Planung wird zunehmend durch digitale Prognose-Systeme unterstützt." Gleichzeitig bleibe der Bedarf an Unterstützung hoch.
"Früher konnten viele Lebensmittel, die kurz vor dem Ablauf-Datum standen, an die Tafeln weitergegeben werden. Heute werden Waren-Bestände deutlich genauer kalkuliert, sodass weniger Überschüsse entstehen", erläutert Helga Meier von der Manchinger "Tafel"-Einrichtung. "Für die Tafeln ist das grundsätzlich eine positive Entwicklung im Hinblick auf die Vermeidung von Lebensmittel-Verschwendung, gleichzeitig fehlen dadurch wichtige Spenden." Um die Versorgung der Hilfesuchenden weiterhin gewährleisten zu können, sei die "Tafel" zunehmend darauf angewiesen, Lebensmittel selbst einzukaufen. Dafür würden verstärkt Geldspenden benötigt.
Das Rotary-Hilfswerk aus Pfaffenhofen hat sich deshalb nach eigenem Bekunden dazu entschlossen, das Wirken der Ehrenamtlichen mit 1000 Euro zu unterstützen. "Die Tafeln leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und helfen Menschen in schwierigen Lebens-Situationen unmittelbar und unbürokratisch. Dieses Engagement verdient unsere Unterstützung", so Christian Leitner vom Rotary-Club aus der Kreisstadt. Helga Meier und Marco Wolf von der Manchinger "Tafel" bedankten sich für die Unterstützung. Die Spende helfe dabei, dringend benötigte Lebensmittel zu beschaffen und die Versorgung der "Tafel-"Kunden sicherzustellen. Auch der hiesige Lions-Club unterstützte kürzlich die "Tafel" in Manching; hier der Bericht dazu.
Hohenwart feiert zwei Abende lang
(ty) In Hohenwart wird am morgigen Freitagabend, 12. Juni, sowie am Samstagabend, 13. Juni, kräftig gefeiert. Wie die Gemeinde-Verwaltung mitgeteilt hat, steigt am Freitag ab 18 Uhr das Weinfest der Vereine. Es findet auf dem gesamten Marktplatz statt; die musikalische Unterhaltung wird von der Gruppe "Bartls Most" übernommen. Am Samstag findet dann ab 18 Uhr an selber Stelle ein Bierfest statt; dann sorgt die örtliche Marktkapelle für die musikalische Begleitung. Veranstaltet werden die beiden Events gemeinsam vom Wander- und Verschönerungs-Verein, Angel-Club, Turn- und Sportverein sowie der Marktkapelle.
Quartal-Tickets für "Post"-Tiefgarage
(ty) Zur Erinnerung: Der Verkauf von Dauer-Tickets für das dritte Quartal des laufenden Jahres für die so genannte Post-Tiefgarage in Pfaffenhofen an der Ilm findet laut Mitteilung der Stadtwerke am morgigen Freitag, 12. Juni, statt und erfolgt wieder telefonisch – und zwar zwischen 7 Uhr und 8 Uhr unter der Rufnummer (0 84 41) 40 52 - 32 24. Insgesamt gebe es erneut ein Kontingent von 60 Quartals-Karten. Wer eine davon – zum Preis von 175 Euro – ergattert, bekommt diese nach Angaben des Kommunal-Unternehmens inklusive der Rechnung auf dem Postwege zugeschickt. Pro Person werde nur eine Quartals-Karte ausgegeben. Jahres-Karten werden auch weiterhin nicht angeboten; Hintergrund sind Sanierungs-Arbeiten an dieser Tiefgarage.
Ökumenischer Gottesdienst
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für den kommenden Samstag, 13. Juni, wieder zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreisstadt ein. Dieser findet in der evangelisch-lutherischen Kreuzkirche statt und beginnt um 10 Uhr. "Pfarrer Jürgen Arlt und Pfarrer Albert Miorin geben Menschen mit Demenz, deren Zu- und Angehörigen sowie allen Interessierten die Möglichkeit, mit vertrauten Liedern und Gebeten zur Ruhe zu kommen und Segnung zu erfahren", heißt es in der Ankündigung. Im Anschluss lade man zum geselligen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen ins evangelische Gemeindehaus ein. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich.
Anmeldeschluss für Flugreise nach Kreta
(ty) Der Pfaffenhofener Kreisverband des bayerischen Bauernverbandes (BBV) sowie die BBV-Kreisverbände von Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt bieten – wie bereits berichtet – zusammen mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Flugreise auf die Mittelmeer-Insel Kreta an. Diese findet von Sonntag, 15. November, bis Sonntag, 22. November statt. Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen gibt es bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist den Angaben zufolge am heutigen Donnerstag, 11. Juni.
Yoga-Erlebnistag im "Haus im Moos"
(ty) "Einen Tag lang den Alltag hinter sich lassen, durchatmen und neue Energie tanken": Dazu laden die Initiative "Gesundes Karlshuld" und das "Haus im Moos" mit dem Yoga-Erlebnistag ein. Dieser findet am kommenden Samstag, 13. Juni, ab 10 Uhr im "Haus im Moos" in Kleinhohenried in der Gemeinde Karlshuld (Kreis Neuburg-Schrobenhausen) statt. Die Veranstaltung richtet sich laut Ankündigung an Menschen jeden Alters – ganz unabhängig davon, ob bereits Yoga-Erfahrungen vorhanden sind oder die Neugier auf etwas Neues im Vordergrund steht. "Alles dreht sich um das gemeinsame Erleben, die Freude an Bewegung und die bewusste Verbindung zu sich selbst, zur Natur und zur Heimat", wird betont. Ausführliche Infos und das komplette Programm finden Sie hier: Yoga-Erlebnistag im "Haus im Moos" lockt mit umfangreichem Programm
MdB Eckert kritisiert Kosten-Explosion
(ty) "Die Kosten für den geplanten Ausbau der A92 zwischen München-Feldmoching und Neufahrn sind massiv gestiegen", erklärt der Bundestags-Abgeordnete Leon Eckert (Grüne) aus dem Landkreis Freising. "Nach den Zahlen der Bundesregierung belaufen sich die veranschlagten Kosten inzwischen auf 485,5 Millionen Euro. Im Bundesverkehrswegeplan waren ursprünglich lediglich 87,9 Millionen Euro vorgesehen." Eckert kritisiert die Kosten-Explosion und den Umgang der Bundesregierung mit den Entwicklungen scharf. Auf eine parlamentarische Nachfrage zu den Ursachen der drastischen Kosten-Steigerungen habe die Bundesregierung keine konkreten Antworten geliefert.
"Die Kosten sind von knapp 88 Millionen Euro auf fast eine halbe Milliarde Euro gestiegen. Das sind fast 400 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant", so der Grünen-Politiker. "Wer solche Summen ausgibt, muss den Bürgerinnen und Bürgern erklären können, wie es dazu gekommen ist. Statt Transparenz gibt es jedoch nur Verweise auf alte Unterlagen." Für Eckert stehe die Kosten-Entwicklung beispielhaft für eine aus der Zeit gefallene Verkehrspolitik: "Während bei Bahnstrecken, im öffentlichen Nahverkehr und bei vielen Kommunen um jeden Euro gerungen wird, spielen mehrere hundert Millionen Euro im Straßenbau wohl keine größere Rolle für die aktuelle Bundesregierung. Sie hält selbst dann noch an diesen Planungen fest, wenn die Kosten völlig aus dem Ruder laufen."
Besonders kritisch sieht Eckert nach eigenem Bekunden, dass trotz der enormen Mehrkosten keine grundsätzliche Neubewertung solcher Projekte erfolgt. "Fast eine halbe Milliarde Euro bei einer Preissteigerung von 450 Prozent für einen einzelnen Autobahn-Abschnitt – und niemand stellt die Frage, ob dieses Geld nicht deutlich sinnvoller investiert wäre. Das zeigt, wie fest die Bundesregierung noch immer in einer Verkehrspolitik der Vergangenheit steckt." Der Grünen-Abgeordnete fordert stattdessen einen klaren Fokus auf Schiene und öffentlichen Verkehr: "Die Menschen brauchen zuverlässige Züge, einen starken Nahverkehr und moderne Mobilitäts-Angebote."
Eckert weiter: "Statt immer mehr Geld in Straßen-Projekte mit explodierenden Kosten zu stecken, sollten wir dort investieren, wo es Klima, Wirtschaft und den Menschen tatsächlich nützt." Außerdem fordert der Bundestags-Abgeordnete mehr Transparenz bei großen Infrastruktur-Projekten: "Wenn Kosten um mehrere hundert Prozent steigen, darf die Bundesregierung nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", moniert er. "Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf ehrliche Antworten."





