Gegen ihn lag ein Vollstreckungs-Haftbefehl vor, den er nicht aus der Welt schaffen konnte. Außerdem droht ihm schon die nächste Strafanzeige.
(ty) Die Handschellen geklickt haben am gestrigen Vormittag am Hauptbahnhof von Ingolstadt für einen 43 Jahre alten Franzosen. Wie die Bundespolizei-Inspektion aus Nürnberg dazu heute berichtet, hatte gegen den Mann wegen Diebstahls ein Vollstreckungs-Haftbefehl der Staatsanwaltschaft vorgelegen. Er wurde schließlich in ein Gefängnis gebracht. Außerdem droht ihm schon der nächste Ärger. Gegen ihn sei nämlich ein strafrechtliches Ermittlungs-Verfahren wegen des Verdachts auf das Erschleichen von Leistungen eingeleitet worden.
Die Bundespolizei war nach eigenem Bekunden gegen 8.40 Uhr von der Deutschen Bahn über einen Fastgast informiert worden, der sich ohne gültiges Ticket im ICE-983 von Nürnberg nach Ingolstadt befand. Bei der Kontrolle des Passagiers sei dann festgestellt worden, dass der 43-Jährige wegen einer offenen Geldstrafe in Höhe von 100 Euro gesucht worden sei. Für den Fall der Nichtzahlung sei eine Ersatz-Freiheitsstrafe von zwei Tagen angeordnet gewesen. Da der Franzose die fällige Geldstrafe nicht habe begleichen können, sei er zur Verbüßung dieser Ersatz-Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.





