Stadtverwaltung verweist auf Förder-Programm des Freistaats und nimmt Bestellungen auf. Einzelpersonen können die Finanzspritze nämlich nicht beantragen.
(ty) "Wer einen Obstbaum im eigenen Garten pflanzen möchte, kann dabei von einem Förder-Programm des Freistaats Bayern profitieren." Darauf wurde in einer Mitteilung aus dem Rathaus von Pfaffenhofen an der Ilm hingewiesen. Über die Stadtverwaltung haben interessierte Bürgerinnen und Bürger den Angaben zufolge die Möglichkeit, geförderte Obstbäume zu bestellen und so einen Beitrag zum Erhalt von Streuobst-Beständen und der Artenvielfalt zu leisten.
"Gefördert werden hochstämmige Obstbäume mit einer Stammhöhe von mindestens 1,40 Metern", heißt es weiter. Zur Auswahl stünden verschiedene Obstbaumarten wie Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche, Walnuss, Quitte, Maulbeere und Esskastanie. Auch Wildobstarten wie Vogelkirsche, Holz-Apfel, Wild-Birne, Eberesche, Speierling, Elsbeere und Mispel könnten bestellt werden. Da eine Förderung nicht direkt von Einzelpersonen beantragt werden könne, erfolge die Bestellung gesammelt über die Stadtverwaltung. Pro Baum könne ein Zuschuss von bis zu 45 Euro gewährt werden.
"Die Pflanzung sowie die Beschaffung von zusätzlichem Material wie Anbinde-Pfosten, Stamm-Schutz und Wühlmaus-Schutz sowie die spätere Pflege übernehmen die Garteneigentümer selbst", stellt die Stadtverwaltung klar. Interessierte könnten sich bis 15. Juli bei Karolina Huber melden. Neben der gewünschten Baumart seien der vorgesehene Pflanzort mit Adresse beziehungsweise Flurnummer anzugeben. Es könnten sowohl einzelne als auch mehrere Obstbäume bestellt werden. "Die geförderten Bäume müssen am angegebenen Standort gepflanzt werden und dürfen nicht weitergegeben oder verkauft werden", wird betont.
Die Auslieferung der Bäume sei für November dieses Jahres geplant. "Voraussetzung dafür ist die Bewilligung der Förderung durch das zuständige Amt für ländliche Entwicklung", so die Stadtverwaltung. "Ein Anspruch auf Auslieferung besteht daher nicht." Anmeldungen und Rückfragen seien per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 78 - 23 24 möglich. Weitere Informationen zu den Förder-Voraussetzungen gibt es auf der Internet-Seite des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus zur Verfügung; hier der Link.





