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Rund 50 Feuerwehrler waren gestern im Einsatz, um die Flammen zu löschen, die sich auf 1500 Quadratmetern ausgebreitet hatten. Dem Verursacher droht ein Bußgeld-Bescheid.

(ty) Ein Flächenbrand im Gemeinde-Gebiet von Geisenfeld hat am gestrigen Nachmittag rund 50 Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, war von Zeugen gegen 13.50 Uhr gemeldet worden, dass an der Mettenbacher Straße eine Wiese brenne. "Rund 1500 Quadratmeter standen in Flammen", heißt es von den Floriansjüngern. "Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des starken Windes drohte sich das Feuer auf die angrenzende Bebauung auszubreiten." Unter anderem habe sich der Kindergarten "Bunte Welt" im Gefahren-Bereich befunden.

"Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden", erklärt Robert Schaller, der Kommandant der Feuerwehr von Geisenfeld. Nach Angaben der Polizei entstand durch den Brand ein Sachschaden in Höhe von zirka 1000 Euro. Neben der Wiese seien auch Bienenstöcke und Obstbäume ramponiert worden. Verletzt worden sei aber niemand niemand. Als Brand-Ursache sei ein Plastikeimer mit Grillkohle ermittelt worden, der an der Wiese abgestellt worden sei. "Da die Kohle offensichtlich noch nicht vollständig abgekühlt war, kam es zur Entzündung der Wiese", meldet die Polizei. 

Gegen den Brand-Verursacher wurde laut heutiger Mitteilung der Polizeiinspektion aus Geisenfeld ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet worden. Ihm droht nun ein Bußgeld-Gescheid. Laut Mitteilung von Feuerwehr-Kommandant Schaller dauerte der Einsatz für seine Leute rund 90 Minuten lang. Angerückt waren seinen Worten zufolge 43 Floriansjünger aus Geisenfeld und sechs Kameraden aus dem Ortsteil Zell.

 


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