"Arbeits-Gemeinschaft Solidarischer Hochwasserschutz" und Experten informieren am Dienstag bei einer Online-Veranstaltung. Fragen können gestellt werden.
(ty) Wie können sich Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Hochwasser und Starkregen schützen? Welche Vorsorge-Maßnahmen sind sinnvoll und was kann jeder Einzelne bereits heute tun, um Schäden zu vermeiden oder deutlich zu verringern? Antworten auf diese und etliche weitere Fragen in diesem Zusammenhang sollen bei einem öffentlichen Experten-Talk im Live-Stream gegeben werden, den die "Arbeits-Gemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz" (Arge) am kommenden Dienstag, 14. Juli, veranstaltet. Die kostenlose Online-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Für die Zuschauer besteht ausdrücklich die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Nachfolgend die Details, auch zum Log-In und zum Ablauf.
Der Online-Zugangs-Link werde rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der Internet-Seite der Arge unter www.solidarischer-hochwasserschutz.de veröffentlicht. Die Veranstaltung mit dem Titel mit dem Titel "Vorsorge gegen Hochwasser und Starkregen" richtet sich nach Angaben der Arbeits-Gemeinschaft an alle Bürgerinnen und Bürger in der Region sowie an kommunale Vertreterinnen und Vertreter, Einsatzkräfte und alle weiteren Interessierten. "Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Informationen zur Eigenvorsorge, bauliche Schutzmaßnahmen am eigenen Haus sowie die Bedeutung einer klima-angepassten Region für den Schutz vor Hochwasser, Starkregen und Trockenheit", heißt es in der Ankündigung.
Nach der Begrüßung durch Moderator Thomas Assenbrunner eröffne der Pfaffenhofener Landrat Albert Gürtner (FW) als Vorsitzender der Arbeits-Gemeinschaft, die Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort. Anschließend informiere Diplom-Ingenieur Gerrit Wiedeloh, Referent für Sach-Schadenverhütung beim Gesamt-Verband der deutschen Versicherungs-Wirtschaft (GDV), über wirksame Maßnahmen der Eigenvorsorge. Er zeige auf, wie Haus- und Grundstücks-Eigentümer Schwachstellen erkennen und mit oftmals einfachen und kostengünstigen Maßnahmen das Risiko von Schäden durch Hochwasser und Starkregen deutlich reduzieren könnten.
Im zweiten Teil des Live-Streams stelle die "Schwamm-Region"-Managerin Darleen Scharfenberger die Tätigkeit der "Arbeits-Gemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz" vor. Dabei erläutere sie, warum Wasser-Rückhalt, Versickerung und der Schutz vor Trockenheit wesentliche Bausteine einer klimaresilienten Region seien. "Während des gesamten Live-Streams haben Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen", wird in einer Presse-Mitteilung der Arge unterstrichen. Demnach ist folgender zeitlicher Ablauf vorgesehen:

Nach dem Extrem-Hochwasser im Juni 2024 haben sich – wie mehrfach berichtet – inzwischen 28 Städte, Märkte und Gemeinden zur "Arbeits-Gemeinschaft solidarischer Hochwasserschutz" zusammengeschlossen. Gemeinsam verfolgen sie laut Arge das Ziel, den Hochwasserschutz über Gemeinde-, Landkreis- und Bezirks-Grenzen hinweg nachhaltig zu verbessern und die Region widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Dabei setzt die Arge nach eigenem Bekunden auf eine Kombination aus dezentralem Wasser-Rückhalt, Versickerungs-Maßnahmen nach dem Prinzip der Schwamm-Region sowie modernen digitalen Lösungen wie einem KI-gestützten Echtzeit-Frühwarn-System.
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