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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Bleistift-Kunst im "Haus der Begegnung"

(ty) Im halbjährlichen Rhythmus werden im Foyer im "Haus der Begegnung" am oberen Hauptplatz in Pfaffenhofen an der Ilm verschiedene Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region präsentiert. Die Auswahl trifft jeweils das Kunst-Gremium der städtischen Galerie. Seit einigen Tagen sind nun, beim Eingang zur Galerie, drei Werke von Lukas Scheunemann zu sehen (Foto oben). Laut Mitteilung der Stadtverwaltung können diese bis Ende des Jahres dort in Augenschein genommen werden.

"Die ausgestellten Zeichnungen widmen sich dem Thema Berührung und zeigen das Zusammenspiel der menschlichen Haut mit verschiedenen Texturen und anderen Lebewesen", heißt es aus dem Rathaus. "Sie verleihen vielschichtigen Empfindungen eine greifbare Form und lassen die Betrachtenden nachempfinden, was die porträtierte Person in diesem Augenblick erlebt." Im Mittelpunkt stehe dabei auch die menschliche Haut selbst. "Die Arbeiten würdigen ihre Vielfalt und stellen bewusst auch ihre Unvollkommenheiten heraus. Denn gerade diese vermeintlichen Makel verleihen jedem Menschen Individualität und machen seine Einzigartigkeit sichtbar."

Die Leidenschaft für das Zeichnen und die Faszination für menschliche Proportionen begleiten Scheunemann bereits seit der Schulzeit und führten ihn zur Portrait-Kunst. Seine Portrait-Zeichnungen sind ausschließlich Bleistift-Werke. Scheunemann absolvierte zunächst sein Bachelor-Studium der Architektur in München und New York, bevor er die vergangenen 1,5 Jahre in verschiedenen Architektur-Büros in Kopenhagen und Zürich tätig war. Im Herbst dieses Jahres beginnt er das Master-Studium in Architektur an der "Accademia di Architettura" in Mendrisio. Weitere Infos zu seiner Kunst gibt es unter http://scheuni.studio.

Vollsperrung in Geisenfeld-Rottenegg 

(ty) Zu Verkehrs-Behinderungen kommt es in der nächsten Woche im Gemeinde-Gebiet von Geisenfeld. Wie aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen angekündigt wurde, muss im Ortsteil Rottenegg die Staatsstraße 2235 – die in diesem Abschnitt auch Dorfstraße heißt – im Bereich der Haus-Nummer 43 ab dem kommenden Dienstag, 14. Juli, und bis Donnerstag, 16. Juli, komplett gesperrt werden. Als Grund für diese Einschränkung werden Abriss-Arbeiten genannt. "Die Umleitung ist ausgeschildert", versichert die Kreis-Behörde. Sie verlaufe über Oberempfenbach, Oberlauterbach und Niederlauterbach beziehungsweise umgekehrt.

Sommer-Abend mit Jazz, Speis und Trank

(ty) Ein stimmungsvoller Sommer-Abend unter freiem Himmel wird allen Interessierten für den kommenden Freitag, 17. Juli, im Innenhof des Bürger-Zentrums an der Straße "Hofberg" in Pfaffenhofen versprochen. Die Veranstaltung des städtischen Senioren-Büros beginnt um 18 Uhr; bei schlechtem Wetter findet sie im Hofberg-Saal statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die musikalische Unterhaltung sorge die "Tiny Bubbles"-Jazzband aus Pfaffenhofen. Unter dem Motto "Unser Mississippi ist die Ilm" bringe das siebenköpfige Ensemble den Charme des frühen Jazz auf die Bühne.

Auch kulinarisch sei für die Gäste bestens gesorgt, wird versichert: Das "Café Hofberg" biete herzhafte Klassiker wie Gulasch-Suppe und Spezialitäten vom Grill mit Kartoffel-Salat sowie kühle Getränke an. "Die Speisen und Getränke werden direkt am Grill oder an der Bar ausgegeben", heißt es dazu. Man freue sich auf zahlreiche Gäste sowie einen entspannten Abend mit Musik, gutem Essen und geselligem Beisammensein. Weitere Infos gibt es beim städtischen Senioren-Büro; telefonisch unter (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

"Erste-Hilfe-Kurs" zu Demenz in Schweitenkirchen

(ty) Am kommenden Donnerstag, 18. Juli, bietet die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen wieder einen dreistündigen "Erste-Hilfe-Kurs" zum Thema Demenz an. Die kostenlose Veranstaltung findet von 9 Uhr bis 12 Uhr in Schweitenkirchen statt – und zwar im Trau-Saal des Rathauses an der Hauptstraße 29. Eine Anmeldung für die Teilnahme sei nicht erforderlich, betonen die Verantwortlichen. In dem Kurs werde Zu- und Angehörigen von Menschen mit Demenz ein erster Überblick zum Krankheitsbild der Demenz gegeben. Außerdem werden der Ankündigung zufolge Grundkenntnisse der Kommunikation sowie Tipps zum Umgang mit Demenz-Betroffenen vermittelt. Das Angebot stehe allen Interessierten offen.

Gratis-Seminar für Kleinkind-Eltern

(ty) An Eltern mit einem Kind im Alter von bis zu drei Jahren sowie an interessierte Großeltern richtet sich ein kostenloses Online-Seminar des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Abensberg-Landshut, das am Dienstag, 21. Juli, von 20 Uhr bis 21.30 Uhr stattfindet und das unter dem Motto "Entspannt am Familientisch" steht. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 16. Juli unter diesem Link möglich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter der Rufnummer (0 94 43) 7 04 - 11 33.

"Gesunde Ernährung und ein gutes Essverhalten sind wichtige Elemente für lebenslange Gesundheit und Wohlbefinden", heißt es in der Ankündigung. Die Basis eines genussvollen, gesunden Essverhaltens werde bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. In der Online-Veranstaltung erhalte man Infos zum natürlichen Essverhalten des Kindes und zu wichtigen frühkindlichen Erfahrungen beim Essen, die ein Leben lang prägten. Praktische Tipps zum Umgang mit herausfordernden Situationen am Familientisch runden laut AELF diese Veranstaltung ab. Das Seminar könne auch terminunabhängig von Eltern-Kind-Gruppen als Präsenz-Veranstaltung gebucht werden.

Fleisch-Erzeugung in Bayern geht zurück

(ty) Wie das bayerische Landesamts für Statistik mitteilt hat, lag die Erzeugung von zum Verzehr geeignetem Fleisch (ohne Geflügelfleisch) im Freistaat im vergangenen Jahr bei insgesamt 625 700 Tonnen. Das waren 3,3 Prozent beziehungsweise 21 100 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Dieser Wert umfasse die Fleisch-Erzeugung in gewerblichen Schlacht-Betrieben sowie durch so genannte Hausschlachtungen, erklärt die Behörde. In den vergangenen zehn Jahren habe die Fleisch-Erzeugung in Bayern stetig abgenommen.

Mit einem Minus von 5,4 Prozent beziehungsweise 15 200 Tonnen fiel der Rückgang der Rindfleisch-Produktion im vergangenen Jahr in Bayern überdurchschnittlich hoch aus. Mit rund 265 300 Tonnen beziehungsweise einem Anteil von 42,4 Prozent an der Schlacht-Menge insgesamt war Rindfleisch die zweitgrößte Kategorie innerhalb der bayerischen Fleisch-Erzeugung. Regional entfielen mit rund 69,6 Prozent der im Freistaat erzeugten Rindfleisch-Menge am meisten auf Schlachtungen in Oberbayern (111 100 Tonnen beziehungsweise 41,9 Prozent) und in Schwaben (73 500 Tonnen beziehungsweise 27,7 Prozent). Auch die Zahl der in Bayern geschlachteten Rinder nahm im gleichen Zeitraum ab, und zwar um 6,3 Prozent oder 49 000 Tiere auf rund 730 000 Tiere.

Mit 57,2 Prozent hatte den größten Anteil an der Schlacht-Menge in Bayern im vergangenen Jahr die Schweinefleisch-Erzeugung. Mit 358 000 Tonnen ist die produzierte Fleisch-Menge im vergangenen Jahr auch hier um 1,6 Prozent beziehungsweise 5800 Tonnen zurückgegangen. Hierfür wurden rund 3,7 Millionen Schweine geschlachtet, die auch rund 85 000 Tiere beziehungsweise 2,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor ausmachen. Der regionale Schwerpunkt der Schweinefleisch-Produktion lag mit 195 100 Tonnen in Niederbayern, was einem Anteil von 54,5 Prozent entspricht, sowie in Oberfranken mit 50 400 Tonnen (14,1 Prozent).

Die verbleibende Schlacht-Menge von gut 2400 Tonnen beziehungsweise 0,4 Prozent verteilte sich im vergangenen Jahr in Bayern insbesondere auf Schaffleisch (2100 Tonnen) sowie in sehr geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.

In den vergangenen zehn Jahren nahm in Bayern die Fleisch-Erzeugung stetig ab. Sie lag im Jahr 2015 noch bei 810 000 Tonnen und ist bis zum vergangenen Jahr um 184 200 Tonnen (minus 22,7 Prozent) zurückgegangen. Dabei nahm die Schweinefleisch-Produktion mit einem Minus von 26,7 Prozent (minus 130 200 Tonnen) deutlich stärker ab als die Rindfleisch-Produktion (minus 16,9 Prozent beziehungsweise minus 53 800 Tonnen).


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