Sattelzug-Lenker (59) verursachte gestern auf der Autobahn in Richtung Norden einen Auffahr-Unfall, bei dem insgesamt vier Lkw demoliert wurden.
(ty) Zu einem folgenreichen Unfall ist es am gestrigen Nachmittag gegen 13.50 Uhr auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt-Süd gekommen. Laut heutiger Mitteilung der Polizei war ein 59-jähriger Berufskraftfahrer aus Rumänien mit seinem Sattelzug in Richtung Norden unterwegs und der Verkehr staute sich. Der Brummi-Lenker habe die vor ihm stehenden Lastwagen zu spät erkannt und sei mit seinem Gespann ins Heck eines Sattelzugs geprallt, der von einem 65-Jährigen aus Neustadt bei Coburg gelenkt worden sei. "Durch den Aufprall wurde dieser auf zwei weitere Sattelzüge aufgeschoben", erklärt die Polizei. Der Crash-Verursacher und der 65-Jährige seien jeweils leicht verletzt worden.
Die beiden anderen Lkw-Fahrer – ein 51-Jähriger aus Ungarn und ein 46-Jähriger aus Rumänien – blieben den Angaben zufolge unversehrt. Wegen der aufwändigen Bergungs-Maßnahmen habe die Autobahn in Richtung Nürnberg für etwa eine Stunde gesperrt werden müssen. Durch die Vollsperrung ab 14.10 Uhr sei es zu erheblichen Verkehrs-Behinderungen und einem mehrere Kilometer langen Rückstau gekommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf insgesamt 200 000 Euro geschätzt. Dem Verursacher droht jetzt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Oberstimm, Ebenhausen und Manching.





