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Rund 600 Quadratmeter Vegetation standen gestern in der Nähe von Wohngebäuden in Flammen. Zwei Floriansjünger mussten vom Rettungsdienst betreut werden.

(ty) Ein Vegetationsbrand hat die Floriansjünger aus Freising am gestrigen Nachmittag zu einem umfangreichen Lösch-Einsatz gefordert. "Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Gebäuden war schnelles Handeln gefragt", erklärt die Feuerwehr in einer Presse-Mitteilung. Unter dem Stichwort "B3 – Brand im Freien am Gebäude" sei man zur Viscardistraße in den Stadtteil Tuching gerufen worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte habe sich ein bereits "ausgedehntes Brand-Geschehen" gezeigt: "Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern stand Waldbestand in Flammen, zusätzlich hatte sich das Feuer auf etwa 400 Quadratmeter angrenzende Vegetationsfläche ausgeweitet."

Da sich in unmittelbarer Nähe auch Wohngebäude befinden, sei zügiges Eingreifen entscheidend gewesen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Um die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen, gingen die Einsatzkräfte nach eigenem Bekunden mit insgesamt sieben C-Rohren gleichzeitig gegen den Wald- und Flächenbrand vor. Mit Kettensägen sei angebranntes Holz entfernt worden, um einen besseren Zugang zu den Glutnestern zu schaffen und die Lösch-Arbeiten effektiv durchführen zu können. Insgesamt seien zehn Fahrzeuge und 45 Leute im Einsatz gewesen. Neben der primären Brand-Bekämpfungen seien auch die anschließenden Nachlösch-Arbeiten übernommen worden. 

"Der massive Kräfte-Ansatz zahlte sich aus", so die Floriansjünger. Ein Übergreifen des Feuers auf die nahegelegene Bebauung habe verhindert werden können. Nach rund zwei Stunden sei der Einsatz beendet gewesen. "Die hohen Außentemperaturen machten den Einsatzkräften während der körperlich fordernden Lösch-Arbeiten zusätzlich zu schaffen", so ein Feuerwehr-Sprecher. Zwei Kameraden mussten seinen Worten zufolge aufgrund der Hitze-Belastung und der anstrengenden Tätigkeit kurzzeitig vom Rettungsdienst betreut werden. "Nach kurzer Erholungs-Pause konnten beide ihren Dienst jedoch wieder aufnehmen und den Einsatz bis zum Ende fortsetzen." Die Brand-Ursache sei noch unklar.

 


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