Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Kinder-Events in der Stadtbücherei
(ty) Im Rahmen des diesjährigen Ferienpass-Programms hat es in der Stadtbücherei von Pfaffenhofen zwei Veranstaltungen für Kinder aus dem Landkreis gegeben. 15 Buben und Mädchen im Alter zwischen sechs und acht Jahren erkundeten beim Bilderbuch-Kino "Ausflug zum Mond" von John Hare gemeinsam mit einer imaginären Schulklasse die Zukunft der fernen Erdtrabanten (Foto oben). Ihre Erlebnisse hielten sie in einem selbst gestalteten Logbuch fest. Zum Schluss durften die Sprösslinge ihre eigenen kleinen Raketen entwerfen und per Strohhalm in die Luft starten lassen.
Die etwas älteren Bücher-Fans im Alter von neun bis zwölf Jahren lernten bei der Aktion "Wie kommt mein Lieblingsbuch in die Bücherei?" den gesamten Weg vom Einkauf eines Schmökers bis hin zum ausleihfertigen Zustand kennen. Die Kinder durften in einer Buchhandlung ein Werk aussuchen, dieses in der Bücherei einbinden, mit Signatur-Etiketten, Zugangs-Nummer, Barcode und Stempel versehen sowie am Computer ins Katalog-System eingeben. Natürlich durfte zum Schluss auch jedes Kind sein Lieblingsbuch ausleihen und mit nach Hause nehmen. Lesen Sie auch: Ferienpass-Sommer im Kreis Pfaffenhofen
"Café Vergissmeinnicht"
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für Samstag, 5. September, wieder zum "Café Vergissmeinnicht" ein. Die Veranstaltung findet erneut im Hofberg-Saal (hinter dem Landratsamt) in Pfaffenhofen statt, beginnt um 15 Uhr und dauert bis zirka 17 Uhr. "Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen sind sehr herzlich zu einer gemütlichen Runde mit Kaffee eingeladen", heißt es in der Ankündigung. Versprochen wird außerdem: "Zur Unterhaltung lassen wir uns immer etwas Besonderes einfallen." Damit die Kuchen-Bäckerinnen besser planen könnten, werde um Anmeldung bis spätestens Freitag, 4. September, gebeten; telefonisch unter der Mobilfunk-Nummer 01 51 - 57 61 08 25 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
"Christopher-Street-Day" in Pfaffenhofen
(ty) Am kommenden Samstag, 22. August, findet in Pfaffenhofen an der Ilm zum dritten Mal der "Christopher-Street-Day" (CSD) statt. Darauf weist die Stadtverwaltung hin und erklärt: Wegen der Veranstaltung seien Teile der Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Davon betroffen sind auch der Stadtbus-Betrieb sowie zwei VGI-Linien. Der "CSD" beginnt den Angaben zufolge um 14 Uhr in der Ingolstädter Straße auf Höhe des Fußgänger-Überwegs am Kreisel und endet gegen 22 Uhr am oberen Hauptplatz. Ausführliche Informationen rund um dieses Event, zum zeitlichen Ablauf und zum Bühnen-Programm sowie zu den Verkehrs-Einschränkungen finden Sie hier: Am Samstag wirds wieder richtig bunt
Verlosung für Ehrenamtliche
(ty) Inhaberinnen und Inhaber einer bayerischen Ehrenamts-Karte können eine Backstage-Tour auf der Fürther Kirchweih gewinnen – inklusive einer Übernachtung für zwei Personen in Fürth. Wie das am Landratsamt von Pfaffenhofen angesiedelte Koordinierungs-Zentrum für bürgerschaftliches Engagement ("Kobe") mitgeteilt hat, verlost das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Stadt Fürth insgesamt fünf dieser Pakete. Mit einer gültigen Ehrenamts-Karte könne man online unter diesem Link ab sofort an der Verlosung teilnehmen.
Die Teilnahmefrist ende am 8. September. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden den Angaben zufolge unmittelbar danach benachrichtigt. Hinter den Kulissen der Fürther Kirchweih könnten die Gewinnerinnen und Gewinner nicht nur Schmankerl genießen, sondern auch Attraktionen ausprobieren und einen Einblick ins spannende Schaustel-Lerleben bekommen. Die Backstage-Tour finde am Dienstag, 6. Oktober, ab 18 Uhr statt. Bei gutem Wetter bestehe ab 17.30 Uhr zudem die Möglichkeit, Stadt und Kirchweih vom Rathausturm aus zu bestaunen.
Kostenlose "Wüsten-Safari" bei Offenstetten
(ty) "Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher, eher unscheinbarer Wald wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als echte Miniatur-Wüste", erklärt der Kelheimer Landschafts-Pflege-Verband (VöF) in der Ankündigung zu einer kostenlosen Veranstaltung, die am Sonntag, 30. August, stattfindet: "Unter dem Schirm des Waldes bei Abensberg-Offenstetten verbirgt sich eine ganz besondere Welt mit Löwen, die Ameisen fangen, Bienen, die Löcher graben, Wölfen, die Bienen jagen – und anderen Merkwürdigkeiten, die man kaum für möglich hält."

Wer genau hinschaue, entdecke in den sandigen Lichtungen und warmen Waldrändern faszinierende Bewohner, die perfekt an ihre trockene, sandige Umgebung angepasst seien. "Mit etwas Geduld, einem geschulten Blick und der fachkundigen Begleitung eines erfahrenen Naturkundlers lüften wir gemeinsam die Geheimnisse dieser kleinen Wüstenwelt – und so manches wird Sie überraschen", heißt es weiter. Die rund 1,5-stündige "Wüsten-Safari" beginnt um 15 Uhr. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter diesem Link. (Foto: Hierlmeier)
Unternehmens-Insolvenzen in Bayern
(ty) Im ersten Halbjahr sind heuer bei den Insolvenz-Gerichten im Freistaat insgesamt 7511 Insolvenz-Verfahren beantragt worden. Im Vergleich zum vorangegangenen zweiten Halbjahr 2025 mit 7533 Insolvenz-Verfahren blieb die Zahl damit nahezu stabil (minus 0,3 Prozent). Demgegenüber nahm die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen im gleichen Zeitraum um 8,1 Prozent zu und erreichte mit 1779 Verfahren ein ähnliches Niveau wie zuletzt im zweiten Halbjahr 2015 mit 1758 Verfahren. "Damit hält der Aufwärts-Trend bei den Unternehmens-Insolvenzen seit dem Tiefstwert im zweiten Halbjahr 2020, als 869 Verfahren beantragt wurden, weiter an", meldet das bayerische Landesamt für Statistik.
Die Zahl der Insolvenz-Verfahren der übrigen Schuldner – hierzu zählen Verbraucher-Insolvenzen, Insolvenz-Verfahren ehemals selbstständig Tätiger, natürlicher Personen als Gesellschafter u. Ä. sowie aus Nachlässen und Gesamtgut – ging um 2,6 Prozent auf 5732 Verfahren zurück. Die Zahl der darunter befindlichen Verbraucher-Insolvenzen sank gegenüber dem vorangegangenen Halbjahr um 3,0 Prozent.
Die Unternehmens-Insolvenzen erreichten – wie eingangs erwähnt – heuer im ersten Halbjahr einen vergleichbaren Stand wie zuletzt im zweiten Halbjahr 2015. Dabei fällt laut Mitteilung der Statistik-Behörde auf, dass das Grundstücks- und Wohnungswesen heuer im ersten Halbjahr deutlich häufiger von einer Insolvenz betroffen war. Entfielen im zweiten Halbjahr 2015 mit 69 Verfahren nur rund 3,9 Prozent aller Unternehmens-Insolvenzen auf diesen Wirtschafts-Abschnitt, waren es heuer im ersten Halbjahr mit 133 Verfahren rund 7,5 Prozent.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich im Gastgewerbe. Mit 134 Verfahren entfielen im zweiten Halbjahr 2015 rund 7,6 Prozent aller Unternehmens-Insolvenzen auf diesen Wirtschafts-Abschnitt. Im ersten Halbjahr heuer waren es mit 202 Verfahren rund 11,4 Prozent. Einen sprunghaften Anstieg weist zudem die Zahl der Unternehmens-Insolvenzen in der Energie-Versorgung auf. Im ersten Halbjahr heuer wurden hier 65 Unternehmens-Insolvenzen verzeichnet, gegenüber üblicherweise einstelligen Fallzahlen in den vergangenen Halbjahren. "Hintergrund ist hier die Insolvenz einer Unternehmens-Gruppe, die mit jeder ihrer gesamtschuldnerisch haftenden Tochter-Gesellschaften einzeln in die Statistik eingeht", erklärt das Landesamt für Statistik.
Während die Zahlen der Unternehmens-Insolvenzen insbesondere in Mittelfranken um 46,4 Prozent, in Niederbayern um 20,2 Prozent, in Oberbayern um 3,6 Prozent und in Schwaben um 1,4 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Halbjahr anstiegen, gingen sie in Unterfranken um 9,3 Prozent, Oberfranken um 7,4 Prozent und in der Oberpfalz um 3,1 Prozent zurück. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es bei den Unternehmens-Insolvenzen in der Betrachtung nach Regierungsbezirken häufiger zu Schwankungen kommt, da auf dieser Ebene einzelne Insolvenz-Verfahren von Gruppen mit mehreren beteiligten Tochter-Gesellschaften stärker ins Gewicht fallen.
Bei den Verbraucher-Insolvenzen stieg die Zahl der Verfahren in Schwaben um 19,5 Prozent während sie in Unterfranken um 28,8 Prozent, in Niederbayern um 8,5 Prozent, in Oberfranken um 8,2 Prozent, in der Oberpfalz um 4,9 Prozent, in Mittelfranken um 2,1 Prozent und in Oberbayern um 1,3 Prozent zurückging.





