35-Jährige prallte am gestrigen Morgen mit ihrem Pkw zuerst in einen Sattelzug und daraufhin gegen die Beton-Mittelwand.
(ty) Eine verletzte Frau und Sachschaden in Höhe von insgesamt zirka 50 000 Euro – das ist die Bilanz eines heftigen Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Morgen gegen 7.20 Uhr auf Höhe von Rohrbach auf der A9 in Richtung Nürnberg ereignet hat. Ein Pkw krachte in einen Sattelzug. Wie die Polizei heute berichtet, musste die Autobahn in Richtung Norden für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. Neben Streifenbeamten und Rettungskräften waren die Feuerwehren aus Geisenhausen, Wolnzach und Eschelbach vor Ort.
Laut Polizei war eine 35 Jahre alte Mönchengladbacherin mit ihrem Opel auf der mittleren Spur unterwegs, während ein 41-jähriger Rumäne mit seinem Lkw-Gespann die rechte Spur befuhr. Die Frau sei mit ihrem Auto "im stumpfen Winkel" gegen die Seite des Sattelzug-Aufliegers geprallt. Durch diese Kollision sei das rechte Vorderrad des Opel abgerissen worden. Der Wagen sei dadurch nach links geraten und gegen die Beton-Mittelwand gestoßen. Durch diesen Aufprall sei das linke Vorderrad ebenfalls abgerissen.
Der demolierte Opel sei schließlich auf der linken Spur zum Stehen gekommen. Die 35-Jährige habe leichte Verletzungen erlitten; sie sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Die beiden weiteren Personen, die sich in dem Pkw befunden hatten, kamen laut Polizei jeweils unversehrt davon. Der Opel der Frau sei nicht mehr fahrbereit gewesen und deshalb abgeschleppt worden. Auch die Autobahn-Meisterei sei an der Unglücksstelle im Einsatz gewesen.





