Instandsetzungs-Maßnahmen starten an diesem Montag und kosten rund eine Million Euro. Geplant sind drei Bauphasen; hier die Details.
(ty) Das staatliche Bauamt von Ingolstadt beginnt nach eigenem Bekunden am kommenden Montag, 7. September, mit umfassenden Instandsetzungs-Maßnahmen an der kleinen und großen Donau-Brücke bei Vohburg im Zuge der Bundesstraße B16a. "Um die Dauerhaftigkeit und Sicherheit der Bauwerke langfristig zu sichern", werden nach Angaben der Behörde unter anderem die Kappen-Beschichtungen erneuert, Böschungs-Treppen erneuert beziehungsweise instand gesetzt sowie ein Vogel-Einflug-Schutz montiert. Die Arbeiten der ersten Bauphase dauern laut aktueller Mitteilung voraussichtlich bis 20. Oktober. Nachfolgend die Details, auch zu Sperrungen und Umleitungen, sowie Infos zu den beiden anschließenden Bauphasen.
Bauphase I: Halbseitige Sperrung
Die Sanierung startet laut staatlichem Bauamt an diesem Montag, 7. September, unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Für die Verkehrsteilnehmer gelten während dieser ersten Phase folgende Regelungen: Die Fahrbahn von der Bundesstraße B16a kommend in Richtung Vohburg (Süden) sei komplett gesperrt. Aus Vohburg kommend in Richtung B16a (Norden) bleibe die Fahrbahn einspurig befahrbar.

Die großräumige Umleitung für den Kraftfahrzeug-Verkehr erfolge ab der B16a über die Staatsstraße 2232 zur Donau-Brücke bei Pförring, weiter über die Kreisstraße EI35 und Münchsmünster (Staatsstraße 2233) zurück auf die B16a in Richtung Vohburg (siehe Karte oben). Für den Fahrrad-Verkehr werde eine separate Umleitung eingerichtet und entsprechend ausgeschildert (siehe nachfolgende Karte).

Bauphasen II und III
In der anschließenden Bauphase II werden nach Angaben des staatlichen Bauamts von Ingolstadt die Kappen-Beschichtung der gegenüberliegenden Seite erneuert sowie der Bau der Böschungs-Treppen und des Vogel-Einflug-Schutzes abgeschlossen. Auch in dieser Phase bleibe die Einspurigkeit in Fahrtrichtung B16a (Norden) bestehen.
In der Bauphase III werden laut Mitteilung der Behörde die Übergangs-Konstruktionen der kleinen und großen Donau-Brücke ausgetauscht. Für diesen Arbeitsschritt werde eine "finale Vollsperrung" erforderlich sein. Das staatliche Bauamt wird hierüber nach eigenen Angaben mit ausreichend Vorlauf informieren.
Die genannten Maßnahme werden laut staatlichem Bauamt von Ingolstadt aus Mitteln des so genannten Sonder-Vermögens finanziert. "Die Kosten belaufen sich auf rund 1 000 000 Euro", heißt es weiter. Die appelliert an die Fahrerinnen und Fahrer: "Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendige Maßnahme sowie um ein rücksichtsvolles Miteinander im Baustellen-Bereich. Eine angepasste Fahrweise dient der Sicherheit der Arbeiter vor Ort und trägt zu einem reibungslosen Ablauf bei."





