79-Jähriger krachte am gestrigen Nachmittag mit seinem VW ins Heck eines Opel, der von einem 51-Jährigen gesteuert wurde.
(ty) Zwei Verletzte und zwei demolierte Pkw – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Nachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Autobahn A9 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt-Süd ereignet hat. Wie die Polizei heute berichtet, prallte ein 79-Jähriger aus Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen) mit seinem VW-Golf ins Heck eines Opel-Cross, der von einem 51 Jahre alten Niederländer gesteuert wurde.
Der 51-Jährige hatte den Angaben zufolge verkehrsbedingt abbremsen müssen; in seinem Wagen saßen noch drei weitere Personen. Laut Polizei trug der Niederländer von dem Zusammenstoß leichte Verletzungen davon. Ebenfalls leicht verletzt worden sei dessen 22 Jahre alte Tochter, die sich auf dem rechten Rücksitz befunden habe. Die beiden Unfall-Opfer seien vom alarmierten Rettungsdienst untersucht und noch vor Ort wieder entlassen worden. Dem 79-Jährigen droht jetzt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Der an den zwei Autos entstandene Schaden wurde von Streifenbeamten der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt auf jeweils 5000 Euro geschätzt. Beide Wagen seien nicht mehr fahrbereit gewesen und abgeschleppt worden. Wegen der polizeilichen Unfall-Aufnahme habe die rechte Spur der A9 in Richtung Nürnberg für etwa eine Stunde gesperrt werden müssen; deshalb habe sich ein leichter Rückstau gebildet. Im Einsatz war auch die Feuerwehr aus Manching. Die Floriansjünger kümmerten sich unter anderem um die nötigen Absicherungs-Maßnahmen.





